fadk Halle

FREIE AKADEMIE DER KÜNSTE in Hamburg

Hamburgs Ruhm geht nicht zurück auf glanzvolle Fürstenhöfe, sondern auf den unternehmerischen Geist seiner Bürger. Nicht Fürsten haben hier eine Akademie der Künstler gegründet (wie andernorts in Deutschland), sondern Bürger dieser Stadt. Unsere Akademie verdankt ihre Entstehung den Hamburger Bürgersöhnen und Schriftstellern Hans Henny Jahnn und Hans Erich Nossack, die sich 1950 daran machten, eine „Freie Akademie der Künste“ zu gründen. „Frei“ deshalb, weil sie unabhängig sein sollte von staatlicher Aufsicht und Bevormundung. Das ist sie noch heute.

Die Freie Akademie blickt auf eine wechselvolle, schwierige Geschichte zurück. Heute aber zählt sie zu den anerkannten Institutionen in Hamburg und weit darüber hinaus. Ihre Mitglieder sind Künstler, die national wie international höchste Anerkennung genießen. Es sind Musiker und Komponisten, Architekten und Schriftsteller, Bildende Künstler und Schauspieler, Fotografen und Filmschaffende.

Die Freie Akademie ist der Ort, wo die Künstler einander begegnen und sich austauschen, in Ausstellungen, Lesungen, Debatten und Konzerten.

Die Freie Akademie betrachtet es als ihre Aufgabe, einem interessierten Publikum die Eigenart und Notwendigkeit künstlerischen Schaffens vor Augen zu führen. Zugleich will sie die ästhetische Debatte durch Gespräche und Vorträge befördern. Der Kulturbetrieb neigt dazu, das Minoritäre auszuschließen – zum Schaden der Sache, zum Nachteil gebildeter Bürger. Die Freie Akademie setzt hier ein Gegengewicht.

Eine wichtige Rolle spielt dabei die Architektur. Die Gestalt der Stadt, ihre Schönheit und ihre Bewohnbarkeit, ist ständiges Thema unserer Akademie.

Im Zentrum Hamburgs, in der Mitte zwischen Kunsthalle und Deichtorhallen gelegen, über dem Kunstverein und mit freiem Blick auf das urbane Mischgebiet der Südstadt, nutzt die Akademie schöne und ansprechende Räume (die auch zu vermieten sind). Zwar erhält sie eine nennenswerte, wenngleich nicht annnähernd hinreichende Unterstützung seitens der Stadt, und sie ist dankbar dafür. Aber sie ist auf das Engagement der Bürger dieser Stadt angewiesen. Ohne den Sukkurs der Stiftungen und der Mäzene könnte sie nicht überleben.

Historie

in dem Platon sich mit seinen Schülern traf. Also mit Sicherheit keine Unterrichtsanstalt, sondern von Anfang an ein Ort des Gesprächs: eines Gesprächs, das Dichtung nicht von Wissenschaft trennte. Es ist folgerichtig, dass in romanischen Ländern, wo antike Traditionen unmittelbarer fortleben, Dichter und Künstler meist mit den Gelehrten in Akademien der Wissenschaften vereinigt sind, wie in der Academie Française. In Deutschland ist das die Ausnahme. Hier haben sich Künstler aller Disziplinen zu eigenen Akademien zusammengeschlossen. In der Bayerischen Akademie der Schönen Künste in München (1948), in der Deutschen Akademie der Künste in Ostberlin (1950), in der Akademie der Künste in Westberlin (1954) und in der Freien Akademie der Künste in Hamburg, die 1950 von Hans Henny Jahnn gegründet wurde. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Darmstadt (1949) befasst sich ausschließlich mit der Pflege von Sprache und Dichtung.

Gemeinsam aber ist allen, auch den Akademien der Wissenschaften, dass die Zahl der Mitglieder begrenzt ist, dass die Ergänzung durch Zuwahl erfolgt, dass die Wahl als Auszeichnung gilt. Akademie ist die Einrichtung einer ständigen Kommunikation miteinander und der Künstler mit der Gesellschaft. Um zu leben, braucht Kunst nicht allein die Hervorbringung, sie braucht ebenso den Nachvollzug: Rezeption und Interpretation. Jede Form der Aufnahme von Kunst ist ein kreativer Akt. Was eine Akademie von den anderen Künstlerzusammenschlüssen unterscheidet, ist ihr interdisziplinärer Charakter. Alle Künste unter einem Dach, das bedeutet die Möglichkeit der Kooperation miteinander. Gespräche über die Grenzen der einzelnen Künste und über sie hinweg. Dadurch kann die Akademie als Anreger und Katalysator wirken, ungewohnte Verbindungen herstellen. Eine Akademie ist keine Interessenvertretung einzelner Künste oder Künstler. Sie vertritt den Anspruch der Kunst im Ganzen gegenüber Staat und Gesellschaft. Eine Akademie ist ein Freiraum für die Darstellung der verschiedenen Künste. Diesen Freiraum immer wieder herzustellen – Freiheit ist nichts Statisches – ist die zentrale Aufgabe einer Akademie.

Akademie ist wesentlich auch ein Ort der Reflexion, der Selbstbesinnung der Künstler. Ein Ort, in dem Künstler mit ihren Werken (was die Hauptsache ist), aber ebenso mit ihren Überlegungen zu Wort kommen. Und zwar Künstler aller stilistischen, politischen oder sonstigen Richtungen, Künstler aller Altersgruppen ohne Rücksicht darauf, ob sie nun gerade »in« oder »out« sind. Weder Traditionalismus noch – sein ebenso heilloses Gegenteil – Modernismus. Akademie ist vor allem ein Ort, der nach allen Richtungen offen ist, Kunst und Künstler jeder Art zulässt – Qualität als einziges Kriterium. Akademie fördert (versucht zu fördern), was in Gefahr ist, im Kunst- und Medienbetrieb übersehen oder unterdrückt zu werden. Entweder weil es sich dem Klischee gegenwärtiger Moden nicht fügt oder politisch und geschäftlich nicht in die Landschaft passt oder wegen politischer Unbequemlichkeit örtlich mundtot gemacht werden soll. So ist die Akademie auch ein Ausgleich und Gegengewicht gegen den weitgehend von außerkünstlerischen Interessen bestimmten Kunstbetrieb.

Die Freie Akademie der Künste in Hamburg – deren Mitbegründer und Spiritus rector er gewesen ist – steht im Leben des Hans Henny Jahnn an zentraler Stelle. Im Akademiegedanken sind unschwer die Linien zweier Perspektiven zu erkennen, die – in frühen Jahren bereits angelegt – nach den Erfahrungen des Ersten und der Katastrophe des Zweiten Weltkrieges in zeiterzwungener Brechung zu eigentümlicher Ausformung kommen.
Erstens: die Idee einer herausgehobenen, “verschworenen”, einer – sagen wir es ruhig – Elite-Gemeinschaft und zweitens: die Forderung nach öffentlicher Wirksamkeit und Geltung des Künstlers. Zum einen also introvertierte, esoterische, nahezu sektiererhafte Züge; zum anderen die Forderung nach einer sozialen, ja politischen Berufung des Künstlers. Ein Widerspruch gewiß – auch dann, wenn man beachtet, wie fundamental anders die Begriffe des Sozialen und des Politischen bei Jahnn angelegt sind, – und doch nur einer der zahllosen Widersprüche, die Jahnn in sich zusammenzuzwingen, zu vereinen wußte, die seine Sperrigkeit, nicht zuletzt allerdings auch seine Größe ausmachen.
“Spannungsvolle Harmonie der Künste” ist es denn auch, was als Motto und Grundsatz die Künstlergemeinschaft verbindet, die als Freie Akademie der Künste zwischen 1948 und 1950 ins Leben tritt. Eine Schöpfung Jahnns und – trotz des unbestrittenen Anteils so gewichtiger Gründungsmitglieder wie Rolf Italiaander, Alfred Mahlau, Hans Erich Nossack und Gustav Oelsner – so nachhaltig von seinen Vorstellungen, Entwürfen und seiner Persönlichkeit geprägt, daß sie bis heute sein Schicksal teilt: umstrittener, störender Fremdling im Hamburger Kulturleben zu sein.
Jahnns eigenes, universelles, spartenignorierendes Künstlertum legte den Gedanken nahe (in der Nachfolge einer traditionsreichen preußischen Akademie), die Gesamtheit der Künste unter einem Dach zu versammeln.
Es ist hierbei zu vergegenwärtigen, daß der Grundstein für die Gründung der Freien Akademie in Hamburg vor dem der Berliner Akademie der Künste gelegt wurde; im gleichen Jahr nämlich, in dem sich die Bayerische Akademie der schönen Künste konstituierte: 1947.

Hans Henny Jahnn
Hans Henny Jahnn

Alle Künste unter einem Dach, das bedeutet nicht nur die Möglichkeit des Gesprächs und der Kooperation der verschiedenen Künste miteinander, sondern ist der stete Versuch, dem verhängnisvoll verengenden Spezialistentum und -denken, das auch in den Künsten immer mehr Platz greift, in der Tat zu widersprechen – ganz im Sinne Jahnns, der die déformations professionnelles nachgerade als Sünde gegen den Geist und den Leib beklagt.
Ebenfalls ganz in seinem Sinn ist die Freie Akademie die Institution geblieben, in der die Künstler selbst den Kurs bestimmen und nicht, wie in der Regel, mehr oder weniger Außenstehende.
Dies, wie ihre vielschichtige, wahrhaft pluralistische Zusammensetzung schließt die einseitige Förderung modischer Trends ebenso aus, wie einen unfruchtbaren Traditionalismus. Gerade heute, wo zunehmend kommerzielle, politische, berufsständische Interessen und nicht zuletzt Mediengefälligkeit die Unabhängigkeit und das Eigengewicht der Kunst zunehmend gefährden, ist eine Einrichtung wie die Freie Akademie der Künste schlechthin notwendig. Nicht von ungefähr fordert daher auch der erste Paragraph ihrer Satzung “Freiheit und Anspruch der Kunst gegenüber Staat und Gesellschaft zu vertreten.”

Die Mitglieder der Akadmie

Ehrenpräsident: Armin Sandig  †

Vorsitzende der Sektionen: 

Darstellende Kunst: Burghart Klaußner ›

Literatur: Monique Schwitter › (kommissarisch)

Baukunst

Bildende Kunst

Darstellende Kunst

Literatur

Medien

Musik

Mathias Bach
Dieter Becken
Rainer Esser
Bernhard Fischer-Appelt 
Thomas Ganske
Thomas Garbe
Kurt Groenewold  
Michael Haentjes
Rainer Herold  
Klaus Landry  
Lutz Lesle
Michael Liebelt 
Ernst Nolte
Ekkehard Nümann
Michael Otto
Wilfried Rinke
Nikolaus W. Schües

derzeit keine

Alle Mitglieder seit 1950

Ehrenmitglieder

Alvar Aalto seit 1965, † 11.5.1976
Benjamin Britten seit 1962, † 4.12.1976
Max Brod seit 1964, † 20.12.1968
Ernst Buchholz seit 1965, † 5.4.1967
Johann Nepomuk David seit 1962, † 22.12.1977
Tibor Dery seit 1968, † 18.8.1977
Alfred Döblin seit 1953, † 26.6.1957
Jürgen Fehling seit 1965, † 14.6.1968
Dietrich Fischer-Dieskau Mitglied seit 1991, Ehrenmitglied seit 1996 † 18.05.2012
Richard Friedenthal seit 1973, † 19.10.1979
Günter Grass Mitglied seit 1982, Ehrenmitglied seit 2002 † 13.04.2015
Friedhelm Grundmann Mitglied seit 1975, Ehrenmitglied seit 02.06 2015 † 27.10.2015
Václav Havel seit 1980, † 18.12.2011
Paul Hindemith seit 1953, † 28.12.1963
Langston Hughes seit 1964, † 23.5.1967
Arne Jacobsen † 24.3.1971
Werner Jakstein seit 1961, † 8.5.1961
Walter Jens Mitglied seit 1965, Ehrenmitglied seit 1998, † 10.6.2013
Walter Kempowski 1982, † 5.10.2007
Oskar Kokoschka seit 1965, † 22.2.1980
Siegfried Lenz Mitglied seit 1960, Ehrenmitglied seit 2002, † 7.10.2014
Christine Lerp seit 1979, † 3.1996
György Ligeti Mitglied seit 1971, Ehrenmitglied seit 1989, † 12.06.2006
Witold Lutoslawski seit 1966, † 7.2.1994
Thomas Mann seit 1953, † 12.8.1955
Hans Mayer Mitglied seit 1986, Ehrenmitglied seit 1994, † 19.5.2001
Olivier Messiaen seit 1973, † 28.4.1992
Emil Nolde seit 1955, † 13.4.1956
Alan Paton seit 1962, † 12.4.1988
John Cowper Powys seit 1960, † 17.6.1963
Hans Purrmann seit 1960, † 17.4.1966
Will Quadflieg Mitglied seit 1978, Ehrenmitglied seit 1994, † 27.11.2003
Manfred Sack Mitglied seit 26.11.1976, Ehrenmitglied seit 2003, † 4.10.2014
(Text der Gedenkrede)  ›
Hans Scharoun seit 1965, † 25.11.1972
Alfred Schnittke seit 1989, † 3.8.1998
Toni Stadler seit 1967, † 5.4.1982
Margarete Susmann seit 1965, † 18.1.1966
Günter Wand seit 1990, † 14.2.2002

Baukunst

Peter Andres seit 13.6.2019
Horst von Bassewitz seit 1980 † 24.8.2020
Hartwig Beseler seit 1978, Austritt 1.7.1991
Jürgen Böge seit 2003
Bertel Kehlet Bruun seit 21.9.2011
Gustav Burmester seit 1965, Ehrenmitglied seit 6.12.1993, † 15.2.1995
Ulrich Conrads seit 1981, † 28.9.2013
Peter Dinse seit 24.6.2019
Manfred Frithjof Fischer seit 1981
Ingeborg Flagge seit 2003
Jörg Friedrich seit 1992
Meinhard von Gerkan seit 1973
Niels Gutschow seit 9. Juni 2013
Gustav Hassenpflug seit 1951, † 22.7.1977
Werner Hebebrand seit 1953, † 18.10.1966
Andreas Heller seit 4.7.2016
Helmut Hentrich seit 1963, † 7.2.2001
Bernhard Hermkes seit 1963, † 17.4.1995
Hermann Hipp seit 1997, Austritt September 2012
Louisa Hutton seit 9.9.2020
Werner Kahl seit 1966, † 22.12.1995
Gert Kähler seit 28.11.2010
Werner Kallmorgen seit 1950, † 26.1.1979
Tatsuya Kawahara seit 12.9.2021
Martin Kirchner seit 1981, † 12.2.2003
Ellen Krause seit 12.9.2021
Gerhart Laage seit 1969 , † 21.4.2012
Rudolf Lodders seit 1950, † 3.6.1978
Volkwin Marg seit 1973
Joachim Matthaei seit 1966, † 30.1.1999
Marc-Olivier Mathez seit 2006
Ernst May seit 1956, † 11.9.1970
Reiner Nagel seit 29.9.2020
Klaus Nickels seit 1975
Godber Nissen seit 1963, † 28.12.1997
Gustav Oelsner seit 1950, † 26.4.1956
Timm Ohrt seit 1973
Jacobus J. P. Oud seit 1953, † 5.4.1963
Gert Pempelfort seit 1975, † 25.9.1986
Goerd Peschken seit 1991
Carme Piños seit 1997
Hanno Rauterberg seit 2007
Helmut Riemann seit 17.6.2015
Dieter Rogalla seit 1978
Carsten Roth seit 2004
Manfred Sack Mitglied seit 1977, Ehrenmitglied seit 2003
Jörg Schlaich seit 1992, † 4.9.2021
Jost Schramm seit 1966, † 2.1992
Ullrich Schwarz seit 2004
Peter P. Schweger seit 1969
Paul Seitz seit 1960, † 12.2.1989
Rudolf Skoda seit 1987, † 2.4.2015
Friedrich Spengelin seit 1966, † 30.4.2016
Ingrid Spengler seit 27.6.2016
Jan Störmer seit 1999
Otto Heinrich Strohmeyer seit 1952, † 7.1.1967
Hadi Teherani seit 1999
Fritz Trautwein seit 1963, † 4.4.1993
Klaus Trojan seit 2003
Jörn Walter seit 13.6.2017
Hinnerk Wehberg seit 1991
Gesine Weinmiller seit 2001
Asmus Werner seit 1978

Bildende Kunst

Friedrich Ahlers-Hestermann Mitglied seit 1950, Ehrenmitglied seit 1963, † 11.12.1973
Heiner Altmeppen seit 1999
Friedel Anderson seit 21.6.2009
Horst Antes seit 1983
Jean Hans Arp seit 1962, † 7.6.1966
Dieter Asmus seit 1985
Edgar Augustin seit 1970, † 23.10.1996
Eduard Bargheer seit 1963, † 1.7.1979
Jan Bontjes Beek, van seit 1963, † 5.9.1969
Christa Biederbick seit 1991
Detlef Birgfeld seit 1979
Jaakov Blumas seit 19.6.2018
Fernando de Brito seit 22.6.2018
Gisela Bührmann seit 1970 † 7.4.2011
Gisela Bullacher seit 31.7.2019
B. F. Dolbin seit 1962, † 31.3.1971
Harald Duwe seit 1976 † 14.6.1984
Friedrich Einhoff seit 1985 † 15.12.2018
Reinhold Engberding seit 4.6.2017
Shan Fan seit 8.12.2014
Arnold Fiedler seit 1955, † 6.3.1985
Maria Fisahn seit 12.9.2020
Fritz Flinte seit 1951, † 29.8.1963
Klaus Fußmann seit 1990
Dieter Glasmacher seit 1980
Friedrich-Karl Gotsch seit 1965, † 21.9.1984
Willem Grimm seit 1962, † 19-9.1986
Karl Gröning seit 1950, † 1980
Johannes Grützke seit 2003 † 17.5.2017
Günter Haese seit 2002 † 30.11.2016
Hans Hermann Hagedorn seit 1963, † 3.9.1998
Karl Hartung seit 1962, † 19.7.1967
Helmuth Heinsohn seit 13.2.1950 † 23.3.1985
Almut Heise seit 1989
Magret Hildebrand seit 1962, † 21.12.1997
Stefan Hoenerloh seit 2006, Verzicht am 3.8.2021
Horst Janssen seit 1970, † 31.8.1985
Siegfried Jonas seit 1990 † 25.8.2013
Fritz Kempe seit 1978, † 27.12.1988
Karl Kluth seit 1950, † 15.12.1972
Hans Kock seit 1972, † 10.09.2007
Fritz Kronenberg seit 1953, † 4.4.1960
Klaus Kumrow seit 1999, † 21.3.2010
Klaus Kütemeier seit 1981, † 26.7.2013
Volker Lang seit 22.1.2019
Marc Lüders seit 29.6.2009
Alfred Mahlau seit 1950, † 21.1.1967
Gerhard Marcks Mitglied seit 1950, Ehrenmitglied seit 1953, † 13.11.1981
Wolfgang Mattheuer seit 2002, † 7.4.2004
Holger Matthies seit Juli 2010
Volker Meier seit 1986, † 5.1.1993
Jan Meyer-Rogge seit 3.12.2013
Sabine Mohr seit 24.1.2014
Mariella Mosler seit 7.1.2019
Peter Nagel seit 1981
Hanne Nagel-Axelsen seit 2008
Rolf Nesch seit 1962, † 27.10.1975
Max Neumann seit 2005
Karl-August Ohrt seit 1970, † 10.1993
Jörn Pfab 1977, † 14.9.1986
Thomas Rieck seit 1997
Hans Ruwoldt seit 1950, † 16.10.1969
Armin Sandig seit 1972 † 7.8.2015
Edwin Scharff seit 13.2.1950 † 31.8. 1955
Hans Scheib seit 2001
Emil Schumacher seit 1986, † 4.10.1999
Gustav Seitz seit 1960, † 26.10.1969
Walter Siebelist seit 1970, † 7.6.1978
Sigrid Sigurdsson seit 1991
Manfred Sihle-Wissel seit 1975
Kurt R. H. Sonderborg seit 1994, † 18.2.2008
Hyun-Sook Song seit 1999
Herbert Spangenberg seit 1963, † 15.8.1984
Heinz Spielmann seit 1988
Hans Hermann Steffens seit 1980, † 19.1.2004
Friedemann von Stockhausen seit 1983
Annette Streyl seit 24.6.2019
Ellen Sturm seit 2003
Dietmar Ullrich seit 1995
Elisabeth Wagner seit 14.7.2015
Karin Witte seit 1981
Paul Wunderlich seit 1970, † 6.6.2010
Ivo Hauptmann seit 1950, † 28.9.1973

Darstellende Kunst

Ingrid Andree seit 1986
Christoph Bantzer seit 1997
Lina Beckmann seit 2.9.2015
Ehmi Bessel seit 1973, † 3.2.1988
Rosemarie Clausen seit 1978, † 9.1.1990
Gilla Cremer seit 10.12.2018
Ida Ehre seit 1978, † 16.2.1989
Jürgen Flimm seit 1988
Götz Friedrich seit 1973, † 12.12.2000
Uwe Friedrichsen seit 1991 † 30.4.2016
Dieter Giesing seit 10.1.2018
Boy Gobert seit 1973, † 30.5.1986
Joana Maria Gorvin Mitglied seit 1968, Ehrenmitglied seit 1973, † 2.9.1993
Fritzi Haberlandt seit 2003
Rolf Hädrich seit 1973, † 29.10.2000
Jens Harzer seit 23.6.2012
Nicole Heesters seit 1973
Werner Hinz seit 1973, † 10.2.1985
Dore Hoyer seit 1962, † 1968
Klaus Juncker seit 1978 † 24.9.2011
Jürgen Jürgens seit 1978, † 4.8.1994
Hellmuth Karasek seit 1973 † 29.9.2015
Siegfried Kernen seit 29.11.2010
Burghart Klaußner seit 2003
Peter Konwitschny seit 2003
Harry Kupfer seit 1990 † 30.12.2019
Fritz Lichtenhahn seit 2002 † 24.5.2017
Joachim Lux seit 10. Juni 2015
Ursula Lingen seit 1990 † 20.10.2014
Susanne Lothar seit 1994 † 21.7.2012
Eduard Marks seit 1978, † 30.6.1981
Dieter Meichsner seit 1973, † 1.2.2010
Wilfried Minks seit 1973, † 13.2.2018
John Neumeier seit 1975
Peggy Parnass seit 24.1.2019
Claus Peymann seit 1973
Michael Propfe seit 6.9.2020
Christian Quadflieg seit 2003
Ilse Ritter seit 1996
Niels-Peter Rudolph seit 1997
Hildegard Schmahl seit 1991
Friedrich Schütter seit 1982, † 17.9.1995
Elisabeth Schwarz seit 29.6.2012
Wolf-Dietrich Sprenger seit 29.10.2020
Peter Striebeck seit 1981
Katharina Thalbach seit 1995
Victoria Trauttmansdorff seit 1.2.2017
Ulrich Tukur seit 1996
Ulrich Waller seit 2.12.2016
Gert Westphal seit 1994, † 10.11.2002
Ulrich Wildgruber seit 1987, † 29.11.1999
Susanne Wolff seit 2002

Literatur

Volker Harry Altwasser seit 1.12.2011
Rudolf Augstein seit 1974, † 7.11.2002
Martin Beheim-Schwarzbach seit 1953, † 7.5.1985
Jan Bürger seit 21.11.2019
Hans Bütow seit 1960, † 11.10.1991
Friedrich Christian Delius 1997 bis 2012 (Austritt)
Marion Gräfin Dönhoff seit 1968, † 11.3.2002
Heike Doutiné seit 1974
Vitus B. Dröscher seit 1977, † 9.11.2010
Karen Duve seit 2005, Austritt 008
Axel Eggebrecht seit 1957, † 14.7.1991
Christian Ferber seit 1963, † 6.1992
Hubert Fichte seit 1986, † 8.3.1986
Peter Gan seit 1965, † 6.3.1974
Günter Grass Mitglied seit 1982, Ehrenmitglied seit 2002
Ulrich Greiner seit 2005
Durs Grünbein seit 2007
Jiri Gruša seit 1994 † 28.10.2011
Willy Haas seit 1955, † 4.9.1973
Ulla Hahn seit 1987
Geno Hartlaub seit 1962, † 25.3.2007
Wolfgang Hegewald seit 2006
Helmut Heißenbüttel seit 1985, † 19.9.1996
Gustav Hillard-Steinbömer seit 1968, † 3.7.1972
Kurt Hiller seit 1968, † 1.10.1972
Rolf Hochhuth seit 2004 † 13.5.2020
Jochen Hörisch seit 2003
Werner Hofmann seit 1974 † 13.3.2013
Walther von Hollander seit 1957, † 30.9.1973
Peter Huchel Mitglied seit 1957, Ehrenmitglied seit 1963 † 30.4.1981
Karl Richard Huelsenbeck † 20.4.1974
Rolf Italiaander † 3.9.1991
Nina Jäckle seit 14.6.2017
Hans Henny Jahnn † 29.11.1959
Alfred Kantorowicz † 27.3.1979
Daniel Kehlmann seit Juli 2010
Walter Kempowski † 5.10.2007
Paul Kersten seit 1988 † 15.5.2020
Hanjo Kesting seit 1995
Sarah Kirsch seit 1992 † 5.5.2013
Eckart Kleßmann seit 1982
Günter Kunert seit 1988 † 21.9.2019
Peter Martin Lampel seit 1950, † 22.2.1965
Carl Albert Lange seit 1950, † 8.12.1952
Gabriel Laub seit 1974, † 3.9.1998
Wilhelm Lehmann seit 1957, † 17.11.1968
Hans Leip seit 1957, † 6.6.1983
Siegfried Lenz Mitglied seit 1960, Ehrenmitglied seit 2002
Erich Lüth Mitglied seit 1953, Ehrenmitglied seit 1988, † 1.4.1989
Joachim Maass seit 1957, † 15.10.1972
Andreas Maier seit 2.7.2015
Klaus Modick seit 22.11.2019
Rainer Moritz seit 20.12.2017
Adolf Muschg seit 1997
Robert Neumann seit 1963, † 3.1.1975
Hans Erich Nossack seit 1950, † 2.11.1977
Sabine Peters seit 21.12.2017
Matthias Politycki seit 21.6.2018
Marion Poschmann seit 21.6.2017
Fritz J. Raddatz seit 2002, † 26.02.2015
Klaus Ramm seit 22.12.2012, Verzicht am 20.8.2020
Jan Philipp Reemtsma seit 1999, Austritt 2006
Harry Rowohlt seit 12.6.2013 † 15.6.2015
Peter Rühmkorf seit 1963, † 8.6.2008
Nelly Sachs seit 1960, † 12.5.1970
Robert Schindel seit 1997
Ernst Schnabel seit 1956, † 5.1.1986
Schuldt seit 24. Mai 2014
Paul Schurek seit 1951, † 28.5.1962
Monique Schwitter seit 23.6.2012
Farhad Showghi seit 19.6.2018
Peter Sloterdijk seit 2008
Saša Stanišić seit 14.1.2015
Arno Surminski seit 1990
Uwe Timm seit Dezember 2012
Tina Uebel , seit 16. Juni 2013
Jan Wagner, seit 19.6.2015
Günther Weisenborn seit 1953, † 26.3.1969
Christina Weiss seit 1989
Gerhard Wietek seit 1974 † 28.5.2012
Ben Witter † 12.12.1993
Christa Wolf seit 1986 † 1.12.2011
Feridun Zaimoglu seit 6.12.2011
Juli Zeh seit 22. August 2010

Medien

Fatih Akin seit 2007
Christian Bau seit 4.12.2010
Michael Ballhaus seit 1999 † 12.4.2017
Lars Becker seit 2007
Marieanne Bergmann seit 13.6.2016
Peter Bialobrzeski seit 8.2.2013
Andrew Bird seit 20.1.2013
Hark Bohm seit 1998
Detlev Buck seit 2005
Lutz Dammbeck seit 23.6.2015
Birgit Durbahn seit 8.12.2011
Ildikó Enyedi seit 6.10.2021
Max Färberböck seit 1999
Werner Grassmann seit 1999
F.C. Gundlach seit 2001, † 23.7.2021
Hans Hansen seit 15.12.2003
Maria Hemmleb seit 24.6.2019
Candida Höfer seit 12.12.2003
Ursula Höf seit 25.6.2019
Maike Mia Höhne seit 30.12.2017
Ute Holl seit 11.1.2020
Hermine Huntgeburth seit 2005
Ingrid von Kruse seit 13. Juni 2016
Martin Langer seit 23.9.2021
Bernd Meiners seit 26.1.2018
Egon Monk seit 1999, † 28.2.2007
Peter Ott seit 8.9.2020
Gerd Roscher seit 11.12.2019
Walter Schels seit 2002
Rolf Schübel seit 1999
Peter Steinbach 1999 † 6.2.2019
Ruth Toma seit 22.9.2020
Monika Treut seit 21.7.2015
Dieter Wedel seit 1999
Franz Winzentsen seit 18.6.2018
Klaus Wyborny seit 6.1.2012

Musik

Walter Abendroth seit 1950, † 30.9.1973
Gerd Albrecht seit 1990 † 2.2.2014
Jörn Arnecke seit 8.12.2009
Volker Banfield seit 2000
Claus Bantzer seit 2003
Tanja Becker-Bender seit 1.12.2011
Renate Behle seit 2002
Renate M. Birnstein seit1987
Frank Böhme seit 12.1.2017
Thomas Brandis seit 1986 † 30.3.2017
Chen Xiaoyong seit 2005
Chin Unsuk seit 17.11.2019
Angela Denoke seit 2007
Friedhelm Döhl seit 1985 † 25.9.2018
Christoph von Dohnànyi seit 1978
Christiane Edinger seit 2001
Dieter Einfeldt seit 1976
Johannes Fischer seit 19.12.2013
Günter Friedrichs seit 1974
Ilse Fromm-Michaels Mitglied seit 1951, Ehrenmitglied seit 1979, † 22.1.1986
David Geringas seit 1981
Detlev Glanert seit 2002
Karl Grebe seit 1962, † 21.7.1980
Sofia Gubaidulina seit 1994
Albrecht Gürsching seit 1971 † 6.2.2017
Uwe-Martin Haiberg seit 1988
Peter Michael Hamel seit1998
Bernhard Hansen seit 1973 † 6.11.2015
Hans Werner Henze seit 2001, † 27.10.2012
Hans-Joachim Hespos 1992
York Höller seit 2006
Philipp Jarnach seit 1950, † 17.12.1982
Günter Jena seit 1983
Gordon Kampe seit 19.11.2019
Matthias Kaul seit 18.6.2018 † 1.7.2020
Wolf Kerschek seit 5.12.2016
Giselher Klebe seit 1963 † 5.10.2009
Ernst Gernot Klussmann seit 1951, Austritt 1972
Babette Koblenz seit 1999
Evgeni Koroliov seit 1994
Ladislav Kupkovic seit 1981, † 15.6.2016
György Kurtág seit 8.7.2016
Helmut Lachenmann seit 1990
Elmar Lampson seit 25.6.2012
Sascha Lino Lemke seit Juni 2013
David Levine seit 1992, † 6.1993
Ulrich Leyendecker seit 1985 † 29.11.2018
Rolf Liebermann Mitglied seit 1960, Ehrenmitglied seit 1988, † 2.1.1999
György Ligeti Mitglied seit 1960, Ehrenmitglied seit 1989 † 12.06.2006
Norbert Linke seit 1971 † 10.11.2020
Dieter Mack seit 2008
Claus-Steffen Mahnkopf seit 1.6.2014
Jens Peter Maintz seit 20.6.2016
Wilhelm Maler seit 1960, † 29.4.1976
Sabine Meyer seit 1997
Diether de la Motte seit 1968, Austritt 20.4.1995
Jan Müller-Wieland seit 26.11.2003
Hans Otte seit 1981, † 26.12.2007
Helga Pilarczyk seit 1973 , † 15.09.2011
Hans Poser seit 1953, † 1.10.1970
Aribert Reimann seit 1983
Wolfgang Rihm seit 2000
Peter Roggenkamp seit 1973
Gerhard Rühm seit 1978
Peter Ruzicka seit 1987
Annette Schlünz seit 12.12.11
Andreas Schmidt seit 1995
Klaus Hinrich Stahmer seit 12.6.2013
Manfred Stahnke seit 1999
Walter Steffens seit 1974
Horst Stein seit 1973, † 27.7.2008
Karlheinz Stockhausen seit 1968, † 5.12.2007
Zsigmond Szathmàry seit 1973
Christian Tetzlaff seit 1992
Manfred Trojahn seit 1993
Frank Wohlfahrt seit 1950, † 3.10.1971
Jörg Widmann seit 2007
Ulrich Windfuhr seit 2. Juni 2014
Simone Young seit 2006
Isang Yun seit 1968, † 3.11.1995
Gerd Zacher seit 1969, † 9.6.2014
Hans Zender seit 1985 † 22.10.2019
Winfried Zillig seit 1962, † 18.12.1963
Udo Zimmermann ›  seit 1983 † 22.10.2021

Fördernde Mitglieder

Ernst Allmenröder † 3.6.1989
Mathias Bach seit 1997
Dieter Becken seit 1999
Hans-Harder Biermann-Ratjen seit 1953, † 25.4.1969
Erik Blumenfeld seit 1959, † 10.4.1997
Gerd Bucerius seit 1978, † 29.9.1995
Kurt J. Christians seit 1965, † 25.1.1998
Herbert Dau seit 1985, † 6.7.2000
Helga Diercks-Norden bis 1984
Karl-Joachim Dreyer seit 2005 Austritt Dezember 2014
Rainer Esser seit 2007
Bernhard Fischer-Appelt seit 1998
Wolf-Christian Frey – 18.4.2001
Werner Funck seit 1978, entpflichtet 1984
Hans-Werner Funke bis 13.12.2004
Thomas Ganske seit 1994
Thomas Garbe seit Juni 2015
Otto Gellert seit 2007 Austritt März 2014
Michael Haentjes seit Juni 2015
Christian D. Hahn-Goddefroy seit 1990, Austritt Anfang 90er
Ernst Hauswedell Austritt 1978
Erika Hegewisch Mai 2014 – April 2018 (Austritt)
Rainer Herold seit 2005
Jürgen Hunke 2001-2011 (Austritt)
Gerd-Winand Imeyer -seit 1991, Austritt 2003
John Jahr -seit 1978, † 2001
Stephan Kaminski seit 1998, Austritt
Joachim Kersten seit 1988, Austritt 2004
Hans-Werner Klein seit 1987, Austritt 2014
Birgit Kraatz seit Dezember 2011, Austritt November 2014
Robert Leicht seit Juni 2012, Austritt Juli 2016
Heinz-Maria Ledig-Rowohlt – 2.1992
Antje Landshoff-Ellermann seit Dezember 2011, Austritt Februar 2020
Klaus Landry seit 2008
Lutz Lesle seit 1973
Brigitte Lichtenauer-Blumenfeld seit 1986, Austritt 1998
Michael Liebelt seit 1981
Susanne Liebelt seit 1998, Austritt 2004
Fritz Manasse seit 1965, † 14.10.2006
Ernst Nolte seit 2004
Ekkehard Nümann seit 1984
Michael Otto seit 1997
Wilfried Rinke seit 1986
Nikolaus W. Schües seit 1991
Peter Schulz seit 1973, bis 1993
Bernhard Servatius -seit 1978, Austritt 2002
Kurt Sieveking seit 1961, † 16.3.1986
Hans Sikorski seit 1990 † 22.1.2021
Karl-Heinz Söhlerseit 1987, † 9.8.2005
Hans Stock seit 1961, Austritt
Gyula Trebitsch seit 1978, † 12.12.2005
Robert Vogel
Karl Th. Walterspiel -seit 1985, Austritt 1996
Martin Willich Austritt 2011

Satzung

§ 1

 

Die Freie Akademie der Künste in Hamburg ist eine Gemeinschaft von Künstlern und anderen Persönlichkeiten, die sich gehalten fühlen,

die Volksbildung auf dem Gebiet der Künste zu fördern,

zu Fragen des geistigen und künstlerischen Lebens Stellung zu nehmen,

öffentliche Wirksamkeit zu entfalten,

und

Freiheit und Anspruch der Kunst gegenüber Staat und Gesellschaft zu vertreten.

Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung.

Dieser Zweck wird insbesondere dadurch verwirklicht, daß Veranstaltungen auf allen Gebieten der Kunst in einer Weise durchgeführt werden, die durch Vorträge, Einführungen und Werkstattgespräche mit Künstlern und Fachleuten die Bedeutung und das Wesen der Kunst einer breiten Öffentlichkeit verständlich machen. Die Herausgabe von Publikationen dient dem gleichen Zweck.

Der Verein, Freie Akademie der Künste in Hamburg e.V. mit Sitz in Hamburg verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Er ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Er kann Spendengelder einnehmen und ausgeben. Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke des Vereins verwendet werden. Dem Vereinsvermögen wachsen solche Spenden und andere Zuwendungen Dritter unmittelbar zu, die ausdrücklich dazu bestimmt sind. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Vereinsmitglieder dürfen allein aufgrund ihrer Mitgliedschaft keine finanziellen Vergütungen und Zuwendungen erhalten. Rücklagen dürfen nur im Rahmen des steuerlichen Gemeinnützigkeitsrechts gebildet werden.

Ein Teil des Vereinszwecks ist die Beschaffung von Mitteln zur Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke durch Körperschaften des öffentlichen Rechts.

 

§ 2

Die Akademie ist ein gemeinnütziger Verein und im Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen.

Ihr Sitz ist in Hamburg.

 

§ 3

(1) Die Freie Akademie der Künste hat 6 Sektionen:

Baukunst

Bildende Kunst

Darstellende Kunst

Literatur

Medien

Musik

(2) Jede Sektion hat insgesamt höchstens 37 ordentliche und außerordentliche Mitglieder.

 

§ 4

Organe der Freien Akademie der Künste sind:

die Mitgliederversammlung

die Sektionen

das Präsidium

der Präsident.

 

§ 5

Mitglieder

(1) Die Akademie hat ordentliche Mitglieder, außerordentliche Mitglieder, Ehren-Mitglieder und fördernde Mitglieder.

(2) Künstler, die zur Kunst der Zeit einen anerkannten Beitrag geleistet haben, können zu ordentlichen Mitgliedern gewählt werden.

Sie gehören der Sektion an, von der sie vorgeschlagen sind und verpflichten sich, an den Aufgaben der Akademie mitzuwirken.

(3) Künstler und Persönlichkeiten, die auf einem Nachbargebiet der in der Akademie vertretenen Künste arbeiten, können zu außerordentlichen Mitgliedern gewählt werden. Sie gehören der Sektion an, von der sie vorgeschlagen sind.

(4) Zu Ehren-Mitgliedern können Persönlichkeiten ernannt werden, die sich als Förderer der Künste oder der Akademie ausgezeichnet haben.

(5) Als fördernde Mitglieder können Persönlichkeiten aufgenommen werden, die bereit und geeignet sind, die Bestrebungen der Akademie zu unterstützen.

Sie können von jedem Mitglied der Akademie, das für seinen Vorschlag die Unterstützung von zwei weiteren Mitgliedern gefunden hat, dem Präsidium vorgeschlagen werden. Wenn sich der Kandidat bereit erklärt, einen vom Präsidium festgesetzten Jahresbeitrag zu entrichten, kann das Präsidium ihn dem Plenum zur Bestätigung vorschlagen.

§ 6

(1) Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder werden von der zuständigen Sektion vorgeschlagen und nach Beratung im Präsidium in geheimer Abstimmung von der Sektion gewählt, von der Mitgliederversammlung bestätigt und vom Präsidenten nach Zustimmung des gewählten Mitgliedes berufen. Mitglieder, die das 70. Lebensjahr erreicht haben, werden nicht mehr auf die Gesamtzahl von 37 Mitgliedern (§ 3 Abs. 2) angerechnet. Ihre Rechte und Pflichten werden dadurch in keiner Weise eingeschränkt.

(2) Die Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Präsidiums von der Mitgliederversammlung gewählt und vom Präsidenten ernannt. Sie wirken in der Sektion mit, der sie sachlich zugehören.

(3) Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod, Verzicht oder Ausschluß.

(4) Der Ausschluß eines Mitgliedes kann auf Antrag von mindestens 10 stimmberechtigten Mitgliedern erfolgen, wenn sich das Mitglied eines der Akademie unwürdigen Verhaltens schuldig gemacht hat. Der Antrag ist dem Präsidenten zuzuleiten, der ihn auf die Tagesordnung der nächsten Mitgliederversammlung setzt; dem betroffenen Mitglied ist eine Abschrift der Antragsbegründung zu übersenden. Die Mitgliederversammlung gibt dem beschuldigten Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme.

Wenn zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder offen und namentlich für den Ausschluß stimmen, ist dieser gültig. Die Abstimmung ist zu protokollieren und das Ergebnis mit der Begründung des Antrages dem Betroffenen zuzustellen.

 

§ 7

Mitgliederversammlung

(1) Der Mitgliederversammlung der Freien Akademie gehören alle ordentlichen, außerordentlichen und Ehren-Mitglieder an. Fördernde Mitglieder haben beratende Stimme.

(2) Die Mitgliederversammlung soll mindestens zweimal in jedem Kalenderjahr stattfinden. Sie muß einberufen werden, wenn das Präsidium es beschließt oder mindestens 10 stimmberechtigte Mitglieder dies schriftlich fordern.

(3) Die Mitgliederversammlung beschließt die Satzung, wählt den Präsidenten und seinen Vertreter, Ehrenmitglieder und fördernde Mitglieder, bestätigt die Wahl von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern und beschließt über den Ausschluß von Mitgliedern.

(4) Der Präsident lädt zur Mitgliederversammlung schriftlich mit einer Frist von 4 Wochen ein und gibt zugleich die Tagesordnung bekannt. Die Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn alle stimmberechtigten Mitglieder und die fördernden Mitglieder eine Einladung erhalten haben und mindestens ein Zehntel der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.

Sie entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Soweit Angelegenheiten behandelt werden sollen, die in der Tagesordnung nicht enthalten sind, bedürfen diese der Zustimmung von zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

War eine Mitgliederversammlung wegen mangelnder Teilnahme nicht beschlußfähig, so kann zu denselben Tagesordnungspunkten eine neue Mitgliederversammlung mit einer Frist von zwei Wochen einberufen werden. Bei dieser entscheidet dann die einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen. Dieses Protokoll ist von dem Präsidenten oder dem Vizepräsidenten zu unterzeichnen.

 

§ 8

Alle Mitglieder sind verpflichtet, der Öffentlichkeit gegenüber Verhandlungen und Beschlüsse des Präsidiums, der Sektionen und der Mitgliederversammlung, insbesondere auch Wahlvorgänge, vertraulich zu behandeln.

 

§ 9

(1) Jedes Mitglied einer Sektion ist berechtigt, neue Mitglieder für seine Sektion zur Wahl vorzuschlagen. Dieser Wahlvorschlag ist, vom Vorschlagenden und zwei weiteren Mitgliedern unterschrieben, dem Vorsitzenden der Sektion mit Begründung spätestens zwei Monate vor dem Zusammentritt der Mitgliederversammlung einzureichen.

Zu jeder Mitgliederversammlung kann jede Sektion bis zu zwei neue Mitglieder zuwählen und zur Bestätigung vorschlagen.

(2) Die Sektionen stimmen über die ihnen fristgemäß eingereichten und im Präsidium beratenen Wahlvorschläge ab.

Ein neues Mitglied ist gewählt, wenn die anwesenden Stimmberechtigten in geheimer Wahl mit zwei Dritteln Mehrheit für dieses Mitglied gestimmt haben; der Wahlakt ist zu protokollieren.

Ausnahmsweise können neue Mitglieder auch durch geheime Briefwahl gewählt werden. Der Vorsitzende der Sektion muß mit dem Stimmzettel allen Sektionsmitgliedern die Begründung des Vorschlages und die Namen der zwei weiteren, die Wahl unterstützenden Sektionsmitglieder schriftlich bekanntgeben. Die Wahl ist gültig, wenn mindestens die Hälfte der Mitglieder der Sektion an ihr teilnehmen. Ein neues Mitglied ist gewählt, wenn die an der Wahl Teilnehmenden mit 2/3 Mehrheit für einen Kandidaten gestimmt haben.

Der Wahlgang ist über das Sekretariat zu leiten, er wird vom Präsidenten oder Vizepräsidenten überwacht und vom Sektionsvorsitzenden protokolliert.

Die Versammlung der Sektion ist beschlußfähig, wenn alle ihre Mitglieder ordnungsgemäß eingeladen sind, ihnen die Tagesordnung der Sitzung bekanntgegeben worden und mindestens ein Viertel der stimmberechtigten Mitglieder der Sektion anwesend ist.

(3) Das Ergebnis der Wahl in den einzelnen Sektionen ist dem Präsidenten mitzuteilen; die Mitgliederversammlung hat über ihre Bestätigung zu entscheiden.

Jedes Mitglied ist berechtigt, von den Urhebern des Wahlvorschlages eine mündliche Begründung zu fordern und über sie zu beraten.

Zur Wahl eines ordentlichen, außerordentlichen oder fördernden Mitgliedes ist die Zustimmung der einfachen Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder in offener Abstimmung notwendig.

(4) Jede Sektion wählt mit einfacher Mehrheit in geheimer Wahl für 3 Jahre einen Vorsitzenden, der die Beratungen leitet und für die Ausführungen der Beschlüsse Sorge trägt. Der Vorsitzende hat mindestens zweimal jährlich eine Sektionssitzung einzuberufen; eine dieser Sitzungen muß im zeitlichen Zusammenhang mit der Mitgliederversammlung stattfinden.

Falls bei Sektionssitzungen das zur Wahl des Sektionsvorsitzenden nötige Quorum nicht erreicht wird, ist auch eine Briefwahl möglich (s. § 9 (2))

(5) Die Sektionen stellen Arbeitsprogramme über eigene oder durch Beschluß der Mitgliederversammlung ihnen zugewiesene Vorhaben und Aufgaben auf und führen sie nach Genehmigung durch das Präsidium aus; dabei ist vom interdisziplinären Charakter der Akademie auszugehen.

 

§ 10

 

Präsidium

(1) Das Präsidium besteht aus dem Präsidenten, Vizepräsidenten und den Vorsitzenden der Sektionen. Das Präsidium kann beratende Mitglieder hinzuziehen.

(2) Der Präsident und der Vizepräsident werden auf Vorschlag der Sektionen von der Mitgliederversammlung ohne Aussprache in geheimer Wahl aus dem Kreis der ordentlichen Mitglieder für 3 Jahre gewählt.

Wiederwahl ist zulässig.

Beide müssen ihren Wohnsitz in Hamburg oder Umgebung haben.

(3) Der Präsident und der Vizepräsident bilden den Vorstand der Akademie im Sinne des BGB.

(4) Der Präsident vertritt die Akademie nach außen; das Sekreteriat ist ihm unterstellt.

Er leitet die Mitgliederversammlung und die Präsidialsitzungen und sorgt für die Realisierung ihrer Beschlüsse. Der Vizepräsident vertritt den Präsidenten im Falle seiner Verhinderung.

Der Präsident und im Falle seiner Verhinderung der Vizepräsident sind jeder allein vertretungsberechtigt.

(5) Das Präsidium trifft alle Entscheidungen der Akademie, die nicht anderen Organen vorbehalten sind.

Es tritt mindestens einmal im Monat zusammen.

(6) Das Präsidium ist beschlußfähig, wenn mindestens 5 seiner Mitglieder anwesend sind; es entscheidet mit einfacher Mehrheit der anwesenden Stimmen, bei Stimmengleichheit mit der Stimme des Präsidenten.

(7) Das Präsidium kann einzelnen Mitgliedern oder einer Gruppe von Mitgliedern auftragen, bestimmte Aufgaben oder Arbeitsvorhaben vorzubereiten und Beschlüsse des Präsidiums oder der Mitgliederversammlung durchzuführen.

(8) Mitglieder des Vorstandes (Präsident/Vizepräsident) können auf Grundlage eines Dienstvertrages für den Verein tätig sein und dafür vom Verein eine Vergütung erhalten. Zuständig für die Festsetzung der Vergütung, den Abschluss, Änderungen und die Beendigung eines Dienstvertrages ist das Präsidium, wobei das Mitglied des Vorstandes, mit dem der Dienstvertrag geschlossen werden soll, nicht stimmberechtigt ist. Bei Rechtsgeschäften des Vereins mit dem Präsidenten wird der Verein durch den Vizepräsidenten vertreten, im Übrigen durch den Präsidenten.

§ 11

Geschäftsstelle

(1) Die geschäftlichen Angelegenheiten der Akademie werden vom Sekretariat unter der Leitung des Präsidenten und im Zusammenwirken mit dem Präsidium bearbeitet.

(2) Der Sekretär wird mit Zustimmung des Präsidiums vom Präsidenten bestimmt; seine Arbeitsbedingungen und seine Tätigkeit werden vom Präsidenten frei mit ihm vereinbart.

§ 12

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen an die Stiftung Armin Sandig e. V., hilfsweise an das Literaturhaus Hamburg e. V., die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden haben.

§ 13

Satzungsänderungen können nur von der Mitgliederversammlung mit Zustimmung von mindestens zwei Dritteln der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Sind die Mitglieder nicht in der satzungsgemäß vorgeschriebenen Mindestzahl anwesend, so entscheidet in der vom Präsidenten einzuberufenden nächsten Sitzung der Mitgliederversammlung die Zwei-Drittel-Mehrheit aller anwesenden Stimmberechtigten.

Die Plakette der Akademie

Die Plakette ist die höchste und neben der Ehrenmitgliedschaft die einzige Auszeichnung, die die Freie Akademie der Künste in Hamburg kennt. Die Auszeichnung gilt als große Ehre und wird – ein Blick auf die Liste ihrer Träger zeigt dies – nur Persönlichkeiten zuerkannt, deren künstlerisches Werk von überragender Bedeutung ist.

Die von Alfred Mahlau (der auch das, die drei ursprünglich in der Akademie vereinten Künste, die Literatur, die Bildende Kunst und die Musik, repräsentierende dreitorige Akademie-Signet entwarf) gestaltete Bronzeplakette ist ein undotierter, reiner Ehrenpreis. Sie kann, muss jedoch nicht zwingend jährlich vergeben werden. (Ausnahmen bilden die Jahre 1964 und 2003, in denen je 2 Plaketten vergeben wurden.)
1955 erstmals vergeben (an Thomas Mann, der unmittelbar vor der feierlichen Überreichung verstarb), wird sie seither in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen verliehen. Wurden die ersten Plaketten noch im Domizil der Akademie im Keller der Kunsthalle am Ferdinandstor übergeben (welches bald dem Andrang der Gäste nicht mehr gewachsen war), bot seit 1984 der große Festsaal des Atlantic Hotels Kempinski einen stilvollen Rahmen für den Festakt. Seit dem Jahr 2012 findet die Verleihungszeremonie in den 1991 bezogenen Räumen der Akademie am Klosterwall statt.

Die Ehrungen obliegen dem Präsidenten der Akademie; sie werden durch einen Laudator begründet. Auf die Laudationes antworten die Geehrten mit einer Dankrede. Die Plakettenverleihungen gehören mittlerweile zu den wichtigen gesellschaftlichen Ereignissen der Stadt.
Die Übergabe wird in der Regel alle zwei Jahre für jeweils zwei zu Ehrende und im Rahmen einer aufwändig organisierten, feierlichen Veranstaltung ausgerichtet.

Plakette Uwe Timm 2016

1955, Thomas Mann

1956, Ilse Fromm-Michaels

1957, John Cowper Powys

1958, Hans Scharoun

1959, Peter Huchel

1960, Hans Purrmann

1961, Alan Paton, verliehen im Audimax der Universität

1962, Johann Nepomuk David, verliehen Im Studio des NDR

1963, Alfred Mahlau

1964, Max Brod Langston Hughes, verliehen im Audimax der Universität

1965, Alvar Aalto, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski

1966, Witold Lutoslawski, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski

1967, Toni Stadler, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: H. Freiherr v. Buttlar

1969, Arne Jacobsen, verliehen in Patriotische Gesellschaft, Laudatio: Werner Kallmorgen

1970, Olivier Messiaen

1970 – 1972, nicht vergeben

1973, Friedrich Ahlers-Hestermann

1974 – 1978, nicht vergeben

1979, Werner Hinz, Laudatio: Will Quadflieg

1980, Arnold Fiedler, Laudatio: Armin Sandig

1981, nicht vergeben

1982, Godber Nissen, verliehen in der Freien Akademie der Künste, Ferdinandstor, Laudatio: Joachim Matthaei

1983, Erich Lüth, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Herbert Dau

1984, Will Quadflieg, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Peter Fischer-Appelt

1985, Hans Kock, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Günther Gercken

1986, Siegfried Lenz, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Thomas Ganske

1987, Walter Jens verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Klaus von Dohnanyi

1988, György Ligeti, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Constantin Floros

1989, Hans Mayer, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Egon Monk

1990, Marion Gräfin Dönhoff, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Helmut Schmidt

1991. Günter Grass, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Fritz Raddatz

1992, Isang Yun, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Ulrich Eckhardt

1993, Peter Rühmkorf, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Günter Grass

1994, Alfred Schnittke, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Constantin Floros

1995, nicht vergeben

1996, Dietrich Fischer-Dieskau, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Hanjo Kesting

1997, Ulrich Wildgruber, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Niels-Peter Rudolph

1998, Günter Jena, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Andreas Schmidt

1999, John Neumeier, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Christoph Albrecht

2000, nicht vergeben

2001, Christa Wolf, verliehen im Großer Festsaal des Hamburger Rathauses, Laudatio: Fritz J. Raddatz

2002, Aribert Reimann, verliehen im Großer Festsaal des Hamburger Rathauses, Laudatio: Wolfgang Schreiber

2003, Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Manfred Sack

2004, Katharina Thalbach, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Detlev Buck

2005, Jürgen Flimm, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Christoph Bantzer

2006, Wolfgang Rihm, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Peter Ruzicka

2007, Friedrich Einhoff, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Werner Hofmann

2008, Peter Ruzicka, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Wolfgang Rihm

2009, Hans Zender, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski, Laudatio: Christina Weiss

2010, Fritz J. Raddatz, verliehen im Atlantic Hotel Kempinski

2011, nicht vergeben

2012, Werner Hofmann (posthum), verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Gedenkrede: Hanno Rauterbergn

2013, Sofia Gubaidulina, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Laudatio: Peter Ruzicka

2014, Heinz Spielmann, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Laudatio: Wilhelm Hornbostel

2015, Michael Ballhaus, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Laudatio: Hark Bohm

2016, Uwe Timm, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Laudatio: Ulrich Greiner

2017, Burghart Klaußner, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Laudatio: Lore Stefanek

2018, Horst von Bassewitz, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Gespräch mit Hanjo Kesting

2019, Hark Bohm, verliehen in der Freie Akademie der Künste in Hamburg, Gespräch mit Volkwin Marg

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