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Ausstellungen

Der EINSTELLUNGSRAUM e.V., einer der nicht-kommerziellen, aus öffentlicher Hand geförderten Hamburger Ausstellungsräume, ist zu Gast in der Akademie.

Helmut Heißenbüttel (1921-1996), heute ein wenig aus dem Blickfeld geraten, war mit seinen Textbüchern und Prosaprojekten, Gedichtbänden und Hörspielen, Essays und Kritiken eine der prägenden Persönlichkeiten im literarischen Leben der frühen Bundesrepublik, jenseits des Mainstreams öffnete sein Werk neue Perspektiven im Umgang mit Sprache, Musik und Bildender Kunst.

Holger Matthies:  Trias – eine fotografische Spätlese

Zur Eröffnung spricht
René Grohnert
(Leiter des Deutschen Plakatmuseums im Folkwang Museum Essen)
Geöffnet bis zum 23. Mai 2021, dienstags bis sonntags, 10 bis 17 Uhr
Eintritt zur Eröffnung frei, danach 5,- / erm. 3,-

Ausstellung wieder geöffnet!

 

Der Trialismus beschreibt in der philosophischen Lehre das Dreiteilungsprinzip der Welt (z.B. Leib/Seele/Geist, oder These/Antithese/Synthese).
In spielerischer Abwandlung dieser Dreiheit sind in der ausstellung korrespondierende Bildfolgen als Trialog zu sehen sein.

Aufgrund der Einschränkungen durch die Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus dürfen wir nur einer begrenzten Anzahl von Gästen gleichzeitig Einlass zur Ausstellung gewähren. Eine telefonische Anmeldung unter 040-324632 (während der Öffnungszeiten) ist deshalb vor dem Besuch zwingend notwendig!

Das Tragen eines medizinischen Mund-Nase-Schutzes ist obligatorisch, ebenso die Aufnahme Ihrer Personendaten (für die vorgeschriebene Nachverfolgbarkeit durch das Gesundheitsamt im Falle einer Infektion).

In der Ausstellung von Franz Winzentsen “Tanz am Horizont” zeigen wir Filme, Zeichnungen, Malerei und Objekte.

Das titelgebende Wort Vest hat Engberding aus dem Englischen, es bedeutet Leibchen. Heute kaum noch gebräuchlich, kennzeichnet dieses Wort ein nah am Oberkörper getragenes Kleidungsstück. Löst man es von dieser Bedeutung, liest man es grammatisch, entsteht ein „kleiner Leib“. Und damit wären wir sehr nah bei dem, zu was der Künstler das Material formt.

13 Januar 2020: Hans Martin Ruwoldt

Hans Martin Ruwoldt
Bronzen und Zeichnungen.

Hans Martin Ruwoldt zu den bedeutendsten Tierbildhauern des 20sten Jahrhunderts in Deutschland.
Ohne das Tier zu “vermenschlichen” gelingt es ihm, mit einer unerhörten Meisterschaft das Wesen der Kreatur in seinen Zeichnungen und Bronzen zu bannen.

 

„Manchmal wie Tanzen“ beschreibt sie ihre Arbeitsweise und wer Karin Witte im Atelier im nördlichsten Zipfel von Hamburg erlebt, versteht dies sofort. In dem fensterlosen Raum, der durch ein Sheddach das Tageslicht einfängt, bewegt sie sich leichtfüßig mit Pinsel oder Stift in der Hand vor der Staffelei.

Angesichts der gesellschaftlichen Krise seines Landes wollte Thomas Morus 1516 mit seinem Werk „Vom besten Zustand des Staates oder von der neuen Insel Utopia“, die Phantasiefähigkeit seiner Landsleute fördern, damit sie nicht in Resignation, Passivität und Hoffnungslosigkeit verfielen. Die von ihm beschriebene Insel Utopia, griech.: Nichtort, lag damals noch in den weiten Gefilden unerforschter, atlantischer Meeresgegenden.
Seitdem hat sich der Begriff des Utopischen von einer räumlichen in eine zeitliche Kategorie gewandelt.

09 Mai 2019: Bauhaus in Hamburg

Im Jahr des 100jährigen Bauhaus Jubiläums zeigen wir die Ausstellung „Bauhaus in Hamburg“, kuratiert von Hans Bunge und Rüdiger Joppien.