Die unteilbare Republik der Wörter

Ann Cotten, Michael Lentz, Ulf Stolterfoht, Eckhard Rhode u.a. lesen Heißenbüttel und eigene Texte.

Die unteilbare Republik der Wörter

Im Rahmen der Ausstellung
Helmut Heissenbüttel – Die Bilder.  Collagen | Tuschen | Übermalungen”
In Kooperation mit dem LITERATURHAUS HAMBURG

Tickets: € 12,- | erm. 8,-

Die Welt aus Sprache ist eine Wirklichkeit, die anderen Gesetzen folgt als die Realität, die wir täglich erleben. Heißenbüttel will auf den Ungehorsam der Sätze, den Eigensinn der Wörter aufmerksam machen. Auf der einen Seite dient die Sprache der Verständigung. Die Wörter sind Boten und gehorchen Zwecken. Andererseits hat Heißenbüttel wie James Joyce, Gertrude Stein oder auch Arno Schmidt erkannt, dass es ein Gemeinwesen, eine unteilbare Republik der Wörter gibt. Sie sind nicht nur Diener und Sklaven, sondern auch unabhängige Lebewesen, die gegen den Sinnzwang revoltieren. Diese Revolte hat Heißenbüttel zum Ausdruck gebracht.
(Alexander Kluge über Helmut Heißenbüttel)

Am 100. Geburtstag von Heißenbüttel lesen Ann Cotten,  Michael Lentz, Ulf Stolterfoht und Eckhard Rhode Heißenbüttel und eigene Texte.

Abbildungen (v.l.n.r.):
Michael Lentz © Amrei-Marie | Wikimedia Commons,
Eckhard Rhode  © Christine Ratka,
Ulf Stolterfoht © Dirk Skiba,
Ann Cotten © Amrei-Marie | Wikimedia Commons
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  5. Die Zahl der gleichzeitig anwesenden Personen ist begrenzt.