Weiterbauen IX

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Die Freie Akademie der Künste, die Hamburgische Architektenkammer, der BDA Hamburg und das Denkmal - schutzamt Hamburg widmen sich mit Weiterbauen im 9. Veranstaltungsjahr insgesamt zehn Projekten, bei denen es galt, mit und am historischen Bestand zu bauen. Die ausgewählten Objekte hätten unterschiedlicher nicht sein können. Ganz im Nordosten Hamburgs ist es ein zum Ausstellungs- und Seminargebäude und hohen umwelt - technischen Standards umgebautes Stallgebäude auf Gut Karlshöhe. Im Süden ist mit der Schloßinsel Harburg erstmalig auch ein Projekt im Programm, welches unter bodendenkmalpflegerischen Aspekten beleuchtet wird. Während beim ehemaligen Wasserwerk Wilhelmsburg und der ehemaligen Pferdeklinik am Neuen Pferdemarkt jeweils neue Nutzungskonzepte in den Bestand zu integrieren waren, zeichnen sich die Projekte ehemalige See - fahrtschule ( bleibt weiterhin eine Stätte der Erwachsenenbildung ) und Klockmannhaus ( welches in den ersten 15 Jahren seines Bestehens ein Hotel war und heute ein Hostel ist ) durch Nutzungskontinuitäten aus. Die Blockhäuser der „Norwegersiedlung“ in Hamburg Ohlstedt ( Gesamtentwurf 1943/44 von Werner Kallmorgen! ) stellten die Be - teiligten vor ganz andere Herausforderungen. Und die Oldtimer-Tankstelle Brandshof ist ein schönes Beispiel dafür, wie Leidenschaft zu Denkmalschutz führt.

 

Mittwoch,10. April 2013
Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer, dem BDA Hamburg und dem Denkmalschutzamt Hamburg
Sanierung und Umnutzung ehemalige Seefahrtschule
Volkmar Sievers / Liselotte Knall, gmp · Architekten von Gerkan, Marg und Partner
Johann von Mansberg, aac-Fakultät (Academy for Architectural Culture)
Alexander Krauß, Denkmalschutzamt
Anmeldung per Fax an (040) 32 69 29 oder per eMail an . Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung. Unkostenbeitrag 5,– Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung.
Im Jahre 1798 eröffnete César Claude Rainville am Ottenser Elbhang ein Landgasthaus. Der „französische Lustgar - ten im dänischen Altona“ zählte bis zum Tode Rainvilles (1845) zu den ersten gesellschaftlichen Adressen Nordeu - ropas. 1867 wurde das Etablissement, an das heute der Straßenname erinnert, abgerissen. Von 1931–35 entstand am selben Ort im Stile des „Neuen Bauens“ die Seefahrtschule nach Plänen der Preußischen Staatshochbauverwal - tung / Architekt Hans Meyer. In 2005 endete die über 250jährige Tradition der Seefahrtschule, deren institutionelle Anfänge am St. Katharinenhof lagen, mit ihrer endgültigen Schließung. Das Gebäude vis-à-vis des Hafens war prädestiniert für die Nutzung durch die von den Architekten von Gerkan, Marg und Partner gegründete Academy for Architectural Culture (aac). Farblich abgesetzt, doch distanzlos zum Be - stand bedeutet der Neu(an)bau auf der der Elbe abgewandten Seite den größten Eingriff in das Erscheinungsbild. Im Altbau der Seefahrtschule hat die Kontinuität in der Nutzung (Erwachsenenbildungen) ermöglicht, die Eingriffe zu reduzieren. Die Südfassade wurde durch einige bodentiefe Fenstertüren für eine gastronomische Nutzung mit Terrasse und Elbblick geöffnet, eine bewußte Wiederaufnahme der Tradition von Rainvilles Garten.


Mittwoch, 17. April 2013, 16 Uhr
Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer, dem BDA Hamburg und dem Denkmalschutzamt Hamburg
Ehemaliges Wasserwerk Wilhelmsburg
Nicole Stölken, Stölken Schmidt Architekten
Heiner Baumgarten, Geschäftsführer der IGS Hamburg
Albert Schett, Denkmalschutzamt Hamburg
Anmeldung per Fax an (040) 32 69 29 oder per eMail an . Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung. Unkostenbeitrag 5,– Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung.
Das denkmalgeschützte Gebäudeensemble des Wasserwerks Wilhelmsburg, erbaut in den Jahren 1911 (Maschinengebäude) und 1952 (Verdüsungsgebäude) übernahm bis zu seiner Aufgabe 2008 die Trinkwasseraufbereitung für die Region Wilhelmsburg. Für die Internationale Gartenschau 2013 wurde es von Stölken Schmidt Architekten zum Besucher- und Gastronomiezentrum umgebaut. Die historischen Industriebauten blieben in ihrem Charakter erhalten und prägen die Raumqualität der neuen Nutzung. Während die ehemalige Maschinenhalle – durch Einbauten geschickt auf menschlichen Maßstab reduziert – als Restaurant genutzt wird, entstand im Verdüsungsgebäude mit seinen erhaltenen historischen Industrie-Elementen ein Ausstellungs- und  Veranstaltungszentrum, dessen besondere Atmosphäre durch eine geschickte natürliche Belichtung der durch jahrzehntelange Korrosion patinierten Oberflächen entsteht.


Mittwoch, 24. April 2013, 16 Uhr
Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer, dem BDA Hamburg und dem Denkmalschutzamt Hamburg
Pferdeklink: Sanierung, Umnutzung und Ergänzung denkmalgeschützter Bauten
Marco Jupke, Architekten Störmer Murphy und Partners
Alexander Krauß, Denkmalschutzamt
Sandra Peters, Projektwerke Hamburg Immobilienentwicklung GmbH & Co. KG
Anmeldung per Fax an (040) 32 69 29 oder per eMail an . Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung. Unkostenbeitrag 5,– Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung.
Typisch für Hamburgs Stadterweiterungsgebiete des 19. Jahrhunderts sind gewerbliche Nutzungen in den Hin - terhöfen. Hinter dem Haus Neuer Pferdemarkt 23 staffeln sich pittoresk eine ehemalige Pferdeapotheke und eine ehemalige Pferdeklinik mit Pferdestall. Das schmalere Apothekengebäude kragt im oberen Geschoß über flachen Gewölben aus. Aus der Längsachse herausgerückt präsentiert das breitere und wesentlich größere Klinikgebäu - de einen seiner ursprünglichen Nutzung angemessenen repräsentativen Staffelgiebel. Die stark baufälligen und denkmalgeschützten Gebäude wurden saniert und für eine Büro-/Atelier- und eine Gewerbenutzung umgebaut. Im hinteren Teil des Hofes wurden untergeordnete Baracken und Garagen durch einen Neubau mit acht Büroein - heiten ersetzt, eine alte Linde erhalten und eine Tiefgarage untergebracht. Dank im Detail sehr klaren und strin - genten Ein- und Umbauten in den Bestandsgebäuden ist deren räumliche und konstruktive Struktur gut ablesbar geblieben. Das Relief der Klinkerfassade des Neubaus aus Faschen, Lisenen und angedeuteten Gesimsen ist subtile Camouflage. So ist es den Architekten auf elegante Weise gelungen, den Neubau ins ( Hinterhof-) Bild einzupassen


Mittwoch, 8. Mai 2013, 16 Uhr
Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer, dem BDA Hamburg und dem Denkmalschutzamt Hamburg
"Generator Hostel" im Klockmannhaus
Sven Ove Cordsen, coido architects
Dan Jakobsen, Direktor des Generator Hostels
Ursula Markfort, Denkmalschutzamt
Anmeldung per Fax an (040) 32 69 29 oder per eMail an . Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung. Unkostenbeitrag 5,– Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung.
Auf den Bau des Hamburger Hauptbahnhofs am Anfang des 20sten Jahrhunderts folgten die großen Hotelbau - ten in Bahnhofsnähe. So wurde 1907-09 das Hotel Atlantic gebaut und 1910 das Hotel Reichshof eröffnet. Im selben Jahr wurde am Steintorplatz das fünfgeschossige Savoy-Hotel errichtet. Nur 15 Jahre später kaufte der Lederwarenfabrikant Ernst Klockmann das Haus, ließ es von den Architekten Klophaus & Schoch um vier weitere Geschosse erhöhen und im Stile der Zeit mit einer Klinkerfassade verkleiden. Seit 2003 steht das Gebäude in den Obergeschossen leer. Das Hamburger Architekturbüro coido hat mit seiner Planung im Auftrage der britischen Fir - ma „Generator Hostels“ das Gebäude wieder seiner ursprünglichen Nutzung als Herberge zugeführt. Doch heute warten 686 Betten in 130 Zimmern auf junge Stadttouristen. Um diese unterzubringen, musste ein Werkstattge - bäude am Steintorweg einem fünfgeschossigen Neubau weichen. Die Architekten haben das expressive Moment der Bestandsarchitektur dynamisch interpretiert und dieses als Leitmotiv für den Um- wie den Neubau gewählt. Während im Baukörper des Altbaus die Vertikale dezent betont ist, haben coido architects mit ihren Eingriffen die Flächen und Räume in der Horizontalen dramatisiert


Mittwoch, 15. Mai 2013, 16 Uhr
Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer, dem BDA Hamburg und dem Denkmalschutzamt Hamburg
Oldtimer-Tankstelle Brandshof
Michael Piatschek, Architekt
Alex Piatschek, Piatschek & de Boer GmbH
Hans Kuretzky, Kuretzykeramik
Kristina Sassenscheidt, Denkmalschutzamt
Anmeldung per Fax an (040) 32 69 29 oder per eMail an . Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung. Unkostenbeitrag 5,– Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung.
Die Großtankstelle am Brandshof gehörte 1954 zu den ersten großen Tankstellenbauten der Nachkriegszeit. Ihre Lage am zur Bauzeit noch stark befahrenen Billhorner Röhrendamm rechtfertigte, abweichend vom Prinzip der Systemtankstelle, einen individuellen Entwurf der Architekten Wilhelm Mastiaux und Ulrich Rummel mit drei hoch - moderne Zapfinseln, zwei Werkstatträumen, einem Kundenraum und einem „Erfrischungsraum“ genannten Bistro. Der Bau des neuen Großmarktes Anfang der 60er Jahre verwandelte den Billhorner Röhrendamm in eine Sack - gasse und stellte die Tankstelle ins Abseits. Im Rahmen von Fundamentierungsarbeiten für die S-Bahntrasse nach Harburg wurden 1983 die alten Benzintanks ausgebaut. Das Gebäude fristete sein Dasein als Autowerkstatt und verfiel. Als die Oldtimer-Enthusiasten Alex Piatschek und Jann de Boer das Gebäude 2010 entdeckten, packte sie die Leidenschaft, dieses in den Zustand von 1953 zurückzuversetzen. Noch wird auf der Oldtimer-Tankstelle nicht wieder Benzin verkauft, doch gibt es hier eine GTÜ-Prüfstelle und den liebevoll rekonstruierten „Erfrischungsraum“ – eine charmante Zeitreise in die Wirtschaftswunderzeit.

Mittwoch, 22. Mai 2013, 16 Uhr
Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer, dem BDA Hamburg und dem Denkmalschutzamt Hamburg
„Norwegersiedlung“ Ohlstedt
Dietmar Ridder, Denkmalschutzamt Hamburg
Joachim Wegener, Architekt
Martin Wöhlke, Bauherr
Anmeldung per Fax an (040) 32 69 29 oder per eMail an . Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung. Unkostenbeitrag 5,– Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung.
Im beschaulichen Ohlstedt entstand 1943/44 eine von drei heute noch erhaltenen sog. Norwegersiedlungen. In Blockhausbauweise – ganz im „germanischen“ Sinne –  aus norwegischen Montageteilen erstellte Fertighäuser dienten ausgewählten Nazi-Kadern als adäquater Ersatz für ihre im Feuersturm verlorenen Wohnungen. Die Planung der Gesamtanlage – Straßenführung, Parzellierung, Gebäudestellung und Bepflanzung – übernahm Werner Kallmorgen und schuf dabei eine außergewöhnliche, geradezu verwunschene Siedlung, die vor dem Hintergrund ihrer Entstehungsgeschichte und dem ideologisch geprägten Erscheinungsbild ihrer Häuser (schwarzer Blockhauskörper mit rot/weißen Fensterläden auf weiß geschlämmtem Backsteinsockel, Rasen gedeckte, flache Satteldächer) äußerst bemerkenswert ist. Veränderungen, die die Siedlung im Laufe der Jahrzehnte erfahren hat, waren darauf bedacht, das einheitliche Gesamtbild der Anlage zu erhalten. Erst in jüngster Zeit wurden Anbauten ergänzt, die von dieser Maßgabe bewusst abweichen.


Mittwoch, 29. Mai 2013, 16 Uhr
Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer, dem BDA Hamburg und dem Denkmalschutzamt Hamburg
Umweltzentrum Karlshöhe
Christine Reumschüssel, Dittert & Reumschüssel Architekten
Dieter Ohnesorge, Geschäftsführer Hamburger Klimaschutzstiftung
Anmeldung per Fax an (040) 32 69 29 oder per eMail an . Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung. Unkostenbeitrag 5,– Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung.
Mit der Urbarmachung der „Bramfelder Höhe“ als Bauernhof Mitte des 19. Jahrhunderts erfolgte auch deren Um - benennung in „Carlshöhe“. 1919 erwarb die Stadt Hamburg diese als Staatsgut und richtete hier eine Lehranstalt für Geflügelwirtschaft mit einem sogenannten „Wettlegehof“ ein. Ab den 1960er Jahren diente Karlshöhe nur noch als Reiterhof und verfiel nach und nach. Seit 1989 wird das Gut Karlshöhe unter verschiedenen Namen und Trä - gern als Umweltbildungsstätte betrieben. In 2008 wurde es der neu gegründeten Hamburger Klimaschutzstiftung übertragen. Die Architekten Dittert & Reumschüssel erhielten den Auftrag für die Sanierung und den Ausbau des alten Stall - gebäudes zu einem Ausstellungs- und Seminargebäude mit Gastronomie und einer Forscherwerkstatt für Kinder. In enger Abstimmung mit dem Bauherren galt es, zukunftsweisende Umwelttechnologien im Bereich der Haus - technik und einen hohen Energiestandard mit dem Erhalt des historischen Erscheinungsbildes zu verbinden. So konnten die imposante Dachfläche, die Mauerwerksfassade im Äußeren und das Holztragwerk im Inneren als prä - gende Elemente erhalten werden. Zwei eingeschossige beheizbare Wintergärten erweitern die Grundfläche des Gebäudes und öffnen den Grundriss im Bereich des Restaurants durch raumhohe Verglasungen zum Außenraum.


Mittwoch, 5. Juni 2013, 16 Uhr
Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer, dem BDA Hamburg und dem Denkmalschutzamt Hamburg
Umnutzung des ehemaligen Freihafenamts „Bei St. Annen 2“
Achim Freund, Leiter Bauplanung/Realisierung HHLA Immobilien
Sibylle Kramer, SK Architekten
Albert Schett, Denkmalschutzamt Hamburg
Anmeldung per Fax an (040) 32 69 29 oder per eMail an . Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung. Unkostenbeitrag 5,– Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung.
Das 1952/53 durch den Architekten Werner Kallmorgen entworfene Gebäude Bei St. Annen 2 verkörpert den Gegensatz von Tradition und Moderne in der denkmalgeschützten Speicherstadt. Der siebengeschossige Kopfbau zwischen Wandrahmfleet, St. Annenufer und Bei St. Annen verlor mit der Auflösung des Freihafens seine ursprüngliche Funktion, kann jedoch mit seiner dreiseitigen natürlichen Belichtung bestens als Bürogebäude weitergenutzt werden. Unter Berücksichtigung denkmalpflegerischer und energetischer Aspekte wurde das Gebäude nach Anforderungen des neuen Mieters, einer der größten deutschen Werbeagenturen, zu modernen Mietflächen umgebaut. Um eine zeitgemäße Nutzung mit offenen, großzügigen Büroflächen zu erreichen, wurde das Gebäude entkernt, ursprüngliche Bürotrenn- und Flurwände entfernt. Der historische Paternoster wurde wieder instand gesetzt, Fassaden und Dachflächen erneuert.

Mittwoch, 12. Juni 2013, 16 Uhr
Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer, dem BDA Hamburg und dem Denkmalschutzamt Hamburg
Schloßinsel Harburg
Jörg Penner, Leiter des Dezernats Wirtschaft, Bauen und Umwelt Harburg
Anmeldung per Fax an (040) 32 69 29 oder per eMail an . Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung. Unkostenbeitrag 5,– Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung.
Das Entwicklungsgebiet Schloßinsel Harburg erfuhr nach der Entlassung aus dem Hamburger Hafengebiet einen grundlegenden Wandel.
Ein Rundgang über das Areal der „Keimzelle“ der ehemaligen Stadt Harburg verdeutlicht das Ausmaß und die Qualität der Veränderungen. Grünflächen, Gewerbe- und Wohnungsbau unter Berücksichtigung denkmal- und bodendenkmalpflegerischer Aspekte sollen das historische Terrain wieder zum erlebbaren Zentrum von Hamburgs südlichstem Bezirk werden lassen


Mittwoch, 19. Juni 2013, 16 Uhr
Kooperation mit der Hamburgischen Architektenkammer, dem BDA Hamburg und dem Denkmalschutzamt Hamburg
Ehemalige Turnhalle der ehemaligen israelitischen Töchterschule
Ronald Knaack, Knaack & Prell Architekten
Konny G. Neumann, Behörde für Schule und Berufsbildung
Katrin Meyer, Denkmalschutzamt Hamburg
Anmeldung per Fax an (040) 32 69 29 oder per eMail an . Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen. Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung. Unkostenbeitrag 5,– Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung.
1884 entstand an der Karolinenstraße das Hauptgebäude der Israelitischen Töchterschule, das 1900 um eine Turnhalle erweitert wurde und bis zur Zwangsschließung im Jahr 1942 die letzte jüdische Schule Hamburgs war. Nach dem Krieg wurde das Gebäude zunächst als Sprachheilschule und seit Ende der achtziger Jahre als Gedenk- und Bildungsstätte unter Trägerschaft der Hamburger Volkshochschule genutzt.
Die ehemalige Turnhalle wurde nun nach Plänen von Knaack & Prell Architekten behutsam saniert und für die Nutzung als Gebets- und Versammlungsraum erschlossen. Ein versetzt platzierter Neubau aus zwei zweigeschossigen Kuben mit Lärchenholzverschalung bietet Raum für Kaffee-, Seminar-, Verwaltungs- und Sanitärräume eines jüdischen Kulturhauses.


Für alle Veranstaltungen gilt:
Eine verbindliche Anmeldung ist zwingend erforderlich
bis spätestens sieben Tage vor der jeweiligen Veranstaltung
per Fax an (040) 32 69 29 oder per eMail an .
Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen.
Informationen zum jeweiligen Treffpunkt erhalten Sie bei Anmeldung.
Unkostenbeitrag 5,– Euro pro Person und Veranstaltung, fällig bei Anmeldung.