In der Reihe ‘Treffen sich zwei’ – Maike Mia Höhne und Gordon Kampe

In der neuen Reihe "Treffen sich zwei"

Der Komponist Gordon Kampe und die Filmemacherin & Kuratorin Maike Mia Höhne

– VOR DER LEINWAND UND AM HARMONIUM.
… und einen Song hat jeder. Wenigstens.

Tickets: € 15,- | erm. 10,-

Die Veranstaltung findet nach dem “2-G-Zugangsmodell” statt. Für die Teilnahme ist der Nachweis über eine vollständig abgeschlossene Covid-19-Impfung oder eine überstandene Covid-19-Infektion in Verbindung mit einem Lichtbildausweis nötig. Kinder und Jugendliche  unter 16 Jahren sind von dieser Vorgabe ausgenommen.
Unabhängig von dieser Vorgabe werden wir unseren Saal auch weiterhin nicht voll belegen, sondern als zusätzliches Sicherheitsmerkmal unsere Gäste mit Abständen platzieren.
 

Die Dezember-Veranstaltung unserer Reihe „Treffen sich zwei – Austausch der Künste“ vereint zwei äußerst umtriebige Mitglieder der Akademie.
Das Treffen verspricht abwechslungsreich zu werden: Neben einem Gespräch zweier spannender Charaktere gibt es von Maike Mia Höhne ausgesuchte Filmausschnitte und eine musikalische Performance: Gordon Kampe am Harmonium.

Das übergreifende Thema: Denkmäler

Im Stadtbild stehen sie: Denkmäler aller Art. Männer auf Pferden, Männer ohne Pferde, Männer mit Händen auf der Brust, Blick in die Welt.
Gibt noch mehr.
Für was diese Männer so alles standen, vermag die Geste nicht zu sagen. Wo sind sie, die Denkmäler für all die anderen, die Alltage meistern, Essen kochen, Böden schrubben, Kohlen tragen?
Der Komponist Gordon Kampe hat in seinen Arbeiten diesen Frauen und Männern auditive Denkmäler gesetzt – ihre Liedzeilen genommen und Lieder komponiert.
Songs. Für jeden wenigstens einen. Ein Song kann auf den Lippen Wirkung entfalten. Ein Denkmal steht für sich allein.

Wenn Frauen bei Spielfilmen Regie führen, ist es oft daran zu erkennen, dass Alltagshandlungen geschehen, die zum Leben lebensnotwendig sind: Einkaufen, Tüten tragen, Dinge einräumen, kochen.

Sichtbarmachung von Strukturen, von Benachteiligung, von der Schönheit genau dieser Abläufe. Nur wenn wir alle unsere Lebensquadratmeter selber putzen, besteht Chance auf Wandel. Diese Sichtbarmachung verbindet die Arbeiten von Kampe und Höhne.
Ein Abend mit Songs und Bewegtbilder – Aus dem Pott auf den Pott! Am Ende tanzen wir!

Gordon Kampe, 1976 in Herne geboren, ließ einer Ausbildung zum Elektriker ein Kompositionsstudium bei Hans-Joachim Hespos, Adriana Hölszky und Nicolaus A. Huber sowie ein Studium der Musik- und Geschichtswissenschaften in Bochum folgen. Heute ist er als vielfach ausgezeichneter Komponist und als Hochschullehrer tätig.

Sein Gegenüber, die in Hannover geborene Filmregisseurin und -kuratorin Maike Mia Höhne, absolvierte zunächst ein Studium der Visuellen Kommunikation an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, es folgten Studienaufenthalte in Lateinamerika und ein Aufbaustudium mit Schwerpunkt Film an der HfBK. Sie ist als Hochschullehrerin u.a. an der Hamburg Media School tätig und seit 2019 künstlerische Leiterin des Internationalen Kurzfilm Festivals in Hamburg.

© Abbildungen: Manuel Miethe  (l.) | Holger Matthies | Claudia Höhne (r.)