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  Eröffnung der Ausstellung – Simon Modersohn – Exil

Eröffnung der Ausstellung

Simon Modersohn

Exil
Einführung: Florian Hesselbarth
Ausstellung geöffnet:
5. SEPTEMBER – 18. OKTOBER 2026
DI. – SO., 10 – 17 UHR
Eintritt zur Eröffnung frei, danach 5,- / erm. 3,-

Simon Modersohn geht es um Erkenntnis durch Irritation. In der heutigen, immer abstrakter werdenden Welt, in der sowohl die Verfremdung als auch die Beschönigung der Wirklichkeit durch das Digitale immer prägnanter wird, sucht Modersohn einen Weg zur geistigen Vertiefung und Wahrhaftigkeit in der Darstellung komplexer Lebenszusammenhänge durch Malerei. Er sucht oft das Abgründige in der Welt, dabei gibt ihm das allzu Bekannte, die Banalität des Alltags und dessen vielfältige Erscheinungsformen Anlass zur Bildfindung.
In seinen Bildern führt Modersohn den Betrachter in scheinbar vertraute Welten. Zwischen Humor und Ernst erzeugt er neue Wirklichkeit. Heimeligkeit, scheinbare Vorstadtidylle und Unheimlichkeit derselben verursachen wechselnde Empfindungen vor seinen Bildern. Es ist die Irritation, erzeugt durch das Vertraute in unvertrautem Zusammenspiel zwischen real und surreal, mit der er in seinen Bildern Erkenntnis stiftend den Betrachter verunsichert.

Simon Modersohn wird 2026 auf Vorschlag der diesjährigen Plakettenträgerin, der Malerin Almut Heise, mit dem Förderpreis der Freien Akademie der Künste ausgezeichnet.

Abb. „Exil“, 2016, 64cmx90cm