Montag, 8. September 2003, 18 Uhr Es sprechen: Ausstellung geöffnet bis 5. Oktober 2003 - Di. - So. 11 bis 18
Uhr Im Rahmen der Ausstellung: |
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Bernhard Hermkes (1903-1995) ist ein Architekt des 20. Jahrhunderts, ein Jahrhundert der großen Verwerfungen, Einschnitte, Erschütterungen und Brüche, wie sie in diesem Ausmaß in seinem Werk nicht abzulesen sind. Vielleicht deshalb gilt er gemeinhin als ein Architekt der klaren, rationalen, auch nüchternen Lösung, basierend auf der engen strukturellen Verbindung zwischen Funktion, Technik und Konstruktion, die sich wie ein roter Faden durch sein Gesamtwerk hindurchzieht. Ein genaueres Hinschauen offenbart jedoch mehr: Seine Bauten verfügen über eine soziale Vision, die sich bis heute mitteilt. Sie haben eine - vielleicht spröde - Poetik, das Anliegen ist nicht die "Ehrlichkeit der Konstruktion", sondern Konstruktion wird zum strukturellen Träger einer Botschaft. Diese Faktoren stärker herauszuarbeiten, ist neben der Dokumentation des Werkes und seiner Zeitbezogenheit durch Referenzprojekte ein wesentliches Anliegen der Ausstellung. Der 100. Geburtstag des Architekten Bernhard Hermkes am 30. März 2003 gibt Anlass, über sein Werk und dessen Relevanz erneut nachzudenken. Auf der Grundlage des Materials der Akademie der Künste Berlin und Brandenburg (in deren Archiv sich der Hermkes-Nachlass befindet), der Bauabteilung der Universität Hamburg, des Archivs der Stadt Hamburg, ergänzt durch Studienarbeiten über Bernhard Hermkes, und eigenen aktuellen Dias und Berichten von Zeitzeugen, wird die Ausstellung u. a. folgende Werke umfassen: |
Frühwerk: Nachkriegsmoderne:
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Es werden damit die Werke gezeigt, die letztlich die Bedeutung von Bernhard Hermkes begründen.
In Ergänzung dieser Werkschau stellt der "Freundeskreis der Hermkes-Diplomanden,
-Assistenten und -Mitarbeiter" die Lehrtätigkeit des Architekten
dar.
"Hermkes als Lehrer" - unter diesem Schlagwort sind Szenen aus Büro
und Baustellen sowie die zahlreichen Exkursionen (etwa nach Mailand, Paris,
Stockholm, Hamburg, Helsinki und Leningrad) dokumentiert.




