fadk Halle

FREIE AKADEMIE DER KÜNSTE in Hamburg

Hamburgs Ruhm geht nicht zurück auf glanzvolle Fürstenhöfe, sondern auf den unternehmerischen Geist seiner Bürger. Nicht Fürsten haben hier eine Akademie der Künstler gegründet (wie andernorts in Deutschland), sondern Bürger dieser Stadt. Unsere Akademie verdankt ihre Entstehung den Hamburger Bürgersöhnen und Schriftstellern Hans Henny Jahnn und Hans Erich Nossack, die sich 1950 daran machten, eine „Freie Akademie der Künste“ zu gründen. „Frei“ deshalb, weil sie unabhängig sein sollte von staatlicher Aufsicht und Bevormundung. Das ist sie noch heute.

Die Freie Akademie blickt auf eine wechselvolle, schwierige Geschichte zurück. Heute aber zählt sie zu den anerkannten Institutionen in Hamburg und weit darüber hinaus. Ihre Mitglieder sind Künstler, die national wie international höchste Anerkennung genießen. Es sind Musiker und Komponisten, Architekten und Schriftsteller, Bildende Künstler und Schauspieler, Fotografen und Filmschaffende.

Die Freie Akademie ist der Ort, wo die Künstler einander begegnen und sich austauschen, in Ausstellungen, Lesungen, Debatten und Konzerten.

Die Freie Akademie betrachtet es als ihre Aufgabe, einem interessierten Publikum die Eigenart und Notwendigkeit künstlerischen Schaffens vor Augen zu führen. Zugleich will sie die ästhetische Debatte durch Gespräche und Vorträge befördern. Der Kulturbetrieb neigt dazu, das Minoritäre auszuschließen – zum Schaden der Sache, zum Nachteil gebildeter Bürger. Die Freie Akademie setzt hier ein Gegengewicht.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Architektur. Die Gestalt der Stadt, ihre Schönheit und ihre Bewohnbarkeit, ist ständiges Thema unserer Akademie.

Im Zentrum Hamburgs, in der Mitte zwischen Kunsthalle und Deichtorhallen gelegen, über dem Kunstverein und mit freiem Blick auf das urbane Mischgebiet der Südstadt, nutzt die Akademie schöne und ansprechende Räume (die auch zu vermieten sind). Zwar erhält sie eine nennenswerte, wenngleich nicht annnähernd hinreichende Unterstützung seitens der Stadt, und sie ist dankbar dafür. Aber sie ist auf das Engagement der Bürger dieser Stadt angewiesen. Ohne den Sukkurs der Stiftungen und der Mäzene könnte sie nicht überleben.

Historie

in dem Platon sich mit seinen Schülern traf. Also mit Sicherheit keine Unterrichtsanstalt, sondern von Anfang an ein Ort des Gesprächs: eines Gesprächs, das Dichtung nicht von Wissenschaft trennte. Es ist folgerichtig, dass in romanischen Ländern, wo antike Traditionen unmittelbarer fortleben, Dichter und Künstler meist mit den Gelehrten in Akademien der Wissenschaften vereinigt sind, wie in der Academie Française. In Deutschland ist das die Ausnahme. Hier haben sich Künstler aller Disziplinen zu eigenen Akademien zusammengeschlossen. In der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München (1948), in der Deutschen Akademie der Künste in Ostberlin (1950), in der Akademie der Künste in Westberlin (1954) und in der Freien Akademie der Künste in Hamburg, die 1950 von Hans Henny Jahnn gegründet wurde. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt (1949) befasst sich ausschließlich mit der Pflege von Sprache und Dichtung.

Gemeinsam aber ist allen, auch den Akademien der Wissenschaften, dass die Zahl der Mitglieder begrenzt ist, dass die Ergänzung durch Zuwahl erfolgt, dass die Wahl als Auszeichnung gilt. Akademie ist die Einrichtung einer ständigen Kommunikation miteinander und der Künstler mit der Gesellschaft. Um zu leben, braucht Kunst nicht allein die Hervorbringung, sie braucht ebenso den Nachvollzug: Rezeption und Interpretation. Jede Form der Aufnahme von Kunst ist ein kreativer Akt. Was eine Akademie von den anderen Künstlerzusammenschlüssen unterscheidet, ist ihr interdisziplinärer Charakter. Alle Künste unter einem Dach, das bedeutet die Möglichkeit der Kooperation miteinander. Gespräche über die Grenzen der einzelnen Künste und über sie hinweg. Dadurch kann die Akademie als Anreger und Katalysator wirken, ungewohnte Verbindungen herstellen. Eine Akademie ist keine Interessenvertretung einzelner Künste oder Künstler. Sie vertritt den Anspruch der Kunst im Ganzen gegenüber Staat und Gesellschaft. Eine Akademie ist ein Freiraum für die Darstellung der verschiedenen Künste. Diesen Freiraum immer wieder herzustellen – Freiheit ist nichts Statisches – ist die zentrale Aufgabe einer Akademie.

Akademie ist wesentlich auch ein Ort der Reflexion, der Selbstbesinnung der Künstler. Ein Ort, in dem Künstler mit ihren Werken (was die Hauptsache ist), aber ebenso mit ihren Überlegungen zu Wort kommen. Und zwar Künstler aller stilistischen, politischen oder sonstigen Richtungen, Künstler aller Altersgruppen ohne Rücksicht darauf, ob sie nun gerade »in« oder »out« sind. Weder Traditionalismus noch – sein ebenso heilloses Gegenteil – Modernismus. Akademie ist vor allem ein Ort, der nach allen Richtungen offen ist, Kunst und Künstler jeder Art zulässt – Qualität als einziges Kriterium. Akademie fördert (versucht zu fördern), was in Gefahr ist, im Kunst- und Medienbetrieb übersehen oder unterdrückt zu werden. Entweder weil es sich dem Klischee gegenwärtiger Moden nicht fügt oder politisch und geschäftlich nicht in die Landschaft passt oder wegen politischer Unbequemlichkeit örtlich mundtot gemacht werden soll. So ist die Akademie auch ein Ausgleich und Gegengewicht gegen den weitgehend von außerkünstlerischen Interessen bestimmten Kunstbetrieb.

Die Freie Akademie der Künste in Hamburg – deren Mitbegründer und Spiritus rector er gewesen ist – steht im Leben des Hans Henny Jahnn an zentraler Stelle. Im Akademiegedanken sind unschwer die Linien zweier Perspektiven zu erkennen, die – in frühen Jahren bereits angelegt – nach den Erfahrungen des Ersten und der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges in zeiterzwungener Brechung zu eigentümlicher Ausformung kommen.
Erstens: die Idee einer herausgehobenen, “verschworenen”, einer – sagen wir es ruhig – Elite-Gemeinschaft und zweitens: die Forderung nach öffentlicher Wirksamkeit und Geltung des Künstlers. Zum einen also introvertierte, esoterische, nahezu sektiererhafte Züge; zum anderen die Forderung nach einer sozialen, ja politischen Berufung des Künstlers. Ein Widerspruch gewiß – auch dann, wenn man beachtet, wie fundamental anders die Begriffe des Sozialen und des Politischen bei Jahnn angelegt sind, – und doch nur einer der zahllosen Widersprüche, die Jahnn in sich zusammenzuzwingen, zu vereinen wußte, die seine Sperrigkeit, nicht zuletzt allerdings auch seine Größe ausmachen.
“Spannungsvolle Harmonie der Künste” ist es denn auch, was als Motto und Grundsatz die Künstlergemeinschaft verbindet, die als Freie Akademie der Künste zwischen 1948 und 1950 ins Leben tritt. Eine Schöpfung Jahnns und – trotz des unbestrittenen Anteils so gewichtiger Gründungsmitglieder wie Rolf Italiaander, Alfred Mahlau, Hans Erich Nossack und Gustav Oelsner – so nachhaltig von seinen Vorstellungen, Entwürfen und seiner Persönlichkeit geprägt, daß sie bis heute sein Schicksal teilt: umstrittener, störender Fremdling im Hamburger Kulturleben zu sein.
Jahnns eigenes, universelles, spartenignorierendes Künstlertum legte den Gedanken nahe (in der Nachfolge einer traditionsreichen preußischen Akademie), die Gesamtheit der Künste unter einem Dach zu versammeln.
Es ist hierbei zu vergegenwärtigen, daß der Grundstein für die Gründung der Freien Akademie in Hamburg vor dem der Berliner Akademie der Künste gelegt wurde; im gleichen Jahr nämlich, in dem sich die Bayerische Akademie der schönen Künste konstituierte: 1947.

Hans Henny Jahnn
Hans Henny Jahnn

Alle Künste unter einem Dach, das bedeutet nicht nur die Möglichkeit des Gesprächs und der Kooperation der verschiedenen Künste miteinander, sondern ist der stete Versuch, dem verhängnisvoll verengenden Spezialistentum und -denken, das auch in den Künsten immer mehr Platz greift, in der Tat zu widersprechen – ganz im Sinne Jahnns, der die déformations professionnelles nachgerade als Sünde gegen den Geist und den Leib beklagt.
Ebenfalls ganz in seinem Sinn ist die Freie Akademie die Institution geblieben, in der die Künstler selbst den Kurs bestimmen und nicht, wie in der Regel, mehr oder weniger Außenstehende.
Dies, wie ihre vielschichtige, wahrhaft pluralistische Zusammensetzung schließt die einseitige Förderung modischer Trends ebenso aus, wie einen unfruchtbaren Traditionalismus. Gerade heute, wo zunehmend kommerzielle, politische, berufsständische Interessen und nicht zuletzt Mediengefälligkeit die Unabhängigkeit und das Eigengewicht der Kunst zunehmend gefährden, ist eine Einrichtung wie die Freie Akademie der Künste schlechthin notwendig. Nicht von ungefähr fordert daher auch der erste Paragraph ihrer Satzung “Freiheit und Anspruch der Kunst gegenüber Staat und Gesellschaft zu vertreten.”

Die Mitglieder der Akadmie

Präsidentin: Monique Schwitter

Vizepräsident: Burghart Klaußner

Ehrenpräsident: Armin Sandig  †

Vorsitzende der Sektionen: 

Baukunst: Ullrich Schwarz

Bildende Kunst: Reinhold Engberding

Darstellende Kunst: Burghart Klaußner

Literatur: Ulrich Greiner

Medien: Marieanne Bergmann

Musik: Manfred Stahnke

Baukunst

Peter Andres
Jürgen Böge
Bertel Kehlet Bruun
Peter Dinse
Manfred Fischer
Ingeborg Flagge
Jörg Friedrich 
Meinhard von Gerkan 
Niels Gutschow
Andreas Heller 
Louisa Hutton 
Gert Kähler
Volkwin Marg 
Marc-Olivier Mathez 
Reiner Nagel
Klaus Nickels
Timm Ohrt 
Goerd Peschken
Carme Piños
Hanno Rauterberg
Helmut Riemann 
Dieter Rogalla
Carsten Roth 
Jörg Schlaich 
Ullrich Schwarz
Peter P. Schweger 
Ingrid Spengler 
Jan Störmer 
Hadi Teherani 
Klaus Trojan 
Jörn Walter
Hinnerk Wehberg 
Gesine Weinmiller
Asmus Werner

Bildende Kunst

Heiner Altmeppen 
Friedel Anderson
Horst Antes
Dieter Asmus 
Christa Biederbick 
Detlef Birgfeld
Jaakov Blumas 
Fernando de Brito  
Gisela Bullacher
Reinhold Engberding
Shan Fan
Maria Fisahn 
Klaus Fußmann
Dieter Glasmacher 
Almut Heise
Stefan Hoenerloh 
Volker Lang 
Marc Lüders 
Holger Matthies 
Jan Meyer-Rogge 
Sabine Mohr 
Mariella Mosler 
Peter Nagel 
Hanne Nagel-Axelsen  
Max Neumann 
Thomas Rieck
Hans Scheib 
Sigrid Sigurdsson 
Manfred Sihle-Wissel 
Hyun-Sook Song
Heinz Spielmann
Friedemann von Stockhausen 
Annette Streyl 
Ellen Sturm
Dietmar Ullrich
Elisabeth Wagner 
Karin Witte 

Darstellende Kunst

Ingrid Andree
Christoph Bantzer
Lina Beckmann
Gilla Cremer  ›
Jürgen Flimm
Dieter Giesing
Fritzi Haberlandt
Jens Harzer
Nicole Heesters
Siegfried Kernen
Burghart Klaußner 
Peter Konwitschny
Joachim Lux
John Neumeier 
Peggy Parnass  
Claus Peymann
Michael Propfe
Christian Quadflieg 
Ilse Ritter
Niels-Peter Rudolph
Hildegard Schmahl
Elisabeth Schwarz
Wolf-Dietrich Sprenger
Peter Striebeck
Katharina Thalbach
Victoria Trauttmansdorff
Ulrich Tukur 
Ulrich Waller
Susanne Wolff

Literatur

Volker Harry Altwasser 
Jan Bürger
Heike Doutiné
Ulrich Greiner 
Durs Grünbein
Ulla Hahn
Wolfgang Hegewald 
Jochen Hörisch
Nina Jäckle
Daniel Kehlmann 
Hanjo Kesting
Eckart Kleßmann
Andreas Maier
Klaus Modick
Rainer Moritz
Adolf Muschg 
Sabine Peters
Matthias Politycki 
Marion Poschmann
Robert Schindel 
Schuldt
Monique Schwitter
Farhad Showghi
Peter Sloterdijk 
Saša Stanišić
Arno Surminski 
Uwe Timm  
Tina Uebel 
Jan Wagner
Christina Weiss 
Feridun Zaimoglu 
Juli Zeh 

Medien

Fatih Akin
Christian Bau
Lars Becker
Marieanne Bergmann  
Peter Bialobrzeski 
Andrew Bird
Hark Bohm
Detlev Buck
Lutz Dammbeck 
Birgit Durbahn  ›
Max Färberböck
Werner Grassmann 
Hans Hansen 
Maria Hemmleb
Candida Höfer
Ursula Höf
Maike Mia Höhne  
Ute Holl 
Hermine Huntgeburth
Ingrid von Kruse 
Bernd Meiners 
Peter Ott  
Gerd Roscher  
Walter Schels 
Rolf Schübel 
Ruth Toma
Monika Treut 
Dieter Wedel
Franz Winzentsen  
Klaus Wyborny 

Musik

Jörn Arnecke  
Volker Banfield 
Claus Bantzer 
Tanja Becker-Bender 
Renate Behle 
Renate M. Birnstein
Frank Böhme
Chen Xiaoyong
Chin Unsuk
Angela Denoke
Christoph von Dohnànyi 
Christiane Edinger
Dieter Einfeldt
Johannes Fischer 
Günter Friedrichs 
David Geringas 
Detlev Glanert
Sofia Gubaidulina
Uwe-Martin Haiberg
Peter Michael Hamel 
Hans-Joachim Hespos 
York Höller 
Günter Jena 
Gordon Kampe 
Wolf Kerschek 
Babette Koblenz 
Evgeni Koroliov
György Kurtág
Helmut Lachenmann
Elmar Lampson 
Sascha Lino Lemke 
Dieter Mack 
Claus-Steffen Mahnkopf 
Jens Peter Maintz 
Sabine Meyer 
Jan Müller-Wieland 
Aribert Reimann
Wolfgang Rihm
Peter Roggenkamp
Gerhard Rühm
Peter Ruzicka 
Annette Schlünz
Andreas Schmidt
Klaus Hinrich Stahmer  
Manfred Stahnke 
Walter Steffens 
Zsigmond Szathmàry 
Christian Tetzlaff 
Manfred Trojahn
Jörg Widmann 
Ulrich Windfuhr 
Simone Young 
Udo Zimmermann

Mathias Bach
Dieter Becken
Rainer Esser
Bernhard Fischer-Appelt 
Thomas Ganske
Thomas Garbe
Kurt Groenewold  
Michael Haentjes
Rainer Herold  
Klaus Landry  
Lutz Lesle
Michael Liebelt 
Ernst Nolte
Ekkehard Nümann
Michael Otto
Wilfried Rinke
Nikolaus W. Schües

derzeit keine

Satzung

§ 1

 

Die Freie Akademie der Künste in Hamburg ist eine Gemeinschaft von Künstlern und anderen Persönlichkeiten, die sich gehalten fühlen,

die Volksbildung auf dem Gebiet der Künste zu fördern,

zu Fragen des geistigen und künstlerischen Lebens Stellung zu nehmen,

öffentliche Wirksamkeit zu entfalten,

und

Freiheit und Anspruch der Kunst gegenüber Staat und Gesellschaft zu vertreten.

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung.

Dieser Zweck wird insbesondere dadurch verwirklicht, daß Veranstaltungen auf allen Gebieten der Kunst in einer Weise durchgeführt werden, die durch Vorträge, Einführungen und Werkstattgespräche mit Künstlern und Fachleuten die Bedeutung und das Wesen der Kunst einer breiten Öffentlichkeit verständlich machen. Die Herausgabe von Publikationen dient dem gleichen Zweck.

Der Verein, Freie Akademie der Künste in Hamburg e.V. mit Sitz in Hamburg verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er kann Spendengelder einnehmen und ausgeben. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke des Vereins verwendet werden. Dem Vereinsvermögen wachsen solche Spenden und andere Zuwendungen Dritter unmittelbar zu, die ausdrücklich dazu bestimmt sind. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Vereinsmitglieder dürfen allein aufgrund ihrer Mitgliedschaft keine finanziellen Vergütungen und Zuwendungen erhalten. Rücklagen dürfen nur im Rahmen des steuerlichen Gemeinnützigkeitsrechts gebildet werden.

Ein Teil des Vereinszwecks ist die Beschaffung von Mitteln zur Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke durch Körperschaften des öffentlichen Rechts.

 

§ 2

Die Akademie ist ein gemeinnütziger Verein und im Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen.

Ihr Sitz ist in Hamburg.

 

§ 3

(1) Die Freie Akademie der Künste hat 6 Sektionen:

Baukunst

Bildende Kunst

Darstellende Kunst

Literatur

Medien

Musik

(2) Jede Sektion hat insgesamt höchstens 37 ordentliche und außerordentliche Mitglieder.

 

§ 4

Organe der Freien Akademie der Künste sind:

die Mitgliederversammlung

die Sektionen

das Präsidium

der Präsident.

 

§ 5

Mitglieder

(1) Die Akademie hat ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder, Ehren-Mitglieder und fördernde Mitglieder.

(2) Künstler, die zur Kunst der Zeit einen anerkannten Beitrag geleistet haben, können zu ordentlichen Mitgliedern gewählt werden.

Sie gehören der Sektion an, von der sie vorgeschlagen sind und verpflichten sich, an den Aufgaben der Akademie mitzuwirken.

(3) Künstler und Persönlichkeiten, die auf einem Nachbargebiet der in der Akademie vertretenen Künste arbeiten, können zu außerordentlichen Mitgliedern gewählt werden. Sie gehören der Sektion an, von der sie vorgeschlagen sind.

(4) Zu Ehren-Mitgliedern können Persönlichkeiten ernannt werden, die sich als Förderer der Künste oder der Akademie ausgezeichnet haben.

(5) Als fördernde Mitglieder können Persönlichkeiten aufgenommen werden, die bereit und geeignet sind, die Bestrebungen der Akademie zu unterstützen.

Sie können von jedem Mitglied der Akademie, das für seinen Vorschlag die Unterstützung von zwei weiteren Mitgliedern gefunden hat, dem Präsidium vorgeschlagen werden. Wenn sich der Kandidat bereit erklärt, einen vom Präsidium festgesetzten Jahresbeitrag zu entrichten, kann das Präsidium ihn dem Plenum zur Bestätigung vorschlagen.

§ 6

(1) Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder werden von der zuständigen Sektion vorgeschlagen und nach Beratung im Präsidium in geheimer Abstimmung von der Sektion gewählt, von der Mitgliederversammlung bestätigt und vom Präsidenten nach Zustimmung des gewählten Mitgliedes berufen. Mitglieder, die das 70. Lebensjahr erreicht haben, werden nicht mehr auf die Gesamtzahl von 37 Mitgliedern (§ 3 Abs. 2) angerechnet. Ihre Rechte und Pflichten werden dadurch in keiner Weise eingeschränkt.

(2) Die Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Präsidiums von der Mitgliederversammlung gewählt und vom Präsidenten ernannt. Sie wirken in der Sektion mit, der sie sachlich zugehören.

(3) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Verzicht oder Ausschluß.

(4) Der Ausschluß eines Mitgliedes kann auf Antrag von mindestens 10 stimmberechtigten Mitgliedern erfolgen, wenn sich das Mitglied eines der Akademie unwürdigen Verhaltens schuldig gemacht hat. Der Antrag ist dem Präsidenten zuzuleiten, der ihn auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung setzt; dem betroffenen Mitglied ist eine Abschrift der Antragsbegründung zu übersenden. Die Mitgliederversammlung gibt dem beschuldigten Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme.

Wenn zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder offen und namentlich für den Ausschluß stimmen, ist dieser gültig. Die Abstimmung ist zu protokollieren und das Ergebnis mit der Begründung des Antrages dem Betroffenen zuzustellen.

 

§ 7

Mitgliederversammlung

(1) Der Mitgliederversammlung der Freien Akademie gehören alle ordentlichen, außerordentlichen und Ehren-Mitglieder an. Fördernde Mitglieder haben beratende Stimme.

(2) Die Mitgliederversammlung soll mindestens zweimal in jedem Kalenderjahr stattfinden. Sie muß einberufen werden, wenn das Präsidium es beschließt oder mindestens 10 stimmberechtigte Mitglieder dies schriftlich fordern.

(3) Die Mitgliederversammlung beschließt die Satzung, wählt den Präsidenten und seinen Vertreter, Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder, bestätigt die Wahl von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern und beschließt über den Ausschluß von Mitgliedern.

(4) Der Präsident lädt zur Mitgliederversammlung schriftlich mit einer Frist von 4 Wochen ein und gibt zugleich die Tagesordnung bekannt. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn alle stimmberechtigten Mitglieder und die fördernden Mitglieder eine Einladung erhalten haben und mindestens ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.

Sie entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Soweit Angelegenheiten behandelt werden sollen, die in der Tagesordnung nicht enthalten sind, bedürfen diese der Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

War eine Mitgliederversammlung wegen mangelnder Teilnahme nicht beschlußfähig, so kann zu denselben Tagesordnungspunkten eine neue Mitgliederversammlung mit einer Frist von zwei Wochen einberufen werden. Bei dieser entscheidet dann die einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Dieses Protokoll ist von dem Präsidenten oder dem Vizepräsidenten zu unterzeichnen.

 

§ 8

Alle Mitglieder sind verpflichtet, der Öffentlichkeit gegenüber Verhandlungen und Beschlüsse des Präsidiums, der Sektionen und der Mitgliederversammlung, insbesondere auch Wahlvorgänge, vertraulich zu behandeln.

 

§ 9

(1) Jedes Mitglied einer Sektion ist berechtigt, neue Mitglieder für seine Sektion zur Wahl vorzuschlagen. Dieser Wahlvorschlag ist, vom Vorschlagenden und zwei weiteren Mitgliedern unterschrieben, dem Vorsitzenden der Sektion mit Begründung spätestens zwei Monate vor dem Zusammentritt der Mitgliederversammlung einzureichen.

Zu jeder Mitgliederversammlung kann jede Sektion bis zu zwei neue Mitglieder zuwählen und zur Bestätigung vorschlagen.

(2) Die Sektionen stimmen über die ihnen fristgemäß eingereichten und im Präsidium beratenen Wahlvorschläge ab.

Ein neues Mitglied ist gewählt, wenn die anwesenden Stimmberechtigten in geheimer Wahl mit zwei Dritteln Mehrheit für dieses Mitglied gestimmt haben; der Wahlakt ist zu protokollieren.

Ausnahmsweise können neue Mitglieder auch durch geheime Briefwahl gewählt werden. Der Vorsitzende der Sektion muß mit dem Stimmzettel allen Sektionsmitgliedern die Begründung des Vorschlages und die Namen der zwei weiteren, die Wahl unterstützenden Sektionsmitglieder schriftlich bekanntgeben. Die Wahl ist gültig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder der Sektion an ihr teilnehmen. Ein neues Mitglied ist gewählt, wenn die an der Wahl Teilnehmenden mit 2/3 Mehrheit für einen Kandidaten gestimmt haben.

Der Wahlgang ist über das Sekretariat zu leiten, er wird vom Präsidenten oder Vizepräsidenten überwacht und vom Sektionsvorsitzenden protokolliert.

Die Versammlung der Sektion ist beschlußfähig, wenn alle ihre Mitglieder ordnungsgemäß eingeladen sind, ihnen die Tagesordnung der Sitzung bekanntgegeben worden und mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder der Sektion anwesend ist.

(3) Das Ergebnis der Wahl in den einzelnen Sektionen ist dem Präsidenten mitzuteilen; die Mitgliederversammlung hat über ihre Bestätigung zu entscheiden.

Jedes Mitglied ist berechtigt, von den Urhebern des Wahlvorschlages eine mündliche Begründung zu fordern und über sie zu beraten.

Zur Wahl eines ordentlichen, außerordentlichen oder fördernden Mitgliedes ist die Zustimmung der einfachen Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder in offener Abstimmung notwendig.

(4) Jede Sektion wählt mit einfacher Mehrheit in geheimer Wahl für 3 Jahre einen Vorsitzenden, der die Beratungen leitet und für die Ausführungen der Beschlüsse Sorge trägt. Der Vorsitzende hat mindestens zweimal jährlich eine Sektionssitzung einzuberufen; eine dieser Sitzungen muß im zeitlichen Zusammenhang mit der Mitgliederversammlung stattfinden.

Falls bei Sektionssitzungen das zur Wahl des Sektionsvorsitzenden nötige Quorum nicht erreicht wird, ist auch eine Briefwahl möglich (s. § 9 (2))

(5) Die Sektionen stellen Arbeitsprogramme über eigene oder durch Beschluß der Mitgliederversammlung ihnen zugewiesene Vorhaben und Aufgaben auf und führen sie nach Genehmigung durch das Präsidium aus; dabei ist vom interdisziplinären Charakter der Akademie auszugehen.

 

§ 10

 

Präsidium

(1) Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten, Vizepräsidenten und den Vorsitzenden der Sektionen. Das Präsidium kann beratende Mitglieder hinzuziehen.

(2) Der Präsident und der Vizepräsident werden auf Vorschlag der Sektionen von der Mitgliederversammlung ohne Aussprache in geheimer Wahl aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder für 3 Jahre gewählt.

Wiederwahl ist zulässig.

Beide müssen ihren Wohnsitz in Hamburg oder Umgebung haben.

(3) Der Präsident und der Vizepräsident bilden den Vorstand der Akademie im Sinne des BGB.

(4) Der Präsident vertritt die Akademie nach außen; das Sekreteriat ist ihm unterstellt.

Er leitet die Mitgliederversammlung und die Präsidialsitzungen und sorgt für die Realisierung ihrer Beschlüsse. Der Vizepräsident vertritt den Präsidenten im Falle seiner Verhinderung.

Der Präsident und im Falle seiner Verhinderung der Vizepräsident sind jeder allein vertretungsberechtigt.

(5) Das Präsidium trifft alle Entscheidungen der Akademie, die nicht anderen Organen vorbehalten sind.

Es tritt mindestens einmal im Monat zusammen.

(6) Das Präsidium ist beschlußfähig, wenn mindestens 5 seiner Mitglieder anwesend sind; es entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen, bei Stimmengleichheit mit der Stimme des Präsidenten.

(7) Das Präsidium kann einzelnen Mitgliedern oder einer Gruppe von Mitgliedern auftragen, bestimmte Aufgaben oder Arbeitsvorhaben vorzubereiten und Beschlüsse des Präsidiums oder der Mitgliederversammlung durchzuführen.

(8) Mitglieder des Vorstandes (Präsident/Vizepräsident) können auf Grundlage eines Dienstvertrages für den Verein tätig sein und dafür vom Verein eine Vergütung erhalten. Zuständig für die Festsetzung der Vergütung, den Abschluss, Änderungen und die Beendigung eines Dienstvertrages ist das Präsidium, wobei das Mitglied des Vorstandes, mit dem der Dienstvertrag geschlossen werden soll, nicht stimmberechtigt ist. Bei Rechtsgeschäften des Vereins mit dem Präsidenten wird der Verein durch den Vizepräsidenten vertreten, im Übrigen durch den Präsidenten.

§ 11

Geschäftsstelle

(1) Die geschäftlichen Angelegenheiten der Akademie werden vom Sekretariat unter der Leitung des Präsidenten und im Zusammenwirken mit dem Präsidium bearbeitet.

(2) Der Sekretär wird mit Zustimmung des Präsidiums vom Präsidenten bestimmt; seine Arbeitsbedingungen und seine Tätigkeit werden vom Präsidenten frei mit ihm vereinbart.

§ 12

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Stiftung Armin Sandig e. V., hilfsweise an das Literaturhaus Hamburg e. V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.

§ 13

Satzungsänderungen können nur von der Mitgliederversammlung mit Zustimmung von mindestens zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Sind die Mitglieder nicht in der satzungsgemäß vorgeschriebenen Mindestzahl anwesend, so entscheidet in der vom Präsidenten einzuberufenden nächsten Sitzung der Mitgliederversammlung die Zwei-Drittel-Mehrheit aller anwesenden Stimmberechtigten.

Die Plakette der Akademie

Die Plakette ist die höchste und neben der Ehrenmitgliedschaft die einzige Auszeichnung, die die Freie Akademie der Künste in Hamburg kennt. Die Auszeichnung gilt als große Ehre und wird – ein Blick auf die Liste ihrer Träger zeigt dies – nur Persönlichkeiten zuerkannt, deren künstlerisches Werk von überragender Bedeutung ist.

Die von Alfred Mahlau (der auch das, die drei ursprünglich in der Akademie vereinten Künste, die Literatur, die Bildende Kunst und die Musik, repräsentierende dreitorige Akademie-Signet entwarf) gestaltete Bronzeplakette ist ein undotierter, reiner Ehrenpreis. Sie kann, muss jedoch nicht zwingend jährlich vergeben werden. (Ausnahmen bilden die Jahre 1964 und 2003, in denen je 2 Plaketten vergeben wurden.)
1955 erstmals vergeben (an Thomas Mann, der unmittelbar vor der feierlichen Überreichung verstarb), wird sie seither in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen verliehen. Wurden die ersten Plaketten noch im Domizil der Akademie im Keller der Kunsthalle am Ferdinandstor übergeben (welches bald dem Andrang der Gäste nicht mehr gewachsen war), bot seit 1984 der große Festsaal des Atlantic Hotels Kempinski einen stilvollen Rahmen für den Festakt. Seit dem Jahr 2012 findet die Verleihungszeremonie in den 1991 bezogenen Räumen der Akademie am Klosterwall statt.

Die Ehrungen obliegen dem Präsidenten der Akademie; sie werden durch einen Laudator begründet. Auf die Laudationes antworten die Geehrten mit einer Dankrede. Die Plakettenverleihungen gehören mittlerweile zu den wichtigen gesellschaftlichen Ereignissen der Stadt.
Die Übergabe wird in der Regel alle zwei Jahre für jeweils zwei zu Ehrende und im Rahmen einer aufwendig organisierten, feierlichen Veranstaltung ausgerichtet.

Plakette Uwe Timm 2016

1955, Thomas Mann

1956, Ilse Fromm-Michaels

1957, John Cowper Powys

1958, Hans Scharoun

1959, Peter Huchel

1960, Hans Purrmann

1961, Alan Paton, verliehen im Audimax der Universität

1962, Johann Nepomuk David, verliehen Im Studio des NDR

1963, Alfred Mahlau

1964, Max Brod Langston Hughes, verliehen im Audimax der Universität

1965, Alvar Aalto, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski

1966, Witold Lutoslawski, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski

1967, Toni Stadler, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: H. Freiherr v. Buttlar

1969, Arne Jacobsen, verliehen in Patriotische Gesellschaft, Laudatio: Werner Kallmorgen

1970, Olivier Messiaen

1970 – 1972, nicht vergeben

1973, Friedrich Ahlers-Hestermann

1974 – 1978, nicht vergeben

1979, Werner Hinz, Laudatio: Will Quadflieg

1980, Arnold Fiedler, Laudatio: Armin Sandig

1981, nicht vergeben

1982, Godber Nissen, verliehen in der Freien Akademie der Künste, Ferdinandstor, Laudatio: Joachim Matthaei

1983, Erich Lüth, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Herbert Dau

1984, Will Quadflieg, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Peter Fischer-Appelt

1985, Hans Kock, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Günther Gercken

1986, Siegfried Lenz, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Thomas Ganske

1987, Walter Jens verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Klaus von Dohnanyi

1988, György Ligeti, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Constantin Floros

1989, Hans Mayer, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Egon Monk

1990, Marion Gräfin Dönhoff, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Helmut Schmidt

1991. Günter Grass, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Fritz Raddatz

1992, Isang Yun, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Ulrich Eckhardt

1993, Peter Rühmkorf, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Günter Grass

1994, Alfred Schnittke, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Constantin Floros

1995, nicht vergeben

1996, Dietrich Fischer-Dieskau, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Hanjo Kesting

1997, Ulrich Wildgruber, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Niels-Peter Rudolph

1998, Günter Jena, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Andreas Schmidt

1999, John Neumeier, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Christoph Albrecht

2000, nicht vergeben

2001, Christa Wolf, verliehen im Großer Festsaal des Hamburger Rathauses, Laudatio: Fritz J. Raddatz

2002, Aribert Reimann, verliehen im Großer Festsaal des Hamburger Rathauses, Laudatio: Wolfgang Schreiber

2003, Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Manfred Sack

2004, Katharina Thalbach, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Detlev Buck

2005, Jürgen Flimm, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Christoph Bantzer

2006, Wolfgang Rihm, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Peter Ruzicka

2007, Friedrich Einhoff, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Werner Hofmann

2008, Peter Ruzicka, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Wolfgang Rihm

2009, Hans Zender, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Christina Weiss

2010, Fritz J. Raddatz, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski

2011, nicht vergeben

2012, Werner Hofmann (posthum), verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Gedenkrede: Hanno Rauterbergn

2013, Sofia Gubaidulina, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Laudatio: Peter Ruzicka

2014, Heinz Spielmann, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Laudatio: Wilhelm Hornbostel

2015, Michael Ballhaus, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Laudatio: Hark Bohm

2016, Uwe Timm, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Laudatio: Ulrich Greiner

2017, Burghart Klaußner, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Laudatio: Lore Stefanek

2018, Horst von Bassewitz, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Gespräch mit Hanjo Kesting

2019, Hark Bohm, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Gespräch mit Volkwin Marg

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