Montag, 26. April 2010, 19.30 Uhr
Dieter Wedel
im Gespräch mit
Maike Schiller
über seine Filme, die Festspiele in Worms und
die geplanten neuen Festspiele im Dresdner Zwinger
Eintritt: 8,- / erm. 5,-

Er ist einer wichtigsten deutschen Drehbuchautoren und Regisseure. Seine Fernsehfilme sind Ereignisse. Und das seit 40 Jahren. „Wilder Westen inklusive“, „Der große Bellheim“, „Der Schattenmann“, „Der König von St. Pauli“, natürlich die Semmeling-Trilogie, die die Zuschauer seit 1972 wiederkehrend in ihren Bann zieht, und zuletzt „Gier“, die vom Leben des Millionenbetrügers Jürgen Harksen inspirierte Geschichte des Hochstaplers Dieter Glenz.
Doch Wedel ist weit mehr als Fernsehmann: Als Sohn des Ingenieurs Karl Wedel und der Pianistin Ada Wedel in Frankfurt geboren, studierte er Theaterwissenschaft, Publizistik und Geschichte in Berlin. Bereits während des Studiums leitete er die dortige Studentenbühne, war als Lektor und Theaterkritiker tätig. Später inszenierte er im Amerika Haus Berlin und am Hebbeltheater. 1965 erfolgte seine Promotion zum Dr. phil. über „Expressionismus an Frankfurter Bühnen“. 1980 bis 1985 inszenierte er am Thalia-Theater unter anderem Macbeth und Die Frau des Bäckers von Marcel Pagnol.
2002 initiierte Wedel die Nibelungenfestspiele in Worms, die er zunächst als Regisseur, später als Intendant, bis heute leitet.
Für dieses Jahr plant Wedel nach dem Beispiel von Worms Festspiele im Dresdner Zwinger. Über all dies, also seine Arbeit und sein Leben wird er am 26. April mit Maike Schiller sprechen, die sich als Kulturredakteurin des Hamburger Abendblatts einen Namen gemacht hat.

Dieter Wedel - Zeichnung: Annette Baetjer
Dieter Wedel
(Zeichnung: Annette Bätjer)