Dienstag, 27. April 2004, 19.30 Uhr
BURGHART KLAUSSNER
liest Thomas Bernhard - ein eventuell auch musikalischer Abend
Dietmar Loeffler, Klavier
Eintritt: € 6,00 / erm. € 4,00

 

Am 27. April gibt der Schauspieler Burghart Klaußner mit einem Soloabend seinen Einstand als Mitglied der Sektion Darstellende Kunst der Akademie.
Sein "eventuell auch musikalischer Abend", der ganz im Zeichen Thomas Bernhards steht, wird den gebürtigen Berliner und Wahl-Hamburger von seinen verschiedenen Seiten zeigen.
Der den meisten Zuschauern aus Film und Fernsehen ("23", "Crazy", "Rossini", "Kinderspiele", "Good Bye Lenin" oder "Adelheid und ihre Mörder") bekannte Klaußner brilliert indes nicht nur in diesem Genre - sein Herz hängt am Theater. Als Brackenburg ("Egmont"), Pater Lorenzo ("Romeo und Julia"), Mccheath ("Dreigroschenoper") oder Alceste ("Der Menschenfeind") setze er auch in Hamburg immer wieder Höhepunkte.
In den Hamburger Kammerspielen brach sich vergangenes Jahr einmal mehr Klaußners musikalische Ader Bahn: Sein Charles-Trenet-Liederabend wurde -trotz hanseatischen Understatements "Ich spreche eigentlich gar kein Französissch..."- stürmisch gefeiert.

Am 27. wird Klaussner von Dietmar Loeffler am Klavier begleitet und wir dürfen gespannt sein, wie der selbst konzipierte "musikalische Thomas-Bernhard-Abend" klingen wird.

Der Schauspieler Burghart Klaußner wurde 1949 in Berlin geboren und lebt seit 23 Jahren in Hamburg. 1961 siedelte er nach München über, dort 1969 Abitur. Studienbeginn an der FU Berlin in Theaterwissenschaften und Germanistik. Seine Schauspielausbildung erhielt er am Max-Reinhardt-Seminar in Berlin. Erste Theaterarbeit 1971 ("Pinkville" von Tabori). Während der Intendanz von Niels-Peter Rudolph war er sechs Jahre Ensemblemitglied am Deutschen Schauspielhaus. Danach arbeitete er freischaffend, gelegentlich am Schauspielhaus, aber auch z. B. in Bochum oder Zürich.