Draußen Schnee, Bleistift und Tusche, 1973, 62 x 65 cm | Tulpen, Aquarell, 1991, 29,5 x 40 cm | Wannsee, Öl auf Papier, 1974, 62 x 69,9 cm

 

Montag, 5. November 2018, 18 Uhr
Eröffnung der Ausstellung
Klaus Fussmann
Arbeiten auf Papier
Zur Eröffnung spricht
Thomas Gädeke
Geöffnet bis 23. Dezember 2018, dienstags bis sonntags, 11 bis 18 Uhr

Der Titel verweist auf die Einschränkung, dass alle Bilder auf Papier gezeichnet oder gemalt wurden. Obwohl somit die großen Formate fehlen, bleiben die typischen Merkmale seiner Kunst auch hier erkennbar.
Fußmann war nie das, was man einen Markenartikelmaler nennt. Er hat nach den frühen Stillleben, den Interieurs und Wänden in verlassenen Häusern, den Menschen im Raum, etliche Nebenwege betreten und seine Sujets gewechselt: malte unter anderen welkende Blumen, Landschaften und figürliche Szenen.

Immer war er überzeugt, dass Kunst Wirklichkeit und Wirkung hat. Seine Arbeiten sind asymmetrisch und haben einen lapidar-pessimistischen Klang.
Daran ist er erkennbar. Seine Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle und auch die "Öl auf Papier"-Arbeiten deuten auf den Zerfall der Dinge, doch alles wird neu gesehen, verliert seinen Schrecken und seine Banalität und wird durch die Kunst seiner Malerei verwandelt.