Sonntag, 13. März 2016, 19 Uhr
Eine Veranstaltung der Hans-Kock-Stiftung
Benefizkonzert
zu Gunsten der Hans-Kock-Stiftung
Constanze Beckmann, Klavier · Atis Bankas, Violine · Damien Ventula, Violoncello
Anlässlich des Konzertes werden neben einzelnen Werken des Bildhauers Hans Kock, dem Großvater Constanze Beckmanns, ausgewählte Arbeiten der Malerei und Bildhauerei ausgestellt - Katharina Duwe, Valérie Favre, Hansjörg Schneider, Ellen Sturm.
Eintritt: 14,- / erm. 12,-

PROGRAMM:

Joseph Haydn: Klaviertrio in G Dur, Hob. XV: 25
Jörg Widmann: Passacaglia für Klaviertrio
Ludwig van Beethoven: Klaviertrio in B Dur, Op. 97 "Erzherzog - Trio"

Constanze Beckmann, geboren 1988, lebt seit 1996 in Potsdam. Sie entstammt einer Künstlerfamilie und spielt seit frühester Kindheit Klavier und Geige. Mit 8 Jahren führte Constanze das D-Dur Haydn Klavierkonzert mit einem Potsdamer Orchester auf. Mit 11 Jahren debütierte sie in der Berliner Philharmonie mit dem Mozart Klavierkonzert in Es-Dur KV 449. Von 1997- 2007 war sie Jungstudentin und Studentin der Hochschule für Musik ‘Hanns Eisler’ Berlin in der Klavierklasse von Galina Iwanzowa. Von 2000-2004 erhielt sie ebenfalls Unterricht im Fach Kammermusik bei Barbara Sanderling. Nach Wettbewerbserfolgen mit ersten Preisen im Steinway-Wettbewerb und im Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ folgten Auftritte mit der Brandenburgischen Philharmonie, den Berliner Symphonikern, der Kammerakademie Potsdam und dem Erzgebirgischen Symphonieorchester. 2007-2008 studierte Constanze bei Elena Richter, Moscow Tchaikovsky Conservatory. Constanze setzte ihr Studium 2009 an der Glenn Gould School des Royal Conservatory of Music Toronto in der Klasse von John Perry fort, welches sie im Mai 2014 mit einem Konzertdiplom und Auszeichnung abschloss. Dort erhielt sie außerdem im Rahmen von Meisterkursen regelmäßig Unterricht bei Leon Fleisher. Weitere Mentoren sind: Arie Vardi, John O’Conor, Robert Levin, Dmitri Bashkirov, Ilana Vered und Sasha Starcevich. Seit 2012 konzertiert Constanze im Duo mit dem kanadisch-litauischen Geiger Atis Bankas. In der Saison 2015/2016 tritt Constanze in zahlreichen Konzerten als Solistin mit Orchester sowie als Kammermusikpartnerin in Canada, Israel, Deutschland und Frankreich auf.

Sein sensibles, temperamentvolles Spiel bringt Damien Ventula 2003 die Auszeichnung als „Révélation Classique de l’Adami“ ein. 2005 wird er in der Kategorie Révélation Soliste Instrumental für die „Victoires de la Musique“ nominiert, und 2010 erhält er den Preis „Génération Spedidam“. Damien Ventula stammt aus einer Musikerfamilie in Toulouse und beginnt sehr früh bei bekannten Lehrern mit der musikalischen Ausbildung am Violoncello. Er lernt bei Lluís Claret in Toulouse, dann studiert er bei Bernard Greenhouse und Laurence Lesser in Boston und schließlich bei Boris Pergamenschikow in Berlin, wo er seitdem lebt und arbeitet. Damien Ventula tritt bei zahlreichen Festivals auf, unter anderem beim Festival Pablo Casals de Prades, beim Solent Music Festival, beim Festival Piano Pic, beim Festival de La Chaise-Dieu, beim Festival du Comminges, beim Bad Homburg Festival, bei !e International Holland Music Sessions und beim Festival in Bacau (Rumänien). Er wird von mehreren Stiftungen (Marcel Bleustein-Blanchet, Piatigorsky, Singer-Polignac) ausgezeichnet und spielt als Solist unter anderem mit dem Orchestre de Chambre National de Toulouse, dem Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim, der !üringen Philharmonie Gotha und den Berliner Symphonikern. Im Bereich der Kammermusik gehört Damien Ventula vier Jahre lang dem von ihm mitbegründeten Streichquartett Cuarteto Arriaga an, mit dem er unter anderem in der Londoner Wigmore Hall, im Palacio Real (Madrid), im Gewandhaus Leipzig, bei Musika- Música, beim Quincena Musical de San Sebastián und beim Kammermusikfest Lockenhaus gastiert. Er spielt zudem regelmäßig mit dem Pianisten Sam Haywood und tritt mit anderen bekannten Musikern wie Christian Zacharias, Raphaël Oleg, Olivier Charlier, Denis Pascal, !érèse Dussaut, Hartmut Rohde, Barbara Hendricks, Vladimir Mendelssohn, Jean Mouillère, Michel Lethiec, Wolfgang Güttler und mit dem Quatuor Talich auf.

Canadian-Lithuanian violinist extraordinaire Atis Bankas has performed as a soloist in Canada, Europe, the United States, Korea, Japan, the former Soviet Union, and with orchestras under the direction of Nejme Jarvi, Iona Brown, Andrew Davis, and JoAnn Falletta among many others. Atis Bankas leads the Ensemble CamerAtis and is the first violinist of the Gould String Quartet. He is also Founder and Artistic Director of Music Niagara, a highly regarded international music festival in Niagara-on-the-Lake, Ontario. His solo and chamber music performances have been featured on CJRT, CFMX, CBC and NPR radio networks. He has recorded on Fidelis, Analekta and CBC labels. Atis Bankas first came to national and international attention after winning the International Violin Competition in Tallin, Estonia. After graduating from the Lithuanian State Conservatory with a summa cum laude Masters degree in solo violin performance, chamber music, pedagogy, and orchestral performance, Mr. Bankas continued his post-graduate work in violin performance at the Moscow Tchaikovsky Conservatory. where he studied in David Oistrakh's violin department. His principal teachers were Victor Radovich (in Vilnius, Lithuania) and Semyon Snitkovsky, (in Moscow, Russia), both students of David Oistrakh. Mr. Bankas shares his musical talents by teaching a large violin studio at the Glenn Gould School at the Royal Conservatory of Music in Toronto. He has adjudicated competitions and conducted master classes in Japan, Korea, Europe, the United States and Canada. Many of Mr. Bankas' students have been prizewinners of international and national competitions, such as the Paganini International Violin Competition, Stradivarius International Violin Competition, J. Heifetz International Violin Competition, Kocian Violin Competitiona, Stulberg International Competition, the Toronto Symphony and Montreal Symphony competitions. In recognition of his musical contributions he was inducted into the International Knightly Order of St. George and was honoured as an Honorary Doctor of Arts by the Azerbaijan Ministry of Education and the Academy of Fine Arts.


Katharina Duwe malt Großstadtbilder, vornehmlich als nächtliche Erscheinung aus farbigem Licht. Ein zentralperspektivisch lesbarer Raum wird zugunsten eines subjektiven Erlebnisraums aufgegeben. Das Spiel mit Unschärfe und Schärfe verstärkt den flüchtigen Charakter der Dinge, was auch die Figuren einbezieht, deren Schemenhaftigkeit etwas Symbolhaftes transportieren. Mit ihrer Maltechnik aus Acryl, Eitempera und Öl schafft Katharina Duwe pulsierende reliefhafte Farbräume, in denen abstrakte und figürliche Elemente miteinander verschmelzen.
http://www.katharina-duwe.de

Valérie Favre ist eine schweizerische Bildende Künstlerin und seit 2006 Professorin für Malerei an der Universität der Künste Berlin.
http://www.valeriefavre.net

Während sich Hansjörg Schneider in vielen Arbeiten ganz explizit auf moderne Architektur bezieht, lotet er in seinen strukturellen Arbeiten generative Möglichkeiten der Bilderzeugung aus. In den „Stringdrawings“ wird die Linie selbst zum Motor des Bildgeschehens: sie pendelt von Kante zu Kante, bildet Regelmäßigkeiten aus und wandelt diese wieder ab. Stets entwickelt sich ein komplexer Dialog zwischen den eingesetzten Bildmitteln und dem Werkstoff Papier. Papier, so scheint es, bietet Hansjörg Schneider ein unerschöpfliches Potential für neue Entdeckungen.
http://www.hansjoerg-schneider.de

Ellen Sturm ist eine Bildhauerin im wahren Sinne des Wortes, denn sie realisiert mit ihren Werken Bilder in plastischer Form. Ihre Figuren haben Körperformen, die nicht der Natur nachgebildet, sondern erfunden sind. Die Kämpferinnen führen den allgemeinen Lebenskampf, sich in der Welt zu behaupten. Sie drücken Kraft, Widerständigkeit und Vitalität aus. Es ist ihre eigene Vitalität, die sie den Figuren inkorporiert. So wie Ellen Sturm in einem Interview sagte: „Jede Figur ist durch mich hindurchgegangen und mit jeder Figur stelle ich mich selber in die Welt." (Auszug/Einführung Prof. Dr. Günther Gercken)