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  Hannah Arendt schlägt Donald Trump – Mit Willi Winkler und Jens Hacke

Buchvorstellung

Hannah Arendt schlägt Donald Trump

Mit Willi Winkler und Jens Hacke

Von Donald Trump konnte Hannah Arendt nichts wissen, sie ist bereits 1975 gestorben. Aber sie hat die Krisenanfälligkeit der amerikanischen Demokratie, wie sie jetzt zutage tritt, bereits vor über 50 Jahren präzise beschrieben. Nach ihrer Vertreibung aus Deutschland hatte Hannah Arendt Asyl in den USA gefunden. Das amerikanische System der checks and balances erschien ihr als die ideale Staatsform, die jeden Machtmissbrauch verhindern würde. Umso größer ihre Enttäuschung, als sie in der Vietnam- und Watergate-Ära den Niedergang der politischen Kultur mitansehen musste.
Wie verblüffend aktuell Hannah Arendts Diagnosen im Jahr 2026 sind, in dem die midterms (Zwischenwahlen) dem zunehmenden Autoritarismus Donald Trumps Einhalt gebieten können (oder auch nicht), darüber diskutiert der Hannah-Arendt-Biograph Willi Winkler mit dem Ideenhistoriker Jens Hacke.

© Abb. Anna Weise (l.) | Milena Hacke