Freitag, 22. Februar 2008, 19.30 Uhr
Eine Veranstaltung in der Reihe
HAMBURGER THEATER - VON DAMALS BIS HEUTE
Jürgen Flimm
im Gespräch mit
Hellmuth Karasek

Eintritt: € 8,- / erm. 5,-
Mit freundlicher Unterstützung durch

Kaum ein anderer Name ist mit der Hamburger Theaterlandschaft so eng verbunden wie Jürgen Flimm. Nicht nur seine 15jährige Intendanz am Thalia-Theater (1985-2000), während der er das Theater zu einer der wichtigsten Sprechbühnen des Landes entwickelte, auch seine frühen Arbeiten als Oberspielleiter unter Boy Gobert in den 70er und frühen 80er Jahren und die Inszenierungen am Deutschen Schauspielhaus sind Theaterfreunden bis heute präsent.
Seit fast 40 Jahren, seit seiner Inszenierung von Fassbinders „Bremer Freiheit“ im Dezember 1971, ist Flimm ein fester Bestandteil des Hamburger Theaters geworden.
Und die Bande des aktuellen Intendanten der Salzburger Festspiele in die Hansestadt sind noch immer eng. Tausend Ereignisse, Anekdoten, Geihmnisse und Überraschungen, die Flimm über das Hamburger Theaterleben zu berichten weiß. Einige davon wird er am 22. Februar im Gespräch mit Hellmuth Karasek mit seinem Publikum teilen.
Auch Karasek hat eine große Nähe zum Theater, schließlich war er Chefdramaturg des Württembergischen Staatstheaters, Theaterkritiker und Redakteur der ZEIT und schrieb eine Biographie über Billy Wilder. Viele Jahre war er verantwortlicher Kulturredakteur des SPIEGEL und verfasste hierüber das Buch „Das Magazin“, das viel Staub aufgewirbelt hat.
In der Akademie bestritt er zuletzt zwei das Publikum begeisternde Abende: Lesungen aus dem autobiographischen „Auf der Flucht“ und aus seinen „Abendblatt-Montagsglossen“.