Scroll Top
  Salon in der Akademie – Wilhelm Raabe – Deutscher Mondschein – Mit Wolfgang Hegewald und Niels-Peter Rudolph

Salon in der Akademie

Wilhelm Raabe, „Deutscher Mondschein“

Mit Niels-Peter Rudolph und Wolfgang Hegewald

Hartnäckig verfolgen Klischees wie ‚gemütvoller Humorist‘ oder ‚betulicher Realist‘ den Erzähler Wilhelm Raabe (1831-1910). Dabei hat er, zumal in der zweiten Hälfte seines Lebenswerks, das nicht weniger als 86 Romane, Erzählungen und Novellen umfasst, eine Prosa von durchtriebener Raffinesse und erstaunlicher Modernität geschrieben.
„Deutscher Mondschein“ (1872) spielt auf Sylt. Das Phantastische bricht punktuell in Gestalt des Deutschen Mondscheins in die Sommerfrische zweier Juristen ein.

Der Salon in der Akademie erinnert daran, dass Weltliteratur zwei Aspekte hat: Zeitgenossenschaft und Tradition. Das Wasserzeichen der Literatur ist, wenn sie etwas taugt, der Wortlaut.
Der Salon lädt zum Zuhören ein, und zum Gespräch.

Niels-Peter Rudolph liest. Wolfgang Hegewald führt ein.

© Abb. (v.l.n.r.) privat | Wikisource | FAdK