KUNST ALS SINNSTIFTUNG ?
Auf dem Weg in die Unsinnsgesellschaft ? Ist der Sinn stiften gegangen ?

Vortrag
ULRICH WICKERT
"Glück ist flüchtig"

Donnerstag, 7. März 2002, 19.30 Uhr
Eintritt: € 6,-- / erm. 3,50



Der Vortrag Ulrich Wickerts bildet den Abschluss unserer neunteiligen Vortragsreihe "Kunst als Sinnstiftung?" - und er zeigt aufs neue, welche Bandbreite das Thema umfasst.
Sinn? Erfüllung, Glück?
Die Philosophie fragt sich seit jeher was denn das Glück sei. Und eine der immer wieder kehrenden Antworten lautet: Glück habe einen unmittelbaren Bezug zur Idee des Guten; das wahre Glück sei transzendent und seine Erkenntnis setze Weisheit und Tugend voraus. Und die Tugenden -ein von manchem vorschnell als verstaubt angesehener Begriff- sind, so Wickert, auch heute noch äusserst modern.

Ulrich Wickert
geboren 1942 in Tokio/Japan
Schulbesuch in Heidelberg und Paris
Abitur 1961 (Urspring-Schule, Schelklingen)
Studium der Politischen Wissenschaften und Jura in Bonn und USA (1962/63 Fulbright-Stipendium)
1968 juristisches Staatsexamen
anschließend freier Hörfunkautor
1969 - 1977 Mitarbeiter und Redakteur des politischen Fernsehmagazins "Monitor"
1977 ARD-Korrespondent Washington
1978 ARD-Korrespondent Paris
1981 ARD-Studioleiter New York
1984 ARD-Studioleiter Paris
seit Juli 1991 Erster Moderator bei den Tagesthemen

Neben zahlreichen Hörfunk- und Fernsehdokumentationen hat Ulrich Wickert viele Aufsätze in Zeitschriften und Sammelbänden veröffentlicht.

Buchveröffentlichungen:
1981: eine Analyse der politischen Kultur in der Bundesrepublik unter dem Titel "Freiheit, die ich fürchte - der Staat entmachtet seine Bürger", Athenäum-Verlag, Königstein (1995 ALS Taschenbuch überarbeitet).

1986: die feuilletonistische Verarbeitung einer Weltreise unter dem Titel "New York - Tokio - Paris" im Westermann-Verlag, Braunschweig.

August 1989: umfassendes Buch mit dem Titel "Frankreich, die wunderbare Illusion", Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg.

Herbst 1990: "Angst vor Deutschland", Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg.

August 1993: zweites Frankreichbuch mit dem Titel "Und Gott schuf Paris".

März 1994: "Das Wetter" im Transit-Verlag, Berlin.

August 1994: "Der Ehrliche ist der Dumme - Über den Verlust der Werte".

September 1995: Herausgeber "Das Buch der Tugenden".

Herbst 1997: "Deutschland auf Bewährung" im Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg. Ein Essay über die Frage von deutscher Nation und deutscher Identität.

Herbst 1999: "Vom Glück, Franzose zu sein", Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg.

Sommer 2000: "Donner-Wetter - Allerletzte Meldungen vom Tage", Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg.

Sommer 2000: "Ihr seid die Macht!", Rowohlt-Verlag, Berlin.

Oktober 2001: "Zeit zu handeln. Den Werten einen Wert geben.", Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg.

 

Ehrungen:

Im Oktober 2000 erhielt Ulrich Wickert den Adenauer-de-Gaulle-Preis 2000.

Für das Jahr 2002 wurde Ulrich Wickert die Mercator-Professur der Gerhard-Mercator-Univesität Duisburg verliehen.