Montag, 22. Oktober 2007, 19.30 Uhr
Frei aber einsam
Ein Kammerkonzert, Joseph Joachim, dem Freund von Johannes Brahms und Gründer der Berliner Musikakademie gewidmet
Drei Streichquartette der Berliner Universität der Künste spielen
Werke von Johannes Brahms, Ernst von Dohnányi und Niels Wilhelm Gade
Künstlerische Leitung: Uwe-Martin Haiberg und das Artemis Quartett.
In Zusammenarbeit mit der Berliner Universität der Künste
Eintritt: € 8,- / erm. 5,-

Gefördert durch die Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung

„Frei, aber einsam“ lautete das romantische Lebensmotto des Geigers und Gründers der Berliner Musikakademie Joseph Joachim, der von Mendelssohn und Schumann gefördert wurde und in der Freundschaft mit Clara Schumann und Brahms zu einem der einflußreichen Musiker des 19. Jahrhunderts heranreifte.
Wie er haben sich Künstler aller Sparten immer wieder mit dem Aspekt der Einsamkeit auseinandergesetzt. Rilke sah in ihr sogar eine Grundvoraussetzung für einen schöpferischen Menschen.
„F - A - E“, eine aus dieser Maxime gewonnene Tonfolge, war auch der Titel der berühmten Violinsonate, die Schumann, Brahms und Albert Dietrich im Jahre 1853 gemeinsam für den Freund Joachim komponierten.
Auch der Kammermusikabend, den die Freie Akademie der Künste Joachim und seinen Zeitgenossen widmet, steht unter dem Motto „Frei aber einsam“. Zur Aufführungen kommen drei Streichquartette von Zeitgenossen Joachims , interpretiert von drei (!) Quartetten der Berliner Akademie der Künste. Konzipiert und eingespielt unter der künstlerischen Leitung von Uwe-Martin Haiberg und dem Artemis-Quartett erinnert das Programm an den Musikerzirkel um das legendäre Joachim-Quartett.