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  Lange Nacht der Museen – Ullrich Schwarz über „Das ungebaute Hamburg“

Sonderveranstaltung

Lange Nacht der Museen 2026

Kurios, monumental, faszinierend:
Ullrich Schwarz stellt ausgewählte Bauprojekte aus Hamburg vor, die nie realisiert wurden.

Programm:
18 bis 1 Uhr: Ausstellung „Das ungebaute Hamburg – Visionen einer anderen Stadt“

19 Uhr: 60er Jahre: das Projekt St.Georg der Neuen Heimat. Gigantomie – oder was steckte wirklich dahinter?

21 Uhr: Konstanty Gutschow: das Gauhochhaus in Altona, 250m hoch. Nazi-Deutschland und Amerika

22:30 Uhr: Der Spielbudenplatz: ein Ort ohne Fortune. Vom Dampfer bis zu den Essohäusern

18 bis 1 Uhr: Die Bar ist geöffnet!

Die Ausstellung „Das ungebaute Hamburg – Visionen einer anderen Stadt“ zeigt ausgewählte Projekte in Hamburg, die nie realisiert, aber – wenn auch in unterschiedlicher Detailtiefe – professionell entworfen und entwickelt wurden. Viele dieser Projekte waren auch von der Hamburger Politik gewollt und aktiv vorangetrieben. Trotzdem scheiterten sie, aus unterschiedlichen Gründen, die man aus heutiger Sicht mal besser, mal schlechter nachvollziehen kann. Manches stieß auch beim Wahlvolk auf keine Zustimmung, nur zwei Beispiele: Olympia und die Seilbahn über die Elbe. So entsteht insgesamt eine Art alternative Stadtentwicklungsgeschichte seit etwa 1960.
Grundlage der Ausstellung ist die gleichnamige Publikation im Dölling und Galitz Verlag. Natürlich kann es nur um eine Auswahl gehen, allein aus Platzgründen. Die Ausstellung fügt dem Buch einen neuen Aspekt hinzu: es werden Modelle gezeigt – soweit verfügbar. Das spektakulärste Exponat dürfte das große Modell des legendären St.Georg Projektes der Neuen Heimat von 1966 sein. Es würde an dieser Stelle zu weit führen, wollte man alle präsentierten Projekten aufzählen. Im Ergebnis zeigt sich: Architektur ist sehr vielvältig.
Die Ausstellung findet als Kooperation zwischen der Hamburgischen Architektenkammer und der Freien Akademie statt.

© Abb.: Neue Heimat Alsterzentrum Paul Dietrich / Gauhochhaus Altona, Modell Konstanty Gutschow