Montag, 2. Juni 2003, 17 Uhr
Im Rahmen des 4. Hamburger Architektur Sommer 2003
Anlässlich der Ausstellung ‚absolut modern' in den Deichtorhallen Hamburg
Symposium

ARNE JACOBSEN.
Architekt, Designer, Mythos.
mit Beiträgen von Olaf Bartels, Hamburg · Teit Weylandt, Dissing & Weitling - Kopenhagen (Nachfolgebüro Arne Jacobsen) ·
Michael Sheridan
, New York· Friedrich Spengelin, Architekt und Zeitzeuge, Hannover · Carsten Thau, Kopenhagen (Verfasser der Arne-Jacobsen-Monografie "Jacobsen") · Kjeld Vindum, Kopenhagen (Verfasser der Arne-Jacobsen-Monografie "Jacobsen")
Eintritt: € 8,00 / erm. € 5,00
Unterstützt durch: The Danish Architecture Centre und The Danish Architectural Press

Sonderöffnung der Ausstellung ‚absolut modern' in den Deichtorhallen Hamburg:
Montag, 2. Juni 2003, 14 bis 17 Uhr
Während dieser Zeit Eintritt frei für Besucher des Symposiums mit gültiger Eintrittskarte !

 

Olaf Bartels: Arne Jacobsen Superstar

Teit Weylandt: My life with A. J.

Friedrich Spengelin: Vorbild Dänemark. Begegnungen mit Arne Jacobsen und seinem Werk

Carsten Thau: Arne Jacobsen - the Architect as Designer of Objects

Kjeld Vindum: Prominent Works of Architecture by Arne Jacobsen

Michael Sheridan: Room 606


 

Dänemark feiert dieser Tage den 100. Geburtstag des großen Architekten und Designers Arne Jacobsen.
Jacobsen, dessen Bedeutung in Hamburg bereits zeitig erkannt wurde, war seit den frühen 1960er Jahren Mitglied der Freien Akademie und erhielt 1969 mit der Plakette die höchste Auszeichnung, die die Akademie zu vergeben hat.

Die große Ausstellung "Absolut modern", die vergangenes Jahr im Luisiana/Humlebæk gezeigt wurde, wird ab 23. Mai im Rahmen des 4. Hamburger Architektur Sommer in den Deichtorhallen zu sehen sein. Flankierend zu dieser Ausstellung, die das Schaffen Jacobsens in all seinen Facetten widerspiegelt, würdigt die Freie Akademie der Künste in Hamburg ihr Ehrenmitglied mit einem hochrangig besetzten Symposium: "Arne Jacobsen. Architekt, Designer, Mythos."

Der Name Jacobsen ist heute eine Institution. Seine Bauten, Objekte und sein Verständnis von Gestaltung sind populär wie nie zuvor. Gerade die Generation der heute unter 40jährigen verehrt das Œuvre des Dänen hingebungsvoll. Er ist heute Teil einer Popkultur derer, die großenteils erst nach seinem Tod geboren wurden.
Wie die Ausstellung hegt das Symposium den Anspruch, ein umfassendes Bild Jacobsens zu vermitteln. Zu diesem Zweck ist es gelungen, neben den namhaftesten Experten seiner Arbeit, Weggefährten und Zeitzeugen für das Vorhaben zu gewinnen, die mit ihren authentischen Berichten helfen, das Bild der "Ikone Jacobsen" zu entzerren.

Als Referenten konnten mit Carsten Thau und Kjeld Vindum, Verfasser der monumentalen Jacobsen-Monographie, die Ende letzten Jahres auch auf Deutsch erschienen ist, schlechthin die Experten der Arbeit Arne Jacobsens gewonnen werden.

Eingeladen wurden ferner der Hamburger Bauhistoriker Olaf Bartels, Friedrich Spengelin (sein Entwurf für die Hauptverwaltung der HEW in der City Nord war seinerzeit die größte Konkurrenz für den wichtigsten realisierten Entwurf Jacobsens in Hamburg...), Michael Sheridan, dessen Buch „Room 606 - The SAS House and the Works of Arne Jacobsen“ über das letzte im Originalzustand erhaltene Zimmer des Kopenhagener SAS-Komplexes dieser Tage erscheint, sowie Teit Weylandt, Partner im Nachfolge-Büro Arne Jacobsen, Dissing und Weitling in Kopenhagen, das in Hamburg zuletzt mit einem 3. Preis für die geplante Neugestaltung des Jungfernstiegs Furore machte.