Burghart Klaußner © Foto: Max Parovsky


Donnerstag, 8. Dezember 2016,19 Uhr
Burghart Klaussner liest
WOLFGANG HILDESHEIMER
Auftaktveranstaltung zur Eröffnung der wissenschaftlichen Konferenz „Zur Aktualität Wolfgang Hildesheimers“ am 9. und 10. Dezember 2016 aus Anlass des vor 100 Jahren in Hamburg geborenen Schriftstellers und Künstlers.
Gefördert durch die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und durch das
Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der Rheinisch-Westfälischen Technischen Universität Aachen

Eintritt: 10-, / erm. 7,-

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Vor 100 Jahren wurde Wolfgang Hildesheimer in Hamburg geboren. Der Schriftsteller, der mit seinen „Lieblosen Legenden“ in den 50er Jahren erste Erfolge feierte, für „Tynset“ 1966 den Büchner-Preis erhielt und mit seinem 1975 gehaltenen Vortrag „The End of Fiction“ den westdeutschen Literaturbetrieb provozierte, war einer der bedeutendsten Schriftsteller deutscher Sprache nach 1945.

Burghart Klaußner, Mitglied der Freien Akademie der Künste, ist ein international erfolgreicher Schauspieler, erhielt u.a. 2010 den Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller für „Das weiße Band“ (Goldene Palme von Cannes 2009) und spielte u.a. 2015 die Titelrolle in dem vielbeachteten Spielfilm „Der Staat gegen Fritz Bauer“, für den er den Günther Rohrbach Filmpreis, den Bayerischen Filmpreis 2015 und den Preis der deutschen Filmkritik als bester Darsteller erhielt. Burghart Klaußner wird aus verschiedenen Werken Wolfgang Hildesheimers lesen.