Donnerstag, 14 Februar 2013, 19 Uhr
Jörg Schlaich
"Mein Hamburg". Vortrag zu seinen Hamburger Bauwerken wie Finnlandhaus, Fernsehturm, Bundeswehr-Hochschule, Alsterschwimmhalle, Eislaufzelt Stellingen, Museum für Hamburgische Geschichte
Eintritt: 6,- / erm. 4,-

Wussten Sie, was Alsterschwimmhalle, Fernsehturm, HSV-Stadion, Finnlandhaus, Bundeswehr-Hochschule und die Dächer über dem ZOB und dem Innenhof des Hamburg-Museums am Holstenwall gemeinsam haben?
Sie alle gäbe es nicht oder zumindest nicht so, wie sie sind, ohne den Bauingenieur Jörg Schlaich. Wann immer es um außergewöhnliche konstruktive Lösungen für spektakuläre Architektur ging, konnte man sicher sein, seinen Namen auf den Bauschildern der Stadt zu finden.
Nie ganz oben – denn noch immer wird der Anteil der Bauingenieure an der Realisierung besonderer Architektur unterschätzt.
Am 14. Februar spricht Schlaich im Rahmen der Ausstellung „Tragende Linien - Tragende Flächen. Konstruktionsprinzipien im Werkvon Stefan Polónyi“ über die Hintergründe seiner Bauten in der Hansestadt:
Seit nunmehr 12 Jahren ist etwa der Zutritt zum Hamburger Heinrich-Hertz-Turm für die Öffentlichkeit nicht möglich. Schuld daran ist jedenfalls nicht die gewagte Auflagekonstruktion der „Untertasse“, die in ihrer Gesamtheit mit nur wenigen Zentimetern am Schaft aufliegt. Und doch wird sich der Laie, nachdem er Schlaich gehört hat, gut überlegen, ob er nach einer Wiederöffnung des Turms diesen überhaupt noch besteigen möchte. Denn die Details der Konstruktion sind wahrlich Schwindel erregend – und nur ein Beispiel von vielen, die Jörg Schlaich über „Sein Hamburg“ zu berichten weiß.