Monika Treut
Monika Treut. © Tide.tv

Sonntag, 6. April 2014, 19 Uhr
Werkinterview FilmKunst zeigt aus einer Filmreihe im Metropolis Kino
MONIKA TREUT
'Werkinterview - Monika Treut' .
Veranstaltungsort: Metropolis Kino, Kl. Theaterstr. 10, Hamburg.

Im April widmet sich die Reihe 'Werkinterview FilmKunst' der für ihre queeren Produktionen international bekannten Filmemacherin Monika Treut mit einem besonderen Abend im Metropolis-Kino am Sonntag, 6. April von 19 - 21 Uhr. Gezeigt wird das 'Werkinterview Monika Treut' (30 min) von Ann Kimminich und Monika Treuts Dokumentarfilm 'Axensprung: Ein Reisetagebuch' | (D 2004, 78 min). Anschließend gibt es ein Filmgespräch mit der Filmemacherin und der Autorin. Wir freuen uns sehr, an dem Abend mit Monika Treut ihren 60. Geburtstag feiern zu dürfen…!!

Von Hamburg nach New York und San Francisco über Rio nach Taiwan wirft Monika Treut ihren filmischen Blick auf faszinierende, feministische, queere, politische und kulinarische Themen und Menschen. Ihre zwischen Spielfilm und Dokumentarfilm oszillierenden Arbeiten genießen internationale Aufmerksamkeit. Neben ihrer praktischen Filmarbeit, ist sie als Jurorin auf Filmfestivals tätig und lehrt an amerikanischen Universitäten.

Das Werkinterview Filmkunst läuft auch am Mittwoch, 9. April um 22:15 Uhr auf TIDE.tv.

Vom 23. Oktober bis 9. November 2014: Begleitende Ausstellung "Filmkunst Kabinett" in Kooperation mit der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein in der Freien Akademie der Künste in Hamburg.


TIDE präsentiert bis Ende Oktober 2014 zehn Werkinterviews mit legendären und aufregenden Filmemacher_innen, die das Filmgeschehen seit 1979 von Hamburg aus maßgeblich beeinflusst haben. Flankiert wird die Sendereihe von Veranstaltungen im Metropolis Kino und einer Ausstellung in der Akademie der Künste.Den Auftakt macht ein Abend mit Franz Winzentsen und seinen Werken im Metropolis Kino am 6. März.

1979 stießen die “Hamburger Erklärung” von Wim Wenders, Hark Bohm, Werner Herzog und Reinhard Hauff und die Gründung des Hamburger Filmbüros 1980 die Fenster für ein ganz spezielles Filmschaffen auf, das sich durch ihre narrative Vielfalt und ästhetische Radikalität auszeichnet.

“Viele dieser Hamburger Filme und Videoexperimente sind zu Unrecht in Vergessenheit geraten. Nun wollen wir den Schatz wieder ins öffentliche Bewusstsein hieven,” sagt Claudia Willke, Chefredakteurin von TIDE. “Werkinterview Filmkunst’ wird die spannendsten Arbeiten aus der Verschüttung holen und die Macherinnen und Macher mit ihrem Blick auf ihre Filmkunst zu Wort kommen lassen”. Allein die Namen funkeln wie eine Perlenkette der Hamburger Filmgeschichte: Thomas Struck, Monika Treut, Franz Winzentsen, Brigitte Krause, Jens Huckeriede, Helmut Herbst, Andy Hertel, Peter Sempel, Lutz Dammbeck, Hermine Huntgeburth, Volker Einrauch und Lothar Kurzawa. Dass die Sendereihe auf einen riesigen Bestand von Filmen zurückgreifen kann, die heute öffentlich nicht mehr oder nur selten zu sehen sind, verdankt TIDE der guten Vernetzung mit den Filmschaffenden und der Kooperation mit Film- und Kunstarchiven wie ‘bildwechsel’ und ‘die thede’. Traurige Aktualität bekommt die Sendereihe durch den unerwarteten Tod von Jens Huckeriede im Dezember 2013: Das ausführliche Werkinterview mit der bedeutenden Künstlerpersönlichkeit entstand im Sommer 2013; der damals 63jährige gibt darin einen letzten tiefen Einblick in die Arbeitsweise seines Ansatzes zur Erinnerungskultur.