Dienstag, 2. November 2004, 19.30 Uhr
Kooperation mit der in der Reihe
Akademiemitglieder stellen jüngere Kolleginnen und Kollegen vor
PETER RUZICKA · CLAUS-STEFFEN MAHNKOPF
Mit dem Scardanelli-Quartett, Ermis Theodorakis, Klavier, Christoph Bantzer, Sprecher sowie einem Gespräch zwischen
Claus-Steffen Mahnkopf
und Peter Ruzicka
Eintritt: € 8,00 / erm. € 5,00 - gefördert von der Körber-Stiftung

 

Im vergangenen Jahr begann die Freie Akademie der Künste mit der Veranstaltungsreihe "Akademiemitglieder stellen jüngere Kolleginnen und Kollegen vor" ihre erste Kooperation mit der Körber-Stiftung. Im zweiten Teil der Konzertreihe führen in diesem Jahr erneut Mitglieder der Sektion Musik in die Arbeit jüngerer KomponistenkollegInnen -naturgemäß in der Regel (ehemalige) Schüler- ein.



P R O G R A M M:

 

Claus-Steffen Mahnkopf:

Kammerminiatur (1995)
Kammerstück (1995)
Le rêve d'ange nouveau (1999)
5 kleine Lakunaritäten (1994/95)

Peter Ruzicka:

4. Streichquartett: ...sich verlierend... (1996)


Gespräch der Komponisten

 


Claus-Steffen Mahnkopf
1962 Am 22. Oktober in Mannheim geboren
ab 1984 Studium der Musikwissenschaft, Philosophie und Soziologie an den Universitäten Heidelberg, Freiburg und Frankfurt Kompositionsstudium bei Brian Ferneyhoughseit
1985 Internationale Preise und Auszeichnungenseit 1986Aufführungen auf internationalen Festivals (Europa und USA) Porträtkonzerte in Mannheim, Hamburg, Freiburg, Darmstadt (Ferienkurse 1992), Stuttgart (1993 und 1996), Bludenz, München, Baden-Baden und Rom
1987 Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg: Komposition bei Klaus Huber und Emmanuel Nunes, Musiktheorie bei Peter Förtig, Klavier bei James Avery
1988-94 Dozent der Darmstädter Ferienkurse1989 Magister Artium, Philosophieexamen bei Jürgen Habermas, Soziologieexamen bei Ludwig von Friedeburg
1990 Gaudeamus Prize (für Interpénétrations) Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg Promotionsstipendium des Landes Hessen
1990-95 Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg
1991 composer in residence an der Hamburgischen Staatsoper Stipendium der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWF
1992 Hochschulabschluß in Komposition und Theorielehrexamen
1992-1996 Lehrstuhlvertretung an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg
1993 Promotion zum Doktor der Philosophie (Frankfurt a. M.) 1. Preis beim Stuttgarter Förderwettbewerb (für Medusa)
1994 Baldreit-Stipendium der Stadt Baden-Baden, erste Buchveröffentlichung
1995 Gründung der Gesellschaft für Musik und Ästhetik1995/96Stipendium der Akademie Schloß Solitude, Stuttgartseit 1997Mitherausgeber von Musik & Ästhetik 1997/98 Stipendiat des Landes Niedersachsen
1998 Siemens-Förderpreis, Stipendium der Heinrich-Strobel-Stiftung des SWF
1998/99 Studienaufenthalt Villa Massimo, Rom
1998-2000 Künstlerisch-wissenschaftliche Kooperation an der Staatsoper Stuttgart
2000 Musiktheater Angelus Novus (Münchener Biennale)