© DeepGreenFoto Marco Rothenburger

Mittwoch, 16. November 2016, 18:30 Uhr
Eine Veranstaltung des Holzbauzentrums S.-H., der ZEBAU GmbH und dem
Informationsdienst/Informationsverein Holz e.V. im Rahmen des Hamburger Holzbauforum 2016/2017
Holz nach Hamburg !
Staatssekretärin Dr. Ingrid Nestle | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein Staatsrat Wolfgang Michael Pollmann | Behörde für Umwelt und Energie (BUE) Hamburg Prof. Dr. Elisabeth Merk | Stadtbaurätin München (angefragt) Ronny Warnke | IBA Hamburg GmbH Tillmann Schütt | Gebr. Schütt KG, Ingenieurholzbau und Bauunternehmen Henning Klattenhoff | Assmann Beraten + Planen AG, Holzbauforum Hamburg
Registrierung 18 Uhr, Beginn 18.30 Uhr, Eintritt: 20,- Teilnahmebedingungen unter www.zebau.de

Im sechsten Jahr Holzbauforum Hamburg wollen wir zum einen den Blick nach Hamburg und Norddeutschland richten, zum anderen auch einen Ausblick ins europäische Ausland. Welche Bauaufgaben stehen in Hamburg an und welche Chancen und Möglichkeiten bieten
Holzbau und Systemlösungen?
Das Holzbau-Forum möchte Architekten, Fachplaner wie auch interessierte Baufachleute, Institutionen und Bauherren an das Thema „Holzbau im städtischen Kontext“ heranführen und über die Vorteile für die damit verbundenen Bauaufgaben informieren. Die Veranstaltungsreihe soll den Dialog fördern und ein Netzwerk der Beteiligten entstehen lassen.

Die erste Veranstaltung der Reihe 2016/17: Urbanes Bauen mit Holz als entscheidende Entwicklung zur nachhaltigen Stadt.
Wohl kein anderes Baumaterial hat in den letzten 15 Jahren eine derartige technische Entwicklung hingelegt und bietet vergleichbare Möglichkeiten hinsichtlich Energieeinsparpotential, CO2-Vermeidung bzw. -Speicherung und Umweltverträglichkeit. Experten sehen in dem nachwachsenden Rohstoff das entscheidendste Baumaterial des 21. Jahrhunderts schlechthin.
Aber wenn das Bauen mit Holz so viel nachhaltiges Potential für unsere städtische Gesellschaft bietet, warum schlägt diese Erkenntnis nicht deutlich in den Baualltag in Norddeutschland durch? Warum bleibt es trotz Bauboom und niedrigem Zinsniveau bei  Leuchtturmprojekten wie der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg? Kann die Politik hier mehr steuern und Hemmnisse des urbanen Holzbaus auflösen helfen? Können wir von Süddeutschland lernen?
In einer Gesprächsrunde mit führenden Mitgliedern der zuständigen Ministerien der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein wollen wir über die Perspektiven des zukünftigen Bauens und die Rolle des Holzbaus diskutieren: Welcher Steuerungswille ist in der Politik vorhanden? Welche Fördermöglichkeiten, konkrete Projekte oder Unterstützungen kann die Politik hier liefern? Was muss seitens der privaten Wirtschaft erbracht werden?

Teilnehmer der Podiumsdiskussion:

  • Staatssekretärin Dr. Ingrid Nestle | Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein
  • Staatsrat Wolfgang Michael Pollmann | Behörde für Umwelt und Energie (BUE) Hamburg
  • Prof. Dr. Elisabeth Merk | Stadtbaurätin München (angefragt)
  • Ronny Warnke | IBA Hamburg GmbH
  • Tillmann Schütt | Gebr. Schütt KG, Ingenieurholzbau und Bauunternehmen
  • Henning Klattenhoff | Assmann Beraten + Planen AG, Holzbauforum Hamburg

Unterstützt wird die Diskussion durch Fachvorträge zur Entwicklung und Förderung des Holzbaus am Beispiel der Städte Hamburg und München:

  • Untersuchungsergebnis „Abbau von Hemmnissen eines verstärkten Einsatzes von Holz imBausektor“ der TU München, Dipl.-Ing. Miriam Kleinhenz | TU München (angefragt)
  • Förderungsentwicklung des Holzbaus in Hamburg, Dr. Peter Krämer | BUE Hamburg