Mittwoch, 5. November 2003, 19.30 Uhr
LEBENDIGES ODER TOTES THEATER?
Peter Konwitschny im Gespräch mit Peter Petersen
Eintritt: € 6,00 / erm. € 4,00

Seine Inszenierungen an der Hamburgischen Staatsoper gehören zu den erfolgreichsten der letzten Jahre.
Lohengrien
, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Don Carlos oder Wozzeck – stets ebenso umjubelt wie umstritten sind seine Regiearbeiten herausragende Beispiele des zeitgenössischen Theaters, das – so Konwitschny – seinem Wesen nach eine gegenwärtige Kunst sei, nur in dem Moment, in dem es gespielt wird existiere und nicht konserviert werden könne. Die Stücke sich daher in einer Weise aneignen müsse, die der Gegenwart entspricht.
Vier mal in Folge wurde Konwitschny mit dieser Philosophie von der Zeitschrift Opernwelt zum "Regisseur des Jahres" gewählt.

Am 5. November, wenige Tage vor seiner Lulu-Premiere an der Hamburgischen Staatsoper, spricht Peter Konwitschny mit dem Hamburger Musikwissenschaftler Peter Petersen über seine Arbeit: Über die Vielschichtigkeit des Berufes Opernregisseur, zwischen Musikanalyse und praktisch-szenischer Umsetzung, über seine Hamburger Inszenierungen und das Musiktheater als"Werkstatt".

Er gibt damit gleichzeitig seinen Einstand als Mitglied der Sektion Darstellende Kunst der Akademie.