© Foto: G2 Baraniak, Hamburg

Donnerstag, 12. Juni 2014, 19 Uhr
Im Rahmen der Reihe
Wahlheimat Hamburg
Farhad Showghi
liest aus seinem neuen Prosa-Gedichtband
In verbrachter Zeit
und führt ein Gespräch mit
Wolfgang Hegewald

Eintritt: € 8,- / erm. 5,-

Wahlheimat Hamburg - wie viele Künstler aus aller Welt leben und arbeiten derzeit wohl in der Hansestadt, und wie weit gefächert mag das Spektrum der Motive sein, dass sie Hamburg zu ihrer Wahlheimat erkoren haben?
Nach der Auftaktveranstaltung mit der serbischen Lyrikerin Snežana Minić führen wir die Reihe am 12. Juni mit dem deutsch-iranischen Autor Farhad Showghi und seinen 2014 bei Koobooks Berlin erschienen Prosagedichten fort .
Der 1961 in Prag geborene Showghi verbrachte Kindheit und Jugend in der Bundesrepublik und in Iran. Nach dem Studium der Humanmedizin in Erlangen lebt und arbeitet er seit 1989 als Psychiater, Psychotherapeut, Autor und Übersetzer in Hamburg.
Er veröffentlichte unter anderem die Einzelbände „Die Sekunde ist eine bewohnbare Provinz“ (Kulturamt Erlangen 1988) „Die Walnußmaske, durch die ich mich träumend aß“ (Rospo 1998), „Ende des Stadtplans“ (Urs Engeler Editor 2003) und „Die große Entfernung“ (Urs Engeler Editor 2008), sowie als Übersetzer „Ahmad Shamlu: Blaues Lied. Ausgewählte Gedichte. Persisch und Deutsch“ (Urs Engeler Editor 2002).
Farhad Showghi erhielt unter anderem Kulturförderpreise für Literatur der Städte Erlangen und Hamburg, den 3-sat-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb und den N. C. Kaser-Lyrikpreis.