Donnerstag, 7. Juni 2001, 18 Uhr
Im Foyer
Eröffnung einer Ausstellung zum 100. Geburtstag
RUDOLF LODDERS 1901 - 1978
Ein Architekt im Spannungsfeld zwischen technischem Fortschritt und moderner
Tradition
Ausstellung geöffnet bis 30. Juni 2001, Dienstag bis Sonntag, 11 bis
18 Uhr
Eintritt: DM 5,-- / erm. 3,-- (€ 2,56 / erm €
1,53)
Rudolf Lodders 1901-1978
Ein Architekt im Spannungsfeld zwischen technischem Fortschritt und
moderner Tradition
Rudolf Lodders gehört zu jener Architektengeneration der Moderne, die erst Mitte der 30er Jahre ihren beruflichen Durchbruch erlebt. Es gelang ihm seine durchaus heterogenen Vorstellungen des Bauens kontinuierlich
umzusetzen - auch während des Krieges und über die politischen
Umbrüche des Jahres 1945 hinaus. die des modernen Industriebaus in der NS-Zeit und den Wiederaufbau Hamburgs. Er reklamiert für sich und seine "Modernen Kampfgefährten" das Recht einer bestimmenden Mitwirkung an der zukünftigen deutschen Architektur, weil sie stets im Gegensatz zu den "linientreuen Klassizisten" im "Untergrund" (Lodders) hätten wirken müssen. |
![]() Verwaltungsanbau für die Ilo-Motorenwerke, Pinneberg, 1932-1933
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Rudolf Lodders, 1946 - Lebensdaten
1901
geboren am 19. September in Altona
1918-1921
Maurerlehre
1921-1924
Studium an der "Höheren Schule für Baukunst" in Hamburg
1924-1925
Mitarbeit im Büro Karl Schneider
1925-1927
Mitarbeit im Hochbauamt der Stadt Altona unter Gustav Oelsner
1927
erneute Mitarbeit im Büro Karl Schneider
1927-1929
Mitarbeit im Hochbauamt der Stadt Frankfurt a.M. unter Ernst May und Mitarbeiter
von Martin Elsässer
1930-1931
Mitarbeit im Stadtplanungsamt der Stadt Köln unter Wilhelm Arntz
1931
Aufenthalt in der Villa Massimo in Rom, Träger des großen Staatspreises
der Preuß.Akademie der Künste Berlin
1931/1932
Gründung eines eigenen Architekturbüros
1934-1962
Werkarchitekt der Hansa-Lloyd/Goliath-Werke (später Borgward-Werke)
in Bremen
bis 1944
verschiedene Wohn-, Gewerbe- und Industriebauten in Altona, Hamburg, Bremen
und Umgebung
1944
Verleihung des Kriegsverdientskreuzes zweiter Klasse
1945
Mitglied des wieder gegründeten BDA und Herausgeber der Schriftenreihe
des BDA Hamburg
ab 1946
verschiedene Wohn-, Gewerbe- und Industriebauten in Altona, Hamburg, Bremen
und Umgebung
1947-1950
Vorsitzender der Gruppe Nordwestdeutschland im Deutschen Werkbund (DWB)
ab 1950
Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg
1950
Ernennung zum ordentlichen Mitglied der Deutschen Akademie für Städtebau
und Landesplanung (DASL)
1958
Mitglied im CIAM (Congrès Internationaux d'Architecture Moderne)
1978
am 3. Juni in Hamburg-Altona gestorben

Werksiedlung der Borgward-Werke, Bremen-Arbergen, 1948-1950

Borgward-Werk, Bremen-Sebaldsbrück, 1936-1938

Borgward-Werk, Bremen-Sebaldsbrück, Halle 5, 1959

Lloyd-Werk, Bremen-Neustadt, Reparaturhalle 1958

Wohnhaus Vidal, Hamburg, Badestraße 42, 1949-1951

Borgward-Werk, Bremen-Sebaldsbrück, 1936-1938




