Freie Akademie der Künste in Hamburg e.V.
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1. Die Entstehung der Akademie

Hamburgs Ruhm geht nicht zurück auf glanzvolle Fürstenhöfe, sondern auf den unternehmerischen Geist seiner Bürger. Nicht Fürsten haben hier eine Akademie der Künstler gegründet (wie andernorts in Deutschland), sondern Bürger dieser Stadt. Unsere Akademie verdankt ihre Entstehung den Hamburger Bürgersöhnen und Schriftstellern Hans Henny Jahnn und Hans Erich Nossack, die sich 1950 daran machten, eine „Freie Akademie der Künste“ zu gründen. „Frei“ deshalb, weil sie unabhängig sein sollte von staatlicher Aufsicht und Bevormundung. Das ist sie noch heute.

Hans Erich NossackHans Henny Jahnn

 

Wolfgang RihmUlla HahnBurghart KlaussnerSofia Gubaidulina

 

2. Die Künstler der Akademie

Die Freie Akademie blickt auf eine wechselvolle, schwierige Geschichte zurück. Heute aber zählt sie zu den anerkannten Institutionen in Hamburg und weit darüber hinaus. Ihre Mitglieder sind Künstler, die national wie international höchste Anerkennung genießen. Es sind Musiker und Komponisten, Architekten und Schriftsteller, Bildende Künstler und Schauspieler, Fotografen und Filmschaffende.
Die Freie Akademie ist der Ort, wo die Künstler einander begegnen und sich austauschen, in Ausstellungen, Lesungen, Debatten und Konzerten.


3. Die Aufgabe der Akademie

Die Freie Akademie betrachtet es als ihre Aufgabe, einem interessierten Publikum die Eigenart und Notwendigkeit künstlerischen Schaffens vor Augen zu führen. Zugleich will sie die ästhetische Debatte durch Gespräche und Vorträge befördern. Der Kulturbetrieb neigt dazu, das Minoritäre auszuschließen - zum Schaden der Sache, zum Nachteil gebildeter Bürger. Die Freie Akademie setzt hier ein Gegengewicht.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Architektur. Die Gestalt der Stadt, ihre Schönheit und ihre Bewohnbarkeit, ist ständiges Thema unserer Akademie.


Publikum Publikum

Aussenansicht der Akademie Saal

 

 

4. Die Räume der Akademie

Im Zentrum Hamburgs, in der Mitte zwischen Kunsthalle und Deichtorhallen gelegen, über dem Kunstverein und mit freiem Blick auf das urbane Mischgebiet der Südstadt, nutzt die Akademie schöne und ansprechende Räume (die auch zu vermieten sind). Zwar erhält sie eine nennenswerte, wenngleich nicht annnähernd hinreichende Unterstützung seitens der Stadt, und sie ist dankbar dafür. Aber sie ist auf das Engagement der Bürger dieser Stadt angewiesen. Ohne den Sukkurs der Stiftungen und der Mäzene könnte sie nicht überleben.

 

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