Matthias Politycki
Meisenfrei – 99 Gedichte
Der Autor im Gespräch mit Jens Büchsenmann
„Nie wieder Deutschland“, „Blues Fighter“, „Viel zu viel Scheiße in Kalkutta“, „Endlich! Deutsche Gründlichkeit ist jetzt auch bei Toleranz und Vielfalt gefragt“, „Liebe für
Fortgeschrittene“, „Was nervt (♀)“, „Trunkentiers Nachtgesang“, „Was trotzdem glücklich macht“…
Auch in Polityckis neuem Lyrikband geht es gleichermaßen formvollendet und schonungslos direkt zur Sache: 99 Gedichte ohne Wenn und Aber.
Wenn die Damen und Herren links und rechts am Tresen plötzlich drauflospoltern, wenn Martha am Nebentisch der Erzengel Tilman erscheint und von ihr gleich ins Gespräch gezogen wird, dann sind wir mittendrin in Matthias Polityckis Hamburger Stammkneipe Meisenfrei.
Von dort geht es schnell in alle Welt und auf eine Grand Tour, bei der das Tresenparlando, die Poesie des Sake und der hohe Ton alttestamentarisch anmutender Psalmlieder zu einem unverwechselbaren Sound zusammenfinden. Die Liebe und der Tod, die vermeintlichen Banalitäten des Lebens und die großen Umbrüche der Gegenwart, hier sind sie frank und meisenfrei in Form gebracht.
Die Gedichte von Matthias Politycki sind poetische Momentaufnahmen aus dem realen Leben. Sie erzählen von der großen Verzweiflung und dem kleinen Kummer, aber auch von unverhofften Freuden, ja Übermütigkeiten, die uns tagtäglich widerfahren. In „Meisenfrei“, das er nun im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals im Gespräch mit dem ehemaligen NDR-Redakteur Jens Büchsenmann vorstellt, meldet er sich erstmals auch mit gesellschaftskritischen und politischen Gedichten zu Wort.