Montag, 15. November 2010, 18 Uhr
Eröffnung der Auss
tellung
Hans Kock 90
Skulpturen und Zeichnungen - Gedächtnisausstellung
Einführung: Heinz Spielmann
Geöffnet: bis 16. Januar 2011, Di. - So. 11 bis 18 Uhr

24.12.2010 bis 2.1.2011 geschlossen
Eintritt zur Eröffnung frei, danach : € 2,50 / erm. € 1,50
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Im Rahmen der Ausstellung finden zwei Veranstaltungen statt:

Montag, 29. November 2010, 19.30 Uhr
Friedhelm Grundmann
präsentiert sein Buch
Hans Kock - Werke im kirchlichen Raum
Günther Gercken (Vortrag)
Das Werk von Hans Kock in der Tradition der Bildhauerei
Eintritt: 3,- / erm. 2,-

Montag, 10. Januar 2011, 19.30 Uhr
Klavierabend
Constanze Beckmann

spielt Werke von
Beethoven, Schubert, Schumann und Ligeti

Eintritt:
8,- / erm. 5,-


Hans Kock, am 27.12.1920 in Kiel geboren, kam schon in frühen Jugendjahren (1930) mit der Familie nach Hamburg, besuchte die Albrecht-Thaer-Oberrealschule, um nach seinem Kriegsdienst zunächst (bis 1947) an der TH Braunschweig Architektur zu studieren. 1948 wechselte er von der Architektur zur Bildhauerei. An der Hamburger Landeskunstschule wurde er Meisterschüler und später Mitarbeiter des Bildhauers und Graphikers Gerhard Marcks, der nach dem 1. Weltkrieg u.a. am Bauhaus gelehrt hatte, unter den Nazis verfemt war und seit 1946 als Professor in Hamburg wirkte. 1953 wurde Hans Kock freischaffender Bildhauer in Hamburg, wo er bis zu seinem Tod ein Atelier hatte. Zahlreiche Stipendien und Kunstpreise, Plaketten und Medaillen sowie die Verleihung eines Professorentitels durch das Land Schleswig-Holstein im Jahre 1987 kennzeichnen die Leistungen des Künstlers. Sein Werk umfaßt Plastiken in Stein und Metall. Die Ausstellungen seiner Werke sind kaum zu zählen, Ausstellungsbeteiligungen führten in mehrere Länder Europas, Asiens und Amerikas.

Hans Kock
1945-47   Architekturstudium an der Technischen Hochschule Braunschweig
1948-52   Studium an der Landeskunstschule in Hamburg
                 Schüler und Mitarbeiter von Gerhard Marcks
1953         Freischaffender Bildhauer in Hamburg
1954         Stipendium des Lichtwark-Preises Hamburg
1955         Stipendium des Kulturpreises BDI
1962         Villa-Romana-Preis
1969         Edwin-Scharff-Preis Hamburg
1972         Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg
1972         Kunstpreis des Landes Schleswig-Holstein
1985         Plakette der Freien Akademie der Künste Hamburg
1986         Senator-Biermann-Ratjen-Medaille Hamburg
1987         Verleihung des Professorentitels Schleswig-Holstein
1989         Ehrengast der Villa Massimo in Rom
1990         Hans-Kock-Stiftung mit ständiger Ausstellung und Skultpurenpark auf Gut Seekamp, Kiel
                 An den vielfältigen Veranstaltungen auf Gut Seekamp war Hans Kock mit folgenden Ausstellungen beteiligt.
seit 1991  Vorsitzender der Sektion Bildende Kunst der Freien Akademie der Künste in Hamburgt
1996         Hans Kock - Skulptur und Zeichnung
1997         Hans Kock und Heidegger
1999         Andreas-Gayk-Medaille Landeshauptstadt Kiel
2000         Anna Kock (gest. 1999) und Seekamp
2001         Hans Kock - Skulpturen und Zeichnungen, Freie Akademie der Künste in Hamburg
2004         Internationaler Museumstag: Kunstbegegnungen aus der Arbeitswelt von Hans Kock
Die Stadt Kiel verlieh Hans Kock 2004 für sein Lebenswerk ihren Kulturpreis.
10.9.2007 gestorben in Kiel

Präsentationen in überregionalem Zusammenhang u. a.:1950         „Deutsche Bildhauer der Gegenwart“, Kunsthalle Kiel
1951         „Kleinplastiken und Bildhauerzeichnungen“, Kunstverein Hamburg
1962         „Skulptur i Tyskland efter 1950“, Ausstellung des Deutschen Kunstrates, Stockholm
1964         „dokumenta III“, Kassel
1964         „Sculpture Allemande“, Musée Rodin, Paris
1967         Weltausstellung Montreal
1970         Weltausstellung Osaka
1973         12e Biennale Middelheim, Antwerpen
1979         12. Biennale del Piccola Scultura, Padua
seit 1979   Japanische Plastik, Ausstellung in Tokio mit deutschen Gästen

 

 

 


Kopf der Hamburgerin
Aluminium, 94 cm, 1984, 2005

 


Tektonische Rose
Aluminium, 131cm, 1979, 2007