Montag, 9. Dezember 2002, 19.30 Uhr
Eintritt € 6,00 / erm. 3,50

Kooperation mit der Deutschen Stiftung Musikleben
FOYER JUNGER KÜNSTLER
Konzert mit Stipendiaten der Stiftung
WILHELM WIEBEN, Lesung zum Advent

Aljoscha Gerassimez (Schlagzeug) · Nicolai Gerassimez (Klavier)
spielen Werke von:
Ludwig van Beethoven
, Franz Liszt, Nikolaj Rimskij-Korsakow, Roberto Sierra, Marc Glentworth u.a.



 

P R O G R A M M

Nikolaj Rimskij-Korsakow (1844-1908)
Hummelflug (Arr. A.O. Davis) für Marimba und Klavier (1')

Paul Smadbeck (*1955)
Rhythm Song für Marimba (10')

Mitch Markovich
The Winner für Kleine Trommel (3')

Wilhelm Wieben (ca. 15')

Marcus Halt
Marimbasonic (7')

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Sonate für Klavier Nr. 16 op. 31/1
(1) Allegro vivace (6')

Wilhelm Wieben (ca. 15')

Franz Liszt (1811-1886)
Etudes d'exécution transcendante Nr. 7
Eroica (4')

Frédéric Chopin (1810-1849)
Minutenwalzer op. 64 Nr. 1 (Arr. J.L. Moore) für Klavier und Marimba (1')

Peter Tanner (*1936)
Sonate für Marimba und Piano
(1) Allegro con brio, (2) Andante sostenuto, (3) Molto vivace (10')

Wilhelm Wieben (ca. 5')

Roberto Sierra (*1953)
Los Destellos de la Resonancia
für Schlagzeug und Klavier (7')


Aljoscha Gerassimez, 1987 in Essen geboren, erhielt mit sieben Jahren seinen ersten Schlagzeug-Unterricht bei Ann-Katrin Rothe in Essen, später bei Ralf Holtschneider (Viersen). 1997 wechselte er zu Christian Roderburg an die Musikhochschule Köln/Abteilung Wuppertal und wird dort an den Instrumenten Marimbaphon und Vibraphon sowie im Ensemble-Unterricht ausgebildet, seit 2000 als Jungstudent. Zusätzlichen Unterricht erhält er bei Stefan Hüge (Philharmonie Essen) an den Instrumenten Kleine Trommel und Pauke. Aljoscha Gerassimez ist mehrfacher 1. Bundespreisträger des Wettbewerbs Jugend musiziert, wo er u.a. im Jahr 2000 als Mitglied des Schlag-Four-Ensembles und 2001 in der Solo-Wertung 1. Preise gewann. Für diese herausragende Leistung wurde er 2001 von der Deutschen Stiftung Musikleben zusätzlich mit einem Sonderpreis und von den Sparkassen Nordrhein Westfalens mit einem Förderpreis ausgezeichnet. 2002 wurde ihm beim Wuppertaler Musikwettbewerb für Schlagzeug-Studenten aus Nordrhein-Westfalen der Sonderpreis verliehen. Aljoscha Gerassimez tritt als Solist und Kammermusiker regelmäßig deutschlandweit auf, u.a. auch mit dem Landesjugendorchester Nordrhein-Westfalen, dem er seit 2001 angehört. Jährlich spielt er Rundfunkaufnahmen für den WDR ein. Der Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben wird seit 2000 außerdem von der Jürgen Ponto Stiftung gefördert.

Nicolai Gerassimez, 1985 in Essen geboren, begann mit dem Klavierspiel im Alter von fünf Jahren bei Renate Poncette in Essen. Seit dem Sommersemester 2001 studiert er als Jungstudent an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin in der Klasse von Prof. Galina Hillenhagen-Iwanzowa. Meisterkurse u.a. bei Lew Naumow, Naoyuki Taneda, Annerose Schmidt, Nikita Juzhanin, Grigory Gruzmann und 1999 am Boston University Tanglewood Institute/USA begleiten seinen künstlerischen Werdegang. Der mehrfache Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe gewann u.a. im Jahr 2000 einen 1. Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Steinway-Klavierwettbewerb in Hamburg. Bei Jugend musiziert war er bereits viermal als 1. Bundespreisträger erfolgreich, zuletzt in diesem Jahr, als er als Höchstpunktierter außerdem den Diethard Wucher-Preis und einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben verliehen bekam. Als Solist und Kammermusiker konzertierte Nicolai Gerassimez bereits in zahlreichen Städten Deutschland und international in Finnland, Litauen, Österreich und in Boston/USA. Im Juni 2002 gab er sein Debüt mit den Essener Philharmonikern unter der Leitung von Generalmusikdirektor Stefan Soltesz mit dem Klavierkonzert Es-Dur KV 271 von W.A. Mozart. Nicolai Gerassimez wird von der Deutschen Stiftung Musikleben und von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung gefördert.

Wilhelm Wieben, Schauspieler und bekannter ehemaliger Tagesschau-sprecher, wird zwischendurch Geschichten von Erich Kästner und Rudolf Kinau lesen und zum Schluss der häufig gestellten Frage "Gibt es einen Weihnachtsmann?" nachgehen.