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  Ungarn – Das Ringen um Demokratie – Mit Petra Thorbrietz und Christoph Twickel

Buchvorstellung und diskussion

Das Ringen um Demokratie: Ungarn als Beispiel

Wie war es möglich, dass ein EU-Staat sich in ein autoritäres System verwandeln konnte - und was lernen wir daraus? Petra Thorbrietz im Gespräch mit Christoph Twickel.

In ihrem Buch Wir werden Europa erobern! – Ungarn, Viktor Orbán und die unterwanderte Demokratie schildert Petra Thorbrietz den jahrelangen systematischen Umbau der ungarischen Demokratie. Bei den Wahlen im April 2026 hat die Mehrheit der Menschen in Ungarn dem autoritären System eine Absage erteilt- trotz gleichgeschalteter Presse und Öffentlichkeit und der Lähmung von Kultur und Gesellschaft.
Die hybride Diktatur ist wie ein Kartenhaus in sich zusammengebrochen, doch die Rückabwicklung der illiberalen Strukturen in einen demokratischen Rechtsstaat ist
eine gigantische Herausforderung. Wird sie gelingen?
Viktor Orbán hat eine Art Blueprint für Rechtspopulisten geschaffen, nachgeahmt von rechten Kräften in vielen europäischen Ländern, zur erkennen auch in deutschen Wahlprogrammen der AfD, zuletzt in Sachsen-Anhalt. Sie bleibt als Drohung bestehen.
Und wie immer sind Bildung, Kultur, Medien dabei die Ersten, die ins Visier genommen werden.
Welche Lehren können wir aus dem Beispiel Ungarn ziehen?

© Abb. Thomas Dashuber (P. Thorbrietz) | Jakob Börner (C. Twickel)