Weiterbauen - Positionen zur Nachnutzung denkmalgeschützter Bauten.
In Kooperation mit dem BDA Hamburg, dem Denkmalschutzamt der Freien und Hansestadt
Hamburg und der Hamburgischen Architektenkammer
Weiterbauen - Positionen zur Nachnutzung denkmalgeschützter Bauten.
Auftaktveranstaltung einer Führungs- und Vortragsreihe
Horst von Bassewitz, Begrüßung - Manfred Sack: "Das
Alte neu - das Neue alt?"
Ort: Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23, 20095 Hamburg
Im Anschluß Führung
KAISPEICHER B - vom Speicher zum Museum
Mirjana Markovic, Dipl. Ing Architektin BDA
Albert Schett, Denkmalschutzamt Hamburg
Peter Tamm, Institut für Schifffahrts- und Marinegeschichte
Unkostenbeitrag € 3,00 / erm. € 2,00
Verbindliche Anmeldung zwingend erforderlich.
Per Fax an 41333-123 oder per eMail an
unter Angabe von Name, Anschrift und Telefon- und Fax-Nummer der Teilnehmer.
Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen.
Der überwiegende Teil planerischer Aufgaben liegt heute im Bereich des
Bauens im Bestand und die Frage, wie wir mit bestehender Substanz umgehen
wollen, wird sich in den kommenden Jahren noch dringender stellen.
Der BDA Hamburg, das Denkmalschutzamt der Freien und Hansestadt Hamburg, die
Freie Akademie der Künste und die Hamburgische Architektenkammer werden
sich ab April 2005 in einer gemeinsamen Führungs- und Vortragsreihe dieses
Themas annehmen.
In sechs Vor-Ort-Terminen und einer Abschlußdiskussion werden Nachnutzungskonzepte
denkmalgeschützter Objekte exemplarisch untersucht.
Den Auftakt bildet am 4. April der Kaispeicher B, das älteste erhaltene Gebäude der künftigen Hafencity, in dem bis 2006 das "Internationale Schifffahrts- und Meeresmuseum Peter Tamm" entstehen soll. Der 1878/79 neugotisch in der Tradition der Hannoverschen Schule erbaute Backsteinbau wird dafür von den Architekten Markovic Ronai Lütjen Voss zu einem Museum umgebaut und erhält einen gläsernen Anbau. Im Inneren des Speichers sollen große Deckenausschnitte Durchblicke über mehrere Geschosse hinweg erlauben. Neben der Sammlung wird der Speicher das Institut für Schifffahrts- und Marinegeschichte, eine Bibliothek mit Archiv, einen Museumsshop und ein Café mit Außenterrasse beherbergen
Weitere Termine:
Mittwoch, 11. Mai, 16 Uhr
Altes Gaswerk, Bahrenfeld - Treffpunkt: Foyer
Hotel Gastwerk
Kai Hollmann, Direktor Hotel Gastwerk, Luis Moreno, Denkmalschutzamt
Hamburg, Klaus Peter Lange, Dipl. Ing. Architekt.
Otto von Bahrenpark - ehemaliges Bahrenfelder Gaswerk
Das Bahrenfelder Gaswerk ist als einziges seiner Art als Gesamtanlage erhalten.
Die Industriebauten wurden restauriert und von verschiedenen Architekten für
neue Nutzungen umgebaut: der ehemalige Kohlentrichter wurde zum Bürogebäude,
eine frühere Kohlenhalle zu Hamburgs erstem Designhotel "Gastwerk".
Auf dem Industrieareal entstand ein lebendiges Quartier mit vielfältigen
Nutzungen: Büro, Einzelhandel, Hotel, Gastronomie, Fitnessclubs, Ladenlokale
und eine Kita zogen in die modernisierten Gründerzeitbauten; auf dem
Nachbargrundstück entstand im Jahr 2000 ein neues Wohnviertel mit 270
Wohnungen.
Mittwoch, 1. Juni 2005. 16 Uhr
Stilwerk/Stadtlagerhaus - Treffpunkt: Stilwerkbrücke
Jan Störmer, Dipl.-Ing. Architekt BDA, Alexander Garbe,
Garbe Unternehmensgruppe, Luis Moreno, Denkmalschutzamt Hamburg
Stilwerk/Stadtlagerhaus
In dem seit 1993 denkmalgeschützten Gebäude einer ehemaligen Mälzerei
eröffnete 1996 das Design-Center "stilwerk" (Architekten: Lange,
Vogler & Partner, Innenausbau: Rolf Heide). Außen sind rekonstruierte
alte und neue Bauteile kaum voneinander zu trennen. Im Inneren entstand durch
das Entfernen der großen Silorohre ein sich über alle Etagen erstreckender
Luftraum, um den herum sich die Geschäfte gruppieren.
Das ehemalige Stadtlagerhaus sowie ein früherer Kornspeicher an der Elbe
wurden 2001 von Jan Störmer Architekten umgebaut und aufgestockt. In
den Bestandsgeschossen sind Büros, Läden und ein Restaurant eingepasst,
in der gläsernen Aufstockung Wohnungen. Auffällig ist der architektonisch
herausgestellte Kontrast von alt und neu.
Donnerstag, 23. Juni 2005. 16 Uhr
Medienpool Waterloohain - Treffpunkt: Waterloohain
5
Carsten Roth, Dipl.-Ing. Architekt, Bernhard Fischer-Appelt,
fischerAppelt Kommunikation, Volker Konerding Denkmalschutzamt Hamburg
Firmensitz fischer Appelt Kommunikation
Ein vormals gewerblich genutzter verklinkerter Stahlbeton-Skelettbau der späten
fünfziger Jahre wurde vom Architekturbüro Carsten Roth für
die Zentrale einer Medienagentur 2000/2001 aufgestockt und umgebaut. Der eigenwillige
Aufbau soll irritieren und durch Signifikanz seiner Bedeutung als Firmensitz
gerecht werden. Die Gestalt des Aufbaus leitet sich aus Straßen- und
Gebäudefluchten sowie Sichtbezügen der Umgebung her. Im Inneren
gruppieren sich Kombibüros um eine doppelgeschossige zentrale Halle mit
Oberlicht und eingehängter Black-Box.
Mittwoch, 14. September 2005. 16 Uhr
Stadtquartier Falkenried - Treffpunkt: Townhouses
Straßenbahnring
Ingrid Spengler, Dipl.-Ing. Architektin und Stadtplanerin, Gabriele
Bohnsack-Häfner, Denkmalschutzamt Hamburg, Hans-Jörg Graubner,
Immobillienunternehmer (IGRO Planen & Bauregie)
Stadtquartier Falkenried
Das Falkenried-Areal wurde seit 1889 als Straßenbahndepot, Betriebshof,
Werkstätte und Produktionsort für Fahrzeuge des Personennahverkehrs
genutzt. Nachdem die Fahrzeugwerkstätten Falkenried (FFG) 1999 das Gelände
aufgegeben hatten, entstand dort ein exklusives Büro- und Wohnquartier
nach einem städtebaulichen Entwurf von Bolles + Wilson. Neben umfangreichen
Neubauten (Bolles + Wilson, Baumschlager & Eberle, APB, Renner Hainke
Wirth) wurden einige denkmalgeschützte Hallen ganz oder in Teilen erhalten
und mit zeitgenössischer Architektur zu Wohn- und Bürogebäuden
umgestaltet (Townhouses / Spengler Wiescholek, Halle E / LABFAC, Falkenried
apartments / BRT).
Mittwoch, 5. Oktober 2005. 16 Uhr
channel Harburg - Binnenhafen Harburg - Treffpunkt:
Kaispeicher Harburg, Veritaskai 1
Peter Koch, Baudezernent Bezirksamt Harburg, Gabriele Bohnsack-Häfner,
Denkmalschutzamt Hamburg, André Poitier, Dipl. Ing. Architekt, Manfred Vogler, Valvo Immobilien
Der Binnenhafen war bereits im 16. und 17. Jahrhundert Motor der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Harburg. Nach dem Zweiten Weltkrieg verfiel der einst moderne Hafen, da die Zugangsschleusen zu klein für große Seeschiffe wurden. Seit 1990 haben sich Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen am "Channel Harburg" angesiedelt. Neben auffälligen Neubauten wurden auch alte Industriebauten zu Bürobauten umgewandelt, wie z.B. das Silo Schellerdamm (von Bassewitz, Limbrock, Partner) und der Kaispeicher Harburg (Lindschulte und Partner und Poitiers Architekten).
Dienstag, 25. Oktober 2005, 19.30 Uhr
Abschlußdiskussion in der Freien Akademie
der Künste
Horst von Bassewitz, Begrüßung · Senatorin Karin
von Welck, Grußwort · Volker Konerding, Denkmalschutzamt
Hamburg · Jörg Haspel, Landesdenkmalamt Berlin ·
Andreas Hild, Dipl. Ing. Architekt München · Till Briegleb,
Journalist · Peter Jorzick, Hamburg-Team
Unkostenbeitrag jeweils € 3,00
/ erm. € 2,00
Verbindliche Anmeldung zwingend erforderlich.
Per Fax an 41333-123 oder per eMail an
unter Angabe von Name, Anschrift und Telefon- und Fax-Nummer der Teilnehmer.
Begrenzte Teilnehmerzahl nach Reihenfolge der Anmeldungen.