In Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Portraitkonzert mit
RENATE BEHLE, Sopran
Montag, 7. April 2003, 19.30 Uhr
Eintritt: € 8,00 / erm. € 5,00

Renate Behle, Sopran
Csilla Schulter, Klavier


PROGRAMM:


Richard Strauss: 4 Lieder aus Op. 10
Die Nacht
Allerseelen
Zueignung
Nichts

Franz Liszt
Freudvoll und leidvoll
Der Fischerknabe
Die Lorelei

Richard Wagner: Wesendonk Lieder
Der Engel
Stehe still
Im Treibhaus
Schmerzen
Träume



Giacomo Puccini
Arie der Tosca "Vissi d'arte..."
Arie der Manon "Sola, perduta, abbandonata..."

 

Peter Michael Hamel im Gespräch mit Renate Behle



Renate Behle
Nach Abitur zunächst Doppelstudium: Gesang an der Musikakademie Graz und Geschichte/Philosophie an der Universität Graz. Diplomabschluss an der Musikakademie Graz für Fachrichtung Oper und Lied mit Auszeichnung, Graf-Coudenhove-Preis und Stipendium nach Rom und Bayreuth.
1969 bis 1971 Anfängervertrag als lyrischer Mezzo und Spielalt am Staatstheater Karlsruhe. Danach Gastverträge als Cherubino und Dorabella nach Klagenfurt, Pforzheim und Hagen.
1974 bis 1979 Mitglied im Chor des NDR als Alt I.
1979 bis 1982 lyrischer und dramatischer Mezzosopran am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.
1982 bis 1997 an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover, bis 1989 als lyrischer und dramatischer Mezzo, dann Wechsel zum jugendlich dramatischen Sopran. Seit 1993 auch dramatisches und hochdramatisches Rollenfach.
1987 bis 1997 Kammersängerin.
2000 Berufung auf eine C4-Stelle der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
seit 2002 Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.

Zahlreiche Gastproduktionen im In- und Ausland, u. a.:
1988 Deutsche Erstaufführung von "Der Wald" von Rolf Liebermann und Adolf Dresen bei den Schwetzinger Festspielen - Partie der Regine,
1989 Premiere "Der Wald" in Frankfurt,
1990 Schallplatte "Der Kreidekreis" von A. Zemlinsky - Partie der Haitang-Tschang, RSO Berlin unter Stefan Soltesz,
Gastspiele als Sieglinde in Mannheim 1990, Stockholm 1991 und Brüssel,
1995 Debüt als Salome an der Mailänder Scala,
1999 Fidelio und Walküren-Brünnhilde in Stuttgart,
1997 Debüt als Isolde in Los Angeles.

Csilla Schulter
wurde 1949 in Ungarn geboren. Sie studierte an der Liszt-Musikakademie in Budapest mit Erwerb des Grand Prix (Hauptfach Klavier).
1972 bis 1981 Dozentin an der Liszt-Musikakademie in Budapest. Zwei Jahre Tätigkeit am Konservatorium der Stadt Wien.
Seit 1989 ist Csilla Schulter Dozentin für Begleitung in Gesangsunterricht und seit 1993 Professorin für Lied- und Oratoriumstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben als Begleiterin in Hamburg, Leipzig, Zwickau, Wien und Prag.
Gewinnerin des Klavierwettbewerbs in Vercelli/Italien und Finalistin in Jaen/Spanien. Zweiter Preis im Klavierwettbewerb in Finale Ligore.
Zahlreiche Rundfunkaufnahmen als Solistin. Etliche Solokonzerte u. a. in Spanien, Italien, Jugoslawien, Österreich.