Hans Martin Ruwoldt: "Sich leckender Gepard" (Bronze, 1949/50) | "Frauenakt" (Kohle, um 1930) | "Panther" (um 1965, Bronze)

 

Montag, 13. Januar 2020, 18 Uhr
Eröffung der Ausstellung
Hans Martin Ruwoldt
Bronzen und Zeichnungen
Zur Eröffnung spricht
Manfred Sihle-Wissel
: "Erinnerungen an meinen Lehrer"
Geöffnet bis 23. Februar 2020, dienstags bis sonntags, 10 bis 17 Uhr
Eintritt zur Eröffnung frei, danach 5,- / erm. 3,-

Hans Martin Ruwoldt gehört mit seinem Freund Philipp Harth zusammen mit August Gaul und Ewald Mataré zu den bedeutendsten des Tierbildhauern des 20sten Jahrhunderts in Deutschland.
Ohne das Tier zu "vermenschlichen" gelingt es ihm, mit einer unerhörten Meisterschaft das Wesen der Kreatur in seinen Zeichnungen und Bronzen zu bannen. So sind vor allem die Raubkatzen in ihrer lässigen Elegenz oder ihrer angespannten Gereiztheit geradezu ein "Markenzeichen" seiner Kunst geworden, die sich mit zunehmendem Alter an eine immer kühnere Abstraktion heranwagt.
Der eigentümliche Reiz von Ruwoldts Skulpturen liegt aber nicht zuletzt auch darin, dass diese Tendenz das Naturnahe nicht ganz eliminiert. Sie geht nicht soweit, dass alles nur ein gegenstandsloses Spiel wird. Landschaftsdarstellungen und Frauenakte geben einen weiteren und wichtigen Einblick in sein Œuvre.