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- Architektur made in Hamburg ist eine Werkschau
dessen, was Hamburger Architekten in den vergangenen fünf Jahren
gebaut haben. In Hamburg, in Deutschland und im Ausland. Hamburgs
Architektur des 20. Jahrhunderts hat einen sehr guten Ruf. Dafür
stehen Namen wie Fritz Schumacher oder Karl Schneider und der hervorragende
Wohnungsbau der 20er und 30er Jahre. Nach dem Zweiten Weltkrieg haben
Architekten wie Bernhard Hermkes oder Werner Kallmorgen die gute Tradition
aufgenommen. Wie keine andere deutsche Metropole hat dabei Hamburg
seinen eigenen Charakter, der nicht nur durch Backstein, sondern auch
durch hanseatische Solidität geprägt ist, behalten und ihn
weiter entwickelt. Dafür sorgen viele bekannte Hamburger Architektenbüros,
die seit Jahrzehnten erfolgreich in Hamburg und anderswo bauen. Inzwischen
wächst eine weitere frische Generation weit unter der magischen
Vierzig-Jahr-Marke nach.
Der
Querschnitt der gezeigten Projekte reicht von groß bis klein,
zeigt, wie sich der Hamburger Bautypus des Kontorhauses in ein modernes,
ökologisch sinnvolles Bürohaus verwandelt hat. Er präsentiert
eine neue Generation von öffentlichen Bauten und beweist, wie
wichtig gerade kleine Bauaufgaben für die Experimentierfreude
des Architektenberufes ist.
Die
Ausstellung will experimentieren. Sie wird sich zwar der gewohnten
architektonischen Ausdrucksmittel Zeichnung und Modell bedienen, aber
auch aus Freude an der Suche nach Neuem als künstlerische und
multimediale Installation präsentieren und nicht nur jene Besucher
erreichen, die professionell mit der Architektur verbunden sind, sondern
auch solche, die einfach nur Freude an der Baukunst haben!