AMERICAN PIANO
VOLKER BANFIELD

spielt Klavierwerke von
Edward MacDowell, Charles Griffes, Leon Kirchner und Samuel Barber

Montag, 8. Oktober 2001, 19.30 Uhr

Eintritt: DM 15,-- / erm. 10,-- (€ 7,67 / erm. € 5,11)

American Piano hat Volker Banfield sein Programm mit Klavierwerken amerikanischer Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts genannt.
Anders als die ebenfalls dem Schwerpunkt Amerika gewidmeten Konzerte etwa des Schleswig-Holstein Musikfestivals, oder des Jahresprogramms des Hamburger GMD, widmet sich die Freie Akademie der Künste mit diesem Konzert einem Genre, das dem europäischen Konzertpublikum bislang -zu Unrecht- kaum zugänglich gemacht wird:

Um die Jahrhundertwende, lange bevor in der Alten Welt die 'Neue Amerikanische Musik', vertreten etwa durch John Cage, bewusst wahrgenommen wurde, schufen die Komponisten, denen der Ausnahmepianist Banfield diesen Abend widmet, eine Musik, die ein breites Publikum in Europa dringend verdient. Und noch heute wird in Deutschland Amerikanische Musik vor deren etablierten Protagonisten praktisch nicht rezipiert.

Diese Lücke im Bewusstsein zu schliessen, ist das Konzert am 8. Oktober und ist ein Musiker wie Volker Banfield sicherlich geeignet.

Volker Banfield wurde 1944 in Oberaudorf / Inn geboren. Mit 6 Jahren erhielt er Klavier-, mit 8 Jahren Orgelunterricht. Bereits im Alter von 14 Jahren wurde Banfield mit einem Stipendium des Bayerischen Staates an die Nordwestdeutsche Musikakademie Detmold geschickt, mit 16 war er der einzige deutsche Preisträger im internationalen Wettbewerb der "Jeunesses musicales" in Berlin. Mit einem Stipendium des DAAD ging er 1965 in die USA, studierte zunächst bei Adele Marcus an der Juilliard School in New York, später bei Leonard Shure an der University of Texas in Austin. Die von beiden Lehrern vermittelte Verbindung von deutscher Tradition der Schnabel-Schule und russischer Virtuosität hat ihn geprägt. Seit seiner Rückkehr in die Bundesrepublik hat Banfield in den großen Musikzentren regelmäßig konzertiert. Ausgedehnte Konzertreisen führten ihn in die UdSSR, die USA, alle Hauptstädte Hispano-Südamerikas, Iran und europäische Länder.

 




P R O G R A M M


Edward MacDowell (1861-1908)
Sonata No2, op.50 (‚Eroica')
Slow with nobility
Elf-like, as light and swift as possible
Tenderly, lovingly, yet with passion
Fiercely, very fast

Charles Griffes (1884-1920)
Sonata (1918)
Feroce
Molto tranquillo
Allegro vivace

*** PAUSE ***

Leon Kirchner (1919)
Five pieces for piano (1987)

Samuel Barber (1910-1981)
Sonata for piano op. 26 (1949)
Allegro energico
Allegro vivace e leggiero
Adagio mesto
Fuga: Allegro con spirito