Dienstag, 10. März 2009, 19 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Armin Sandig
Ein Blick auf sechs Jahrzehnte Malerei
Begrüßung: Arno Surminski
Grußwort: Karin von Welck, Kultursenatorin der Freien und Hansestadt Hamburg
Es sprechen: Henning Voscherau und Hanjo Kesting
Einführung: Heinz Spielmann
Evgeni Koroliov und Ljupka Hadzigeorgiewa (Klavier)
spielen Bach, Ligeti und Strawinsky
Ausstellung geöffnet bis 26. April 2009, Di. - So. 11 bis 18 Uhr
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog
mit Texten von Heinz
Spielmann,
Conrad Westpfahl, Max Bense, Franz Roh, Jürgen
Schulze, Günter Busch,
Armin Sandig, Michael Sauer und Peter Anselm Riedl.
22,5x24cm, 180 Seiten, 79 Farb- und 40 S/W-Abbildungen:
Leinwände, Aquarelle, Zeichnungen zum Preis von € 20,-
Am 10. März wird der Maler und Grafiker Armin Sandig 80 Jahre alt.
Die Freie Akademie der Künste, der er seit nunmehr fast drei Jahrzehnten als Präsident vorsteht, widmet ihm aus diesem Anlass eine umfangreiche Ausstellung.
Der "Blick auf sechs Jahrzehnte Malerei" -so der Titel der kenntnisreichen einführung Heinz Spielmanns- trifft auf eine Vielzahl jüngerer und älterer Arbeiten: Leinwände, Aquarelle und -für viele unbekannt- eine Auswahl der über die Jahre vor dem lebenden Modell entstandenen Bleiftift-Akte.
ARMIN SANDIG:
1929 in Hof/Saale (Bayern) geboren.
Als Maler und Grafiker Autodidakt.
1947 Jean
Paul-Preis der Stadt Hof. 1960 Lichtwark-Stipendium,
1972 Edwin-Scharff-Preis 1980 Preis des
Internationalen Zeichenwettbewerbs Nürnberg.
Seit
1972 ordentliches Mitglied der Freien Akademie der
Künste in Hamburg,
seit 1980 deren Präsident.
1989
Ehren-Professur der Freien und Hansestadt
Hamburg.
1992 Friedrich-Baur-Preis für Bildende
Kunst der Bayerischen Akademie der Schönen
Künste.
2001 Bundesverdienstkreuz.
Einzelausstellungen (Auswahl)
1949 Deutsches Theater Konstanz
1955 Galerie Böhler, München
1957 Kunsthalle Hamburg
1958 Galerie Niepel, Düsseldorf
1959 Galerie Schmücking, Braunschweig
1963 Galerie Parnass (Jährling), Wuppertal
1964 Studiengalerie der techn. Hochschule, Stuttgart
1964 Galerie Döttinger, München
1967 Museum Folkwang, Essen
1967 Pfalzgalerie Kaiserslautern
1967 Städtisches Museum Witten
1967 Frankfurter Kunstkabinett
1969 Kunsthalle Bremen
1970 Galerie Günther Franke, München
1970 Galerie Defet, Nürnberg
1972 Herzog-August-Bibliothek, Wolfenbüttel
1973 Galerie Hauswedell, Baden-Baden
1975 Freie Akademie der Künste, Hamburg
1976 Kunstverein Bochum
1980 Hagener Kunstkabinett, Hagen
1980 Kunsthalle Bremen
1983 Galerie Hoeppner, Hamburg
1988 Galerie Sauer, Schweinfurt
1989 Kampnagel, Halle K 3, Hamburg
1990 Galerie am Haagtor, Tübingen
1990 Galerie Kramski, Burgdorf/Hannover
1995 Rathausgalerie Bayreuth
1995 Freiheitshalle Hof
1999 Städtische Sammlung Schweinfurt
2001 Galerie Forum Amalienpark, Berlin
2002 Hamburger Kammerspiele
Bibliographie (Auswahl)
Michel Seuphor “Lexikon der abstrakten Malerei”,
Zürich 1957
Franz Roh “Geschichte der deutschen
Kunst”, München 1958
Vollmer “Allgemeines Lexikon
der Bildenden Kunst des 20. Jahrhunderts IV”,
Leipzig 1958
“Les peintres célébres contemporains”,
Paris 1964
Max Bense/Anselm Riedel/Michael
Sauer “Szenenwechsel”, Leipzig 1992