Montag, 14. März
2011, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Christa Biederbick
Terrakotten
Zur Eröffnung spricht:
Peter Nagel
Begrüßung:
Armin Sandig
Geöffnet bis zum 24. April 2011, Di.
- So. 11 bis 18 Uhr
Eintritt zur Eröffnung frei, danach : €
2,50 / erm. € 1,50
Vom 16. März bis 24. April zeigt die Galerie Rose Bronzen und Zeichnungen von Christa Biederbick: Großer Burstah 36 · 20457 Hamburg.
Öffnungszeiten: Di.-Fr., 11-18 Uhr, Sa., 10-14 Uhr
zum Video 
Seit mehr als 40 Jahren arbeitet Christa Biederbick als freischaffende Bildhauerin. Mit ihren oft lebensgroßen Figuren gehört sie als Teil der „Gruppe Zebra“ zu den Wegbereitern eines neuen Realismus.
Weithin bekannt sind ihre Holz- und vor allem Polyestermenschen. Selten zu sehen sind die in der Akademie-Ausstellung gezeigten -ebenfalls lebensgroßen-Terrakotten. Ihre Farbigkeit erhalten sie nahezu ausschließlich durch die Verwendung verschiedenen Ton-Sorten. Detailgetreu und dabei nicht bloß nachahmend zeigen sie in ihren Bewegungen ‚eingefroren’ Mensch und Tier.
Terrakotta-Figuren in dieser Größe, bieten schon bei der Herstellung, vor allem beim Brand, große, schwer vorherzusehende Schwierigkeiten. Eine Technik, die in nennenswertem Ausmaß bisher nur im Alten China beherrscht wurde. Bereits ihr handwerkliches Gelingen darf als sensationeller Erfolg gewertet werden.
Christa Biederbick
1940 geboren in Balve/Sauerland.
1942-45
evakuiert ins Allgäu, danach Umzug
nach Soest.
1958
6monatiger Rom-Aufenthalt, danach
Grafikstudium in Dortmund/Münster.
1962
Abschlussdiplom als Graphikerin.
1963
Gasthörerin an der Hochschule für
Bildende Künste Berlin: Lithografie
und Aktzeichnen.
1964
August-Macke-Förderpreis des Kulturrings
für das Kurkölnische Sauerland
in Meschede, Studium der Malerei an
der Hochschule für Bildende Künste
Berlin.
Seit 1966
Aufenthalte in Stromboli, Italien.
1968
Heirat mit Karlheinz Biederbick.
1975
Geburt der Tochter Margherita.
1969-91
Arbeit als freie Bildhauerin in Berlin.
1976
Beitritt zur Künstlergruppe „Zebra“,
mehrfache Gruppenausstellungen.
1977
Gaststipendium in der Villa Massimo
in Rom. Arbeit an der „Prozession“.
1978
Jahresstipendium in der Villa Massimo
in Rom. Abschluss der „Prozession“.
1982
Einzelausstellung in der Staatlichen
Kunsthalle Berlin.
1983-84
Realisierung der siebenfigurigen
lebensgroßen Plastik „Straßenszene“.
1986
Teilnahme am Zweiten Internationalen
Bildhauersymposium in Durbach.
1988
Gastprofessur für Aktmodellieren Sommerqakademie „Pentiment“, Fachbereich Gestaltung
der Fachhochschule Hamburg.
1990 Gründungsmitglied des „Künstler
sonderbundes“.
1991-2001 Professur für Bildhauerei an der
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz; mehrere Studienreisen, u. a.
nach Rom, Paris, Florenz und Carrara. 1999 führt sie das mehrwöchige Bildhauer
symposium „Consonanze Etrusche“ in
Lugano/Umbrien.
2000 Leitung des Bildhauersmposiums „In
tervenciones artisticas en el paisaje fluvial “ in Huerta/Salamanca.
2005 Workshop an der China Academy of
Art in Hangzhou.
Christa Biederbick ist Mitglied des Berufsverbands
Bildender Künstler Berlin, des Deutschen
Künstlerbundes und seit 1991 der Freien Akademie
der Künste in Hamburg.
Sie lebt und arbeitet in Berlin und Bahnitz/
Brandenburg.
|

,,Der Literaturkritiker B. B. mit seinem Hausschwein“
2007-09, Terracotta, 188cm x 86cm x 128cm

,Funebre''
2009/10, Terracotta, 150cm x 150cm x 180 cm

,,Shelley“
2010, Terracotta, 32,5cm x 24cm x 15cm
|