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  Weiterbauen – Nachnutzungskonzepte denkmalgeschützter Bauten

Veranstaltungsreihe

Weiterbauen - Nachnutzungskonzepte denkmalgeschützter Bauten

Auch 2026 laden der BDA Hamburg, das Denkmalschutzamt Hamburg, die Freie Akademie der Künste und die Hamburgische Architektenkammer, zur gemeinsamen Exkursionsreihe „Weiterbauen“, und dies nun bereits zum einundzwanzigsten Mal.

Gerade in Zeiten der Bau- wie der Klimakrise ist es wichtig zu zeigen, welche Potentiale der Gebäudebestand bietet, denn: die nachhaltigste und klimaschonendste Form des Bauens ist die Weiterentwicklung des Bestands. Hinzu kommt: die Auseinandersetzung mit dem Bestand treibt Architektinnen und Architekten regelmäßig zu gestalterischen Höhenflügen an.

Davon zeugen auch die Bauten, die wir in diesem Jahr im Rahmen von Weiterbauen begehen und von den Projektbeteiligten vorstellen lassen werden: Eine historische Scheune am Jenischpark wurde saniert und durch einen Erweiterungsbau zu einem Wohnhausensemble umgenutzt, die Bibliothek im von Fritz Schumacher stammenden Gebäude der Hochschule für bildende Künste wurde erweitert und kann nun auch für Performances und andere Veranstaltungen genutzt werden.

Dass die Schulen der 1950er Jahre noch immer viele Möglichkeiten bieten, zeigt die sensible Sanierung der einst von Gerhart Laage entworfenen Grundschule St. Nikolai. Eine ganz besondere, vom Architekten Werner Kallmorgen geschaffene Preziose ist der winzige Pavillon der Buchhandlung Stolterfoht an der Rothenbaumchaussee, der nun vorbildlich modernisiert und saniert wurde und damit auf Dauer in seiner bisherigen Nutzung gesichert wurde. Eher versteckt im Niendorfer Gehege hingegen liegt die im Stil der Reformarchitektur errichtete Villa Bondenwald, die nun für eine Stiftung denkmalgerecht modernisiert, saniert und umgebaut wurde.

Eine so ungewöhnliche wie spannende Bauaufgabe war der Umbau der Lagerhalle D auf dem Gelände des Fleischgroßmarkts, in dessen Rahmen auch eine neue Fassade nach historischem Vorbild errichtet wurde. In Harburg dann wurde das Gemeindehaus der ehemaligen Dreifaltigkeitskirche denkmalgerecht für eine Kita umgenutzt und an der Spitaler Straße 1 vis-a-vis des Hauptbahnhofs wurde das 1901 als Lloyd Hotel errichtete prägnante Geschäftshaus saniert, restauriert und durch einen neuen Dachaufbau abgeschlossen.

Viele hochinteressante Weiterbauen-Projekte also, die allesamt den Besuch lohnen. Wir freuen uns auf Sie!

Mittwoch, 6. Mai 2026, 17 Uhr
Denkmalgerechte Sanierung und Umbau der Villa Bondenwald
Mit
Laura Paraschiv, Andreas Heller Architects & Designers
Eberhard Taube und Christoph Bartsch, Denkmalschutzamt Hamburg
Jörg Fischlin, Ehlerding Stiftung

Die im Niendorfer Gehege liegende repräsentative„Villa Bondenwald“ wurde 1913/14 nach Plänen des Hamburger Architekten Peter Saxen für den Postpferdehalter Puls erbaut. Das ehemals bürgerliche Wohnhaus gilt als ein bedeutendes Beispiel der bauzeitlichen Reformarchitektur und hat eine wechselvolle Nutzungsgeschichte. Es steht wie auch der von Erwin Barth angelegte Garten unter Denkmalschutz.
Für den neuen Hauptsitz der Ehlerding Stiftung wurde die Villa von Andreas Heller Architects and Designers denkmalgerecht saniert und umgebaut.
Neben der Schaffung von Barrierefreiheit wurde das Dach energetisch ertüchtigt, im Innern wurden Büro- und Seminarräume eingerichtet. Die Obergeschosse wurden offen gestaltet, Fledermausgauben wiederhergestellt. Die Planung der Außenanlagen verantwortet das Büro Kontor Freiraumplanung, ebenfalls in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt.

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Mittwoch, 13. Mai 2026, 17 Uhr
Revitalisierung Geschäftshaus Spitaler Straße

Mit
Thomas Mau, BIWERMAU Architekten

Das um 1906 als Lloyd-Hotel errichtete Geschäftshaus liegt gegenüber dem Hamburger Hauptbahnhof und markiert den Eingang zur Fußgängerzone Spitaler Straße. Als prägender Stadtbaustein bildet es den östlichen Zugang zur Innenstadt.
Nach kriegsbedingten Veränderungen der 1950er Jahre wurde das Gebäude umfassend modernisiert und an eine zeitgemäße Büronutzung angepasst. Die historische Gründerzeitfassade wurde restauriert und im Sockelbereich von späteren Eingriffen befreit. Das Staffelgeschoss der Nachkriegszeit wurde durch ein neu gestaltetes, Dach ersetzt, das sich an der bauzeitlichen Kubatur orientiert.
Im Fokus der Sanierung stand die nachhaltige, energetische Ertüchtigung des Bestandes: Innendämmung der Hauptfassade, gedämmte Hoffassaden, neue Holz-Aluminium-Fenster mit Dreifachverglasung sowie eine hochgedämmte Gebäudehülle reduzieren den Energieverbrauch deutlich.
Ein neues Foyer und Haupttreppenraum, barrierefreie Erschließung, flexible Bürostrukturen und ein begrünter Innenhof ergänzen die Maßnahme. Heute verbindet das Gebäude historische Substanz mit zeitgemäßer Nutzung und setzt einen klaren städtebaulichen Akzent am Eingang der Hamburger Innenstadt.

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Mittwoch, 20. Mai 2026, 17 Uhr
Haus am Jenischpark – Sanierung und Erweiterung einer historischen Scheune

Mit
Charlotte Hoff (Bauherrin)
Gerald Kappelmann (Architekt), acollage. architektur urbanistik

Für ein Ehepaar mit drei Kindern ist auf dem Grundstück einer ehemaligen Hofstelle im Hamburger Stadtteil Groß Flottbeck, am Rande eines großen Parkgeländes, ein Wohnhaus geschaffen worden. Der Planung lag die Idee zugrunde, die unter Denkmalschutz stehende, seit Jahrzehnten brachliegende Scheune auf dem Grundstück, zu dem auch ein Haupthaus und ein Altenteil gehören, als Initiator für einen Ergänzungsbau zur Wohnnutzung zu aktivieren.

Die Scheune, die als Zweiständerhaus ursprünglich zur Unterbringung von Nutztieren und als Erntelagerstelle konstruiert war, gibt eine dreiteilige Grundrissstruktur des Neubaus vor. Der Neubau ist durch eine gläserne Fuge vom Bestand getrennt und kann als profilgetreue und in kubische Formen aufgelöste Fortsetzung gelesen werden. Im Gegensatz zu dem historischen Gebäude mit einem tief nach unten gezogenem Satteldach mit Reeteindeckung und den mit rotfarbigen Steinen ausgemauerten Fachwerkswänden erhielt der Erweiterungsbau eine vollständig ornamentfreie Fassade, die die dahinter liegende Funktion mehr verdeckt als offenbart.

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Mittwoch, 27. Mai 2026, 17 Uhr
Extended Library– Erweiterung der Bibliothek der HfBK

Mit
Alexandra Schmitz, asdfg
Dr. Nils Meyer, Denkmalschutzamt Hamburg

Der Bestand der Bibliothek der Hochschule für bildende Künste ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Insbesondere durch die Übernahme von Büchern aus dem Nachlass der renommierten Fachbuchhandlung Sautter + Lackmann, die in einem Umfang dem regulären Anschaffungsvolumen von etwa vier Jahren entspricht.
Trotz der zusätzlichen Archivflächen im Erweiterungsbau bot die Bibliothek im Hauptgebäude nicht ausreichend Platz, um alle Bücher unterzubringen und den Studierenden zugänglich zu machen. Die geplante Erweiterung reagiert auf diesen Bedarf und fügt sich sowohl inhaltlich als auch räumlich in die bestehende Bibliotheksarchitektur des Fritz-Schumacher-Baus der HFBK Hamburg ein.
Sie stärkt die atmosphärischen Qualitäten der beiden bauzeitlichen Räume, dem Lesesaal und dem Magazin, und ergänzte sie um ein weiteres räumliches Angebot. Es entsteht eine Abfolge von kommunikativ zu intim, von laut zu leise und von flüchtig zu konzentriert. Während das Magazin das stille, konzentrierte Arbeiten intensiviert, bietet der Lesesaal mit seinen großen bauzeitlichen Tischen ideale Bedingungen für gemeinsames Arbeiten und Recherche an den vorhandenen Rechnern. Die „Extended Library“ erweitert dieses Spektrum um eine flexible Nutzung für Performances und Veranstaltungen. Das umlaufende Regal schafft die erforderlichen Bücherflächen, die Öffnungen zum Treppenhaus erhalten die bauzeitlichen Blickbeziehungen. Durch durch einen umlaufenden schwarzen Vorhang können Atmosphäre und Funktion invertiert werden: Der offene, kommunikative Ort wird zur konzentrierten, introvertierten Insel.

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Mittwoch, 3. Juni 2026, 17 Uhr
Denkmalgerechte Sanierung Grundschule St. Nikolai

Mit
Wiebke Hübenbecker, Julia Lubcke. Carsten Dohse, Niklas Reinink, Dohse und Partner Architekten
Jens Kotte, Denkmalschutzamt Hamburg
Anke Strade, Grundschule St. Nikolai

Die von Gerhart Laage entworfene damalige „Hilfsschule Robert-Koch-Straße“ wurde in den 50er Jahren in zwei Bauabschnitten in unmittelbarer Nähe des damals ebenfalls neu gebauten Bezirksamts Hamburg Nord in Eppendorf realisiert, mit welchem sie hinsichtlich der verwendeten Baumaterialien und der architektonischen Haltung ein Ensemble bildet. Im Zuge der Neuorganisation der Schule und dem daraus resultierenden Mehrbedarf an Flächen für pädagogisches Personal, wurde nun von Dohse und Partner Architekten vor allem der Verwaltungstrakt umgebaut und die ehemalige Pausenhalle zu einer Bücherei mit temporären Arbeitsplätzen umgenutzt. Neben der Neuaufteilung der Flächen wurde besonderes Augenmerk auf die denkmalgerechte Sanierung der Fassade mit ihren großen Schwingflügelfenstern gelegt.

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Mittwoch, 10. Juni 2026, 17 Uhr
Sanierung und Umnutzung Fleischgroßmarkt Halle D

Mit
Katrin Hotop, Denkmalschutzamt Hamburg
Giorgio Gullotta | Jule Scholte | Rahsan Yilmaz, Giorgio Gullotta Architekten

Die Halle D am ehemaligen Zentral-Schweineschlachthof in Hamburg ist ein kraftvolles Beispiel funktionaler Industriearchitektur aus dem Jahr 1928. Ursprünglich als Schlachthalle mit südlich gelegenem Stallgebäude sowie Tiefgarage und unterirdischen Verbindungsgängen geplant, besticht die denkmalgeschützte Gebäude durch seine prägnante Backsteinfassade, den markanten Turm und eine klare, zweckgebundene Bauweise. Im Rahmen der Umnutzung wird die Geschichte der Architektur wieder sichtbar gemacht: Historische Fassadenstrukturen werden freigelegt mit Wiedereinbau denkmalgerechter Fenster, Tore und Oberlichtlaternen, während Dach- und Fassadenbereiche als Neuinterpretation nach historischem Vorbild ausgebildet werden. Im Innenraum wird durch den Rückbau von Zwischendecken, Fußbodenschichten und Kühlhäusern die ursprüngliche Raumhöhe wiederhergestellt und so das industrielle Raumgefühl erlebbar gemacht. Die Fassade auf der Rückseite wird wieder denkmalgerecht geschlossen. Auf diese Weise entsteht ein lebendiges Denkmal mit hohem Wert für unterschiedlichste Nutzungen, welches seine Geschichte bewahrt und zugleich zukunftsfähig bleibt. Ein Ort, an dem Vergangenheit und Gegenwart im Dialog stehen.

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Mittwoch, 17. Juni 2026, 17 Uhr
Aufstockung Einfamilienhaus Mörikestraße

Mit
Maike Basista, Büro Noto Basista Becker Jansen

In einer kleinen Straße in Blankenese steht ein Einfamilienhaus aus rotem Backstein mit weißen Pilastern gegliedert. Es präsentiert sich mit seiner schmalen Seite zur Straße und versteckt so auf eine geheimnisvolle Art und Weise seine eigentliche Wirkung. Ursprünglich um 1927 als eingeschossiges Haus erbaut wurde es in den Nachkriegsjahren um ein Walmdach ergänzt, und nun 2024 mit einem Vollgeschoss aufgestockt.
Der längliche Bau besitzt in seiner Mitte einen ovalen Zylinder, der das Haus gliedert und auch das Obergeschoss überhöht. Besitzt die Nord- und Eingangsfassade bereits eine Formsprache der Moderne, so öffnet sich das Haus auf der Südseite mit großen Rundbogenfenstern, ähnlich Schloss Sansouci in Potsdam, in einer klassischen Gliederung zum Garten hin. Diese starke Betonung des Erdgeschosses galt es mit der Aufstockung zu halten. Das Obergeschoss legt sich optisch so schmal wie möglich auf den Bestandsbau und ordnet sich, angelehnt an Attikageschosse italienischer Palazzi mit ihrem niedrigen Geschossigkeit, unter. Lediglich das Oval wird mit einem Rundfenster hervorgehoben. Ein flaches Walmdach aus Kupfer bildet den oberen Abschluss.
Im Inneren ist das Haus gleichermaßen strukturiert: dienende Räumen bilden den Rücken zur nach Süden ausgerichteten Wohnraumschicht. Im Obergeschoss wird diese Anordnung übernommen, alle Zimmer sind zum Garten ausgerichtet. Das Oval bildet als mittig liegender Raum mit seiner besonderen Form auch die Verbindung zwischen den Geschossen. Eine kleine, seitlich liegende Wendeltreppe als Reminiszens an Karl Schneider greift die gerundete Formensprache auf und führt auf eine Galerie im Oval, die als Verteiler geschickt zwischen privateren Räumen und Zimmern mit größerer Anbindung an das Erdgeschoss vermittelt.
Um die Tragstruktur des Bestandsbaus (gemauert aus zwei halben Steinen mit einer Luftschicht) so wenig wie möglich zu belasten, ist die Aufstockung als Holzständerbau mit Zellulosedämmung mit einer Ziegelfassade, traditionell gebrannt aus Torf, realisiert. Der Verband ist als Zierform des bestehenden Märkischen Verbandes weitergeführt. Das Dach ergänzt das Haus aus Kupfer in einer braunroten und warmen Farbigkeit.
Die Aufstockung ist zwar als neuer Part des Hauses erkennbar, fügt sich aber so harmonisch ein, daß das Weiterbauen als klares Bekenntnis zu verstehen ist.

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Mittwoch, 24. Juni 2026, 17 Uhr
Sanierung und Restaurierung Buchhandlung Stolterfoht

Mit
Johanne Speck, Denkmalschutzamt Hamburg
Dr. Carolin Vogel, Hermann-Reemtsma-Stiftung
Prof. Dr. Georg Klaus | Susanne Schulz, Klaus und Schulz Architekten
Dr. Ulrike Pluschke, Stiftung Denkmalpflege Hamburg

Das gerade einmal 44 qm große Ladengeschäft wurde 1949 von Werner Kallmorgen als prägendem Architekten der Hamburger Nachkriegsmoderne für die Buchhändlerin Greta Stolterfoht errichtet. Entgegen allen Trends und Veränderungen hat sich die denkmalgeschützte Bücherstube durch den großen Einsatz des heutigen Betreibers Frank Bartling und einem Kreis von treuen Kunden und Unterstützern im Originalzustand und Funktion erhalten. Um den Fortbestand des Gebäudes zu sichern, wurde die Bücherstube in das Eigentum der Stiftung Denkmalpflege Hamburg übertragen und die grundlegenden Erhaltungsmaßnahmen durch die Finanzierung und Organisation der Hermann Reemtsma Stiftung umgesetzt. Nach behutsamer Demontage fanden zum größtmöglichen Erhalt der Originalsubstanz umfassende restauratorische Untersuchungen mit besonderem Blick auf die originalen Farbfassungen der Oberflächen statt – der Wiederaufbau des Gebäudes erfolgte witterungsunabhängig unter einer Einhausung vor Ort. Dabei wurde auch einige denkmalgerechte Ertüchtigungsmaßnahmen durchgeführt, die die Funktionalität und damit die Zukunftsfähigkeit der Bücherstube wesentlich verbessern: Optimierter Wärmeschutz der Gebäudehülle und Erneuerung der haustechnischen Ausstattung mit Integration der bereits 1949 geplanten WC-Anlage. Ergänzend hierzu erfolgte die Wiederherstellung der Außenanlagen nach ursprünglichem gestalterischem Vorbild.

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Mittwoch, 1. Juli 2026, 17 Uhr
Sanierung und Umnutzung ehemalige Dreifaltigkeitskirche Harburg

Mit
Dr. Ursula Markfort, Dipl. Ing. Architektur
Matthias Ferwing, Matthias Ferwing Bau und Projektmanagement

Die von den Architekten Ingeborg und Friedrich Spengelin 1963 errichtete ehemalige Dreifaltigkeitskirche stellt den Nachfolgerbau für eine barocke, 1944 durch Bombeneinwirkungen zerstörte Kirche dar. Das barocke Portal mit Teilen der Westfront wurden dabei erhalten und in die neue Bausubstanz zur Bildung eines Vorplatzes integriert. Gemeinsam mit dem Kirchengebäude, Gemeindehaus, Küsterhaus, dem Glockenturm von 1966, dem Hofplatz mit Freitreppe sowie den ummauerten Gartenhöfen bildet es ein denkmalgeschütztes Ensemble. Für die Umnutzung zur Kindertagesstätte wurde die nicht denkmalgeschützte Aufstockung des Gemeindehauses aus den 1980er Jahren durch ein durchgängiges erstes Obergeschoss ersetzt, das sich mit rotem Backstein, sichtbarer Beton-Tragstruktur und Kupferbekleidung auf die Qualität und Materialität des Denkmalensembles bezieht und in die städtebauliche Umgebung einfügt. Die Erweiterung im Innenraum des ehemaligen Kirchenschiffs erfolgte durch eine zweigeschossige „Box“ da, die die Küche, Garderoben und Sanitäranlagen aufnimmt. Besonders denkmalgerecht ist ihre rückbaubare Holzkonstruktion, die sich mit heller Oberfläche und großformatiger Verglasung zum Kirchenraum öffnet. Die Restaurierung des barocken Eingangsportals schließt die Sanierung ab. Mit der Kita-Nutzung und der Integration einer öffentlich zugänglichen Kinderbibliothek öffnet sich das Ensemble dem gesamten Stadtteil und stellt den gelungenen Erhalt des lange leerstehenden Kirchendenkmals sicher.

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Für alle Veranstaltungen gilt: Eine verbindliche Anmeldung ist zwingend erforderlich. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt  erhalten Sie bei Anmeldung.

 © Abbildungen: Jakob Börner (l.) | Andreas Weiss
 
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