Montag, 16. April 2007, 19.30 Uhr
In Kooperation mit der Hochschule für Musik und Theater
Ist Komponieren lehrbar?
Hans Zender
und seine ehemalige Schülerin
Isabel Mundry
im Gespräch mit Peter Michael Hamel
sowie Werke von Hans Zender und Isabel Mundry für Klavier und Gesang
Eintritt: € 8,- / erm. € 5,-
Unterstützt durch die Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg

 

Die Frage, ob, und wenn in welchem Maße, künstlerische Hervorbringung erlernbar und -was etwas anderes ist- ob sie lehrbar ist, stellt sich in allen schöpferischen Disziplinen.
Ob Malerei, Bildhauerei, Dichtung oder Musik, stets gilt: Das richtige Handwerkszeug, die jeweils verwendeten Techniken sind eine Voraussetzung überzeugender Ergebnisse.
Aber eben nur eine.
Welche Bedeutung im Vergleich zu ihnen Inspiration, Geschick oder Kreativität einnehmen und inwieweit auch diese vermittelbar sind, soll im Rahmen einer Reihe von Gesprächskonzerten zwischen Lehrer und Schüler, veranschaulicht durch Kompositionen beider, ergründet werden.
Nach Helmut Lachenmann und seinem Schüler Jörg Birkenkötter, Wolfgang Rihm und Jörg Widmann und einem Gespräch zwischen Friedhelm Döhl und dessen Schüler Jan-Müller Wieland ist am 16. April der ehemalige hamburger Generalmusikdirektor Hans Zender zu Gast in der Akademie.
Im Gespräch mit seiner ehemaligen Schülerin Isabel Mundry und dem Komponistenkollegen und Vorsitzenden der Sektion Musik, Peter Michael Hamel, wird es erneut um die Frage der Lehrbarkeit von Kunst gehen.
Vor dem Hintergrund von Kompositionen von "Lehrer" und "Schüler" werden die Bezüge und die Unterschiede in der Arbeitsweise der beiden erörtert und illustriert werden.

 

P R O G R A M M :

HANS ZENDER
1. Lied vom Tres Canciones
Lini Gong (Sopran)
Mariana Popova (Klavier)

3. Lied vom Tres Canciones
Kathrin von der Chevallerie (Sopran)
Freya Donner (Klavier)

IST KOMPONIEREN LEHRBAR?
Gespräch zwischen Hans Zender, Isabel Mundry und Peter Michael Hamel

ISABEL MUNDRY
Anagramm
Larissa Neudert, Sopran · Natalia Ehwald, Klavier