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Aus der Science-Fiction-Literatur und dem postapokalyptischen Film ist das Finale der Menschheit in einer zerstörten Natur vertraut. „The last Man“ ist eine alte Figur von Mary Shelley bis zu George R. Stewart („Earth Abides“) oder dem Film „I am Legend“ von Francis Lawrence. Die Erde als Ruine wurde schon 1680 von Thomas Burnet phantasiert. Der Mensch zerstört die Natur und führt damit sein eigenes Ende herbei. Oder das Ende des Menschen ist eine Befreiung der Natur vom Aussatz des Menschen: sie erholt sich und ein neues Paradies wächst, ohne Menschen.

Eröffnung der Ausstellung A · S · T – Skulpturen und Objekte von Annette Streyl
Annette Streyl arbeitet als Bildhauerin im klassischen wie zeitgenössischen Sinne und benutzt verschiedene Techniken und Werkstoffe für ihre Auseinandersetzung mit dem Menschen und seiner natürlichen und gebauten Umgebung.

In der neuen Reihe “Treffen sich zwei” – Austausch der Künste
Musikstadt zwischen Himmel und Elbe?
Jan Bürger trifft Detlev Glanert: Lesung, Gespräch und Konzert
Der Pianist Hubertus Dreyer spielt “Vier Fantasien für Klavier” von Detlev Glanert und Etüden von György Ligeti

Verleihung der Plakette der Freien Akademie der Künste in Hamburg an Jan Meyer-Rogge und Klaus Hinrich Stahmer. Laudationes: Uwe M. Schneede und Martin Maria Krüger. Alexandra Sostmann (Klavier): „Alles hält, weil alles fällt“ (2021, UA), eine Komposition Klaus Hinrich Stahmers zu einer Skulptur Jan Meyer-Rogges und „Inschrift der Vergänglichkeit“ (2019).

Sie greift und tastet, streichelt und schlägt, begrüßt und schließt Verträge: Kein Körperteil ist so vielseitig wie die Hand. In der Sprache finden wir unzählige Beispiele für ihre herausragende Rolle: Wir nehmen eine Sache in die Hand, etwas lässt sich nicht von der Hand weisen und ein Ziel wäre zum Greifen nahe, hätten wir nur nicht zwei linke Hände. Jede Epoche verbindet ihre eigenen Vorstellungen mit der Hand – und wenn wir Maschinen immer häufiger mit der Sprache steuern, sagt das viel über den Wandel, den wir durchleben. Jochen Hörisch führt uns die ganze Vielfalt der Hände vor, die uns in der Literatur und in der Geschichte der Ideen begegnen.

Gefährliche Nähe? Prof. Marylyn Addo, Infektiologin am UKE Hamburg, im Gespräch mit dem Schriftsteller Feridun Zaimoglu. Was bedeutet Körperlichkeit in Corona-Zeiten? Wie wandelt sich unsere Gesellschaft durch Abstandhalten und Maskentragen? Wenn das Visuelle überhandnimmt: Was berührt uns noch?

Werner Kahl war einer der prägenden Architekten im Hamburg der 1960er und 1970er Jahre. Viele seiner Bauten sind noch heute im Stadtbild präsent wie das Brückengebäude an den Landungsbrücken, das ehemalige Verwaltungsgebäude der Hamburger Elektrizitätswerke an der Spitaler Straße oder die Hochhäuser an der Mundsburg.

Die Freie Akademie der Künste Hamburg und die Gesellschaft für Neue Musik Hamburg ehren die Komponistin Renate M. Birnstein, die im November ihren 75. Geburtstag feiert, mit einem Konzert.