Sonnabend, 13. Februar 2010, 19.30 Uhr
Eine Veranstaltung im Rahmen des ZEIT FORUM KULTUR
Burghart Klaussner im Gespräch mit ULRICH GREINER
über seine Arbeit als Schauspieler und seine Rolle in „Das weiße Band“
Eintritt: 8,- / erm. 5,-

Der 1949 in Berlin geborene Burghart Klaussner gehört zu den vielseitigsten und wandlungsfähigsten deutschen Schauspielern der Gegenwart. Als Absolvent der Max-Reinhard-Schule für Schauspiel spielte er an an vielen großen Bühnen, darunter dem Deutschen Schauspielhaus in Hamburg, dem Schiller- und dem Maxim-Gorki-Theater in Berlin.
Über die Bühnen hinaus wurde er bereits in den 80er Jahren durch Fernsehfilme ("Das Beil von Wandsbek") und -serien einem größeren Publikum bekannt. Spätestens die Mitwirkung in der satirischen ARD-Serie "Adelheid und ihre Mörder" mit Evelyn Hamann in der Titelrolle, in der er 8 Jahre lang die Rolle des "Direktors Heimeran" spielte, machten ihn in diesem Medium zum Star.
Seine größten Erfolge feierte -und feiert- Klaussner indes im Kino. Die Liste seiner Filme ist imposant: „Rossini“, „Ganz unten, ganz oben“, „Crazy“, „Good bye, Lenin!“, „Die fetten Jahre sind vorbei“, die Oscar-nominierte Verfilmung von Bernhard Schlinks „Der Vorleser“ und jüngst Michael Hanekes „Das weiße Band“, das bereits mit der Goldenen Palme in Cannes, dem europäischen Filmpreis und dem Golden Globe ausgezeichnet wurde und vor wenigen Tagen für den den diesjährigen Oscar nominiert wurde. Hier, wie in vielen seiner Filme war es Klaussners schauspielerische Leistung, die den Produktionen einen Großteil ihrer Kraft verlieh.

Im Gespräch mit Ulrich Greiner, dem Literaturchef der ZEIT, wird Klaussner über seine Arbeit als Schauspieler und seine Rolle in "Das weiße Band" sprechen.


Burghart Klaussner
Burghart Klaussner
Zeichnung Annette Bätjer